Wie Sie sehen können, sind wir dabei, die Seite über Rudolf Kley umzugestalten. Wir nehmen uns dabei die Freiheit, dies mit einfachsten Mitteln zu tun und auf  technische Spielereien zu verzichten. Die Seiten dienen der Information. Übersichtlichkeit ist unser Ziel, die Navigation soll möglichst leicht sein. Der Aufbau der Seiten wird deshalb vom Prinzip her ähnlich sein, auch wenn diese Ähnlichkeit optisch nicht angestrebt wird. Dies wird übersichtliche Ergänzungen möglich machen. Bei den Seiten, zu denen diese Links führen, war dies leider nicht der Fall. So lange die neuen Webseiten im Aufbau sind, bleibt so wenigsten ein Rückgriff auf ihren Inhalt möglich.

http://deapo.de/a1-index.htm   http://deapo.de/aa-index.htm

Startseite

 

 

 
Was hier steht, stand einmal auf der ersten Seite!

 

Lothar Schneider wollte sich auch dafür einsetzen, dass möglichst viele Menschen in den kostenlosen Genuss der Grafik "Hafenruhm" kommen. Es gibt jetzt eine Auflage mit einer Widmung für ihn. Durch Klicken auf die nebenstehende Abbildung kann jeder sie herunterladen "Hafenruhm-L:S:" Durch Klichen erreichen Sie auch einen lesbaren Zeitungsausschnitt.

 
 

Lothar Schneider (rechts) ist tot. Er wurde nur 72 Jahre alt. Dieses Bild entstand an seinem 72. Geburtstag am 28.Sept. 2016 bei Cafe Kurz.

Lothar hat hat an vielen Orten und Stellen gewirkt, besonders aber auch in Duisburg-Ruhrort. Wir kannten uns seit 40 Jahren. Vielen Menschen - auch außerhalb Duisburgs- hat er geholfen. Das hat er bis zuletzt getan.

Die Kulturwerkstatt Meiderich hat besonders in ihrer Gründungsphase von seiner Zuwendung und Berichterstattung profitiert. In Meiderich tat sich etwas. Die Tagespresse berichtete ebenfalls darüber. In den von Lothar Schneider herausgegebenen Meidericher Nachrichten gab es lange Zeit eine Kunst- und Kulturseite. Die Berichterstattung hat der Kulturwerkstatt zu einem guten Start verholfen und ihr  Kraft zum Überleben gegeben.

Die Werkstatt besteht jetzt 38 Jahre, nächstes Jahr richtet sie den 40. Kunstmarkt aus. Das alles ist auch das Verdienst von Lothar Schneider. Wir verabschieden uns mit diesem Dank von ihm. Sein Tod ist uns Ansporn, die Kulturwerkstatt Meiderich zu neuer Blüte zu führen und dem Stadtteil in besonderer Weise zu dienen.

Rudolf Kley, Initiator der KWM und Mitglied des Vorstandes

 

 
 

 

Gmail

 

Alfred Grimm

 

 

- sehenswerte Ausstellung im ThyssenKrupp Steel Europe AG Bildungszentrum Franz-Lenze-Straße 70, 47166 Duisburg - Hamborn

 

zu besichtigen werktags von Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, in den Schulferien geschlossen Dauer der Ausstellung November bis März 2016

Wenn Sie diese sehenswerte Ausstellung versäumt haben, nehmen Sie doch bitte über seine Webseite Kontakt zu ihm auf. Nur Alfred Grimm bei Google eingeben.

Kein Vaterschaftsklage, aber bitte Leistungen anerkennen!

Es ist kein Streit um den Bart des Propheten und es droht keine Vaterschaftsklage. Die Mitglieder der Kulturwerkstatt Meiderich haben sich sehr verdient gemacht. Ohne sie gäbe es den Meidricher Kunstmarkt nicht mehr, ohne sie gäbe es die Kulturwerkstatt Meiderich nicht mehr. Auch diese Anmerkungen nicht.

Wenn man aber danach fragt, wessen Kind der Kunstmarkt ist, dann sollte man in das Zeitungsarchiv gehen und dort genau nach sehen, wer der Vater des Kindes „Kunstmarkt“ ist. Man wird feststellen, dass es nur einen Vater gibt und die Kulturwerkstatt Meiderich, deren Gründungsidee ebenfalls von mir stammt, die Rolle der „Pflegeeltern“ noch unter meinem Vorsitz übernommen hat.

Warum ist mir dies diese Zeilen wert? Den ersten Kunstmarkt neben der Leitung meiner Apotheke auf die Beine zu bringen, war eine ungeheure Arbeit. