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Rudolf Kley 2007
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THE LORDS
Im
September 1964 wurden die Lords im Hamburger Starclub zu
Deutschlands „Beatformation Nr.1“ gewählt. Die Gruppe füllte
Stadien und tourte u.a. mit den Who und den Kinks und
knackte als erste westliche Beatband den „eisernen Vorhang“.
In Polen und Jugoslawien gelang ihnen ein Triumphzug ohne
gleichen. Zwischen 1965 und 1969 hatten die Lords 11 Singles
in der deutschen Hitparade. Zu den Klassiker, die auch heute
noch oft gespielt werden, zählt insbesondere „Poor Boy“.
Dieses Lied wurde von „LORD LEO“ (Foto) geschrieben, der
sich mit seinem Bild auch für die Initiative gegen die
Enteignung der Volksgesundheit einsetzt. Die Band ist auch
heute noch sehr aktiv. Dieses und noch viel mehr kann man
ihrer Internetseite
http://www.thelords.de
entnehmen. |
Pressemitteilung
vom 21.Sept. 2006
Initiative gegen
die Enteignung von Volksgesundheit will Arzneimittelpreisen
Flügel verleihen
„Andere europäische
Länder schaffen es, auf Arzneimittel gar keine Mehrwertsteuer zu
erheben oder nur den ermäßigten Steuersatz zu veranschlagen!“
Der Duisburger Apotheker Rudolf Kley, der im Juli die Initiative
gegen die Enteignung von Volksgesundheit in Duisburg gegründet
hat, ist sauer. „800 Millionen Arzneimittelmehrausgeben stehen
für die Krankenkassen an, wenn die Mehrwertsteuer im nächsten
Jahr erhöht wird.“
Deshalb will die
Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit den
Arzneimittelpreisen Flügel verleihen, sie leichter machen und
fordert: „Runter mit der Mehrwertsteuer!“ Damit diese Forderung
auch bei Politkern Gehör findet, soll ein Riesenprotestbild
entstehen, auf dem sich tausende Bürger diese Forderung zur
Brust nehmen, sich mit dem Plakat der Initiative vor der Brust
abbilden lassen.
Der Apotheker rechnet vor.
„Wenn nur jede 10. Apotheke mitmacht und jede nur 100 ihrer
Kunden ablichtet, ergibt das 200 000 Einzelporträts. Das sollte
für einen Guinnessrekord reichen.“ Mit Guinnessrekorden kennt
sich der Apotheker, der auch als Maler Erfolg hat, aus.
1985 wurde er wie Boris Becker und
Keke Rosberg (Ex-Weltmeister Formel 1) in letzter Minute in das
Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen wurde. Der Rekord für die
längste abstrakte Bildfolge, deren Einzelbilder ihn in viel
öffentliche und private Sammlungen brachte, wurde nie gebrochen.
Weitere Informationen
unter
www.loeffelabgeben.de.
Oder einfach „Klammersack“ bei Google eingeben. „Wir lassen uns
nicht mit dem Klammersack pudern!“ hat sich die Initiative
nämlich auf ihre Fahne geschrieben.
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Initiative
gegen die Enteignung von Volksgesundheit
Kleine Geschichte der Initiative gegen die Enteignung von
Volksgesundheit (Stand 9. Okt. 2006)
Die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit wurde im
Juli 2006 von dem Duisburger Apotheker Rudolf Kley aus persönlicher
Betroffenheit als Kassenpatient, Arbeitgeber und Pharmazeut heraus
gegründet. Dies taucht am Anfang noch im Namen der Initiative auf.
