Das ist Linco. Linco ist aus Lin hervorgegangen. Linco steht unter dem Einfluss von Picasso. Da kommt das "co" her. In der Rheinischen Post vom 16. Aug. 2007 konnte man lesen, dass Hitler Picasso deportieren wollte und  Picasso als Zwangsarbeiter nach Essen gebracht werden sollte. Linco ist dadurch zu dem Fragezeichen geworden, von dem bei Lin die Rede war. So passt am Ende die ganze moderne Kunstgeschichte in ein Luftpumpenfeld. Der Geist, der aus diesem Feld aufsteigen soll, bekommt ein ganz facettenreiches Gesicht. So wie das Ruhrgebiet eben ist. Oder sollten wir vielleicht doch "Ruhrlin" sagen?

Grafik "Reiter und Feld"

Dein Licht ist die Hoffnung

Dies ist Lin. Lin ist das erste Maskottchen für das Luftpumpenfeld und soll natürlich allen, die eine Luftpumpe spenden, viel Glück bringen. Mit Lin wird es nun endlich klappen.

Die Geschichte von Lin ist kurz erzählt. Lin wurde als Ruhrlin geboren. Ruhrlin sollte ein Motiv für ein T-Shirt sein. Vielleicht wird da ja noch etwas d`raus.

Berlin ist unsere Hauptstadt. Wenn die Städte an der Ruhr zusammen eine Kulturhaupstadt sind, die durch die Stadt Essen 2010 nur vertreten wird, dann macht es Sinn, wenn man auch Ruhrlin sagt.

Ruhrlin macht Sinn. Lin macht Sinn. Lin ist die Antwort. Gespiegelt ergibt Lin ein Fragezeichen. Ein Fragezeichen, das so manches Mal auch hinter den Kunst- und Kulturbetrieb gehört. Dahinter, wie diese Gesellschaft mit Künstlern umgeht, wie Künstler mit der Gesellschaft umgehen. Wie die Gesellschaft mit der Gesellschaft umgeht. Die Gesellschaft besteht aus Menschen. Es kommen immer nur wenige, gewählte Vertreter zu Wort. Also  bestimmen Wenige die Regeln in dieser Gesellschaft. Oft sind es immer dieselben Gruppen. Seilschaften ohne Ende. Sie schlingen das Seil, das sie verbindet, um den Rest. Bis dieser fast erdrückt wird. Das nennen sie dann Kultur. Und dafür brauchen wir jetzt eine Hauptstadt?

Und noch ein Gedicht:

Oh liebe, liebe Lin, wo gehst Du denn hin?

Dein Lächeln betört, Dein Hut entzückt, und wenn ich Dich sehe, werde ich ganz verrückt.

Hier bist Du geboren, im schönen Ruhrgau, wäre ich eine Pumpe, nähm` ich Dich zur Frau.

Oh liebe, liebe Lin, wo gehst Du denn hin?

Kultur ist die Mode, die ich fast vergaß. Kunst ist die Hoffnung, nie beißt sie ins Gras.

Du tanzt auf dem Seile, kein Absturz in Sicht. Graziös und so wendig, das wahre Licht.

Oh liebe, liebe Lin, wo gehst Du denn hin?

Dein Licht ist die Hoffnung, nun glaub ich es auch. Vielleicht wirst Du am Ende, doch meine Frau?

Der Altar trägt  Früchte, das Ruhrgebiet tobt, wir sind jetzt nicht länger nur einfach verlobt.

Oh liebe, liebe Lin, jetzt weiß ich es endlich, da gehst Du hin!

Rudolf Kley, 13. 08. 2007

 

 

Immer wieder entstehen im Lauf der Aktion Grafiken und Bilder. Der Besucher dieser Seiten kann sie sich zur privaten Nutzung gerne herunterladen. Rudolf Kley wird sie bei Vorlage auch gerne signieren. So wie z.B. die nebenstehende Grafik "Feld und Reiter". Die Seiten werden fortlaufend neu gestaltet. Um ganz sicher zu gehen. sollten interessierte Besucher die Bilder abspeichern. Das gilt insbesondere für diejenigen, die sich mit einem "Luftpumpenspendenbescheid" beteiligen. Auch dies sollte am besten gleich geschehen.

Eine Hommage an das Ruhrgebiet, an Gummibärchen und Fördertürme. Am besten mal ausdrucken (DINA4) und in einen Silberrahmen stecken. Vielleicht im nächsten Moment dann den Luftpumpenspendenbescheid ausfüllen und abschicken.

 

 

 

 

 

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