Den Zusatz „und für den Erhalt der traditionsreichen Apotheke in
Deutschland“ hat der Initiator aber schon wenig später weggelassen,
um keine Vorurteile zu bedienen, was die Konzentration auf bestimmte
Problembereiche angeht. Gleichwohl sieht er die Gefahr, dass durch
die geplante kollektive Zwangsabgabe für Apotheker von 500 Millionen
Euro auf dem Land und in einkommensschwächeren Regionen Apotheken
von der Schließung bedroht sind, weil
dieser Betrag voll auf das Einkommen durchschlägt. Für ihn ist es
auch eine Art von „Enteignung von Volksgesundheit“, wenn die Wege
zur nächsten Apotheke im Akutfall unzumutbar lang werden und die
unabhängige, fachliche Beratung durch wirtschaftliche Not bedrängt
wird. Denn dann gibt es den gleichen, wirtschaftlichen Erfolgsdruck,
unter dem auch Kettenapotheker stehen. Die Abänderung des Namens
spiegelt sich auch auf dem T-Shirt „Wir lassen uns von diesen Damen
nicht mit dem Klammersack pudern!“ wieder, vornehmlich in der
Präambel. Gleich geblieben ist das Motiv:
Wie ein erhobener Zeigefinger verbindet eine Wäscheklammer die
Portrait-Hälften von Angela Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet ist
auch ein Klammersack aus DDR-Zeiten.
Rudolf Kley hat die
Initiative unter
http://www.deapo.de/Klammersack.htm
ins Internet gebracht und lässt die Pressemitteilungen von
verschiedenen Internet Pr-Diensten veröffentlichen. Auf diese Weise
sind
Kontakte
zu anderen Initiativen und Einzelpersonen zustande gekommen. Die
Unterstützung findet z.B. dadurch statt, dass diese Personen selbst
zu Multiplikatoren werden. Z.B. hat jemand im Internet durch
Einstellen bei www.rp-online.de auf die Initiative hingewiesen: „Da
ich selbst als "chronische Kranke" immer wieder von Kürzungen der
Leistungen und Erhöhungen der Eigenleistungen betroffen bin, hat
mich diese Pressemitteilung sofort angesprochen und ich möchte
helfen, sie vielen bekannt zu machen.“
Auf die Veröffentlichungen in der
Fachpresse hin haben sich Kolleginnen und Kollegen gemeldet, die die
Initiative unterstützen. So schrieb z.B. ein Kollege aus dem Oberen
Rodachtal: „... ich habe mir erlaubt, einige Plakate und
Pressemitteilungen herunter zu laden. Am 15. und 16. 09. 06 werde
ich diese an unserer Infowand während der 2. Gewerbeschau des Oberen
Rodachtals aushängen. Mal sehen, ob es eine Resonanz gibt.
Vermutlich kommt auch unser bayrischer Minister Dr. Schnappauf
vorbei.“ Eine Kollegin aus Einhausen
bietet ihre Hilfe bei der
Organisation von Großveranstaltungen an und schließt mit den Worten:
„Vielleicht können Sie ja der Jürgen Klinsmann für die Apotheker
werden!!!“
Die
Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit fordert von
Beginn an die Absenkung der
Mehrwertsteuer auf Arzneimittel auf den ermäßigten Steuersatz.
Ebenso der Apothekerverband Nordrhein.
Dr. Peter Szynka: „Auch
im Namen von Herrn Preis(Anm. Verbandsvorsitzender) möchte ich
mich für Ihre E-Mail und den Hinweis auf Ihre Aktion bedanken.
Selbstverständlich stimmen wir Ihnen bei Ihrer Kritik in punkto
Mehrwertssteuer(-erhöhung) voll und ganz zu. Auch wir protestieren
dagegen, wie Sie unserem Antrag für den Deutschen Apothekertag in
dieser Woche (siehe Anlage), den wir Ihnen vorab vertraulich
zukommen lassen, entnehmen können. Wir begrüßen, dass Sie bei diesem
Thema in origineller Form eigeninitiativ geworden sind.“ Dem Antrag
wurde auf dem Apothekertag zugestimmt und
die
Bundesregierung aufgefordert, den Mehrwertsteuersatz auf
Arzneimittel auf 7 % zu senken. Die Krankenkasse könnten so
Milliarden Euro sparen. Dies steht in Einklang mit der Forderung des
ehemaligen Vorstandschefs der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler:
„Es ist schwer vermittelbar,
wenn einerseits der Staat an steigenden Arzneimittelkosten verdient,
auf der anderen Seite aber pornografische Schriften nur mit dem
ermäßigten Steuersatz belegt werden.“
Rudolf
Kley, der durch seine künstlerisch angehauchten Aktionen im
Gesundheitsbereich auch bundesweit schon von sich Reden gemacht hat,
glaubt nicht, dass die Worte von Fachleuten die Regierung
beeindrucken.
„Für
Politiker ist es völlig uninteressant, ob sie von einer bestimmten
Berufsgruppe oder
einer Handvoll Fachleuten nicht HanlhHwieder
gewählt werden. Anders ist es, wenn sich viele, viele Wähler zu Wort
melden! Man kann auf die Strasse gehen oder Montagsdemonstrationen
veranstalten. Genauso wirksam und nachhaltig - weil besonders
originell- ist es aber, wenn man Wähler fotografiert, die sich die
Forderung „Runter mit der Mehrwertsteuer auf alle Arzneimittel“
tatsächlich zur Brust nehmen, sich mit dem Plakat vor der Brust
abbilden lassen. Da ist der Guinnessrekord vorprogrammiert.“ Der
Apotheker hat rechtzeitig zum Apothekertag damit begonnen, seine
Kunden mit dem Plakat mit der Digitalkamera zu fotografieren. Aus
mehreren Fotos sucht er immer das Foto aus, auf denen der Kunde am
besten getroffen ist. Wie viele Kunden er bisher so fotografiert
hat, kann er deshalb nicht genau sagen. Jedenfalls ist eine 512 MB
Karte schon voll und er hat sich jetzt mehrere Giga-Byte Karten
geholt. Zur Zeit kommt er mit der Bearbeitung der Fotos nicht nach,
weil er sich auch noch um die Pressearbeit kümmern muss. Durch
Veröffentlichungen in der Tagespresse will er einerseits erreichen,
dass seine Berufskollegen mitmachen und
mit
den Fotos ihrer Kunden zu dem Riesenprotestbild beitragen, auf der
anderen Seite will
der Apotheker mit seiner Kamera auch auf die Straße gehen: „Dann
habe ich nicht die Gelegenheit, den Passanten wie in der Apotheke
alles sehr ausführlich auseinanderzulegen. Da bin ich einfach davon
abhängig, dass der Bürger vorinformiert ist und die Gelegenheit,
seinen
Protest so außergewöhnlich zu formulieren, sofort beim Schopfe
packt! Die Bilder
kann
er dann unter
www.loeffelabgeben.de
einsehen. Für den Druck des Riesenprotestbildes werden noch
Sponsoren und Ausstellungsräume gesucht.“ Nach Rudolf Kleys
Definition von
Kunst als eine Art gesunder kreativer Lebenshaltung, die
traditionsgemäß am ehesten erkannt wird, wenn sie sich im
bildnerischen Sektor niederschlägt oder entfaltet, ist auch das
Ergebnis dieser Aktion ein Kunstwerk. „Mach Du es!“ hat Josef Beuys
ihn 1981 öffentlich aufgefordert, als es darum ging, dem erweiterten
Kunstbegriff einen Eigennamen zu geben. Vielleicht kommt Rudolf Kley
diesem Ziel mit dieser Aktion einen Schritt näher.
Die Initiative ist ein loser
Zusammenschluss Gleichgesinnter. Sie tritt für eine Verbesserung der
"Gesundheitsbedingungen" aller Menschen, insbesondere der Patienten,
ein und für eine leistungsgerechte
Bezahlung aller Leistungserbringer im Gesundheitswesen. Es gibt
weder Satzung noch Vorstand. Kein Beitrag, keine Verpflichtung.
Sprecher der Initiative ist Rudolf Kley. Beitreten kann jeder. Am
besten per E-Mail anmelden:
deapo@t-online.de
und Verbesserungsvorschläge einreichen. Zur Zeit wird wieder über
die Gründung einer Gesundheitsschutzpartei auf Bundesebene
nachgedacht. Rudolf Kley: "Wenn alle Betroffenen uns wählen, stellen
wir die Regierungspartei!"
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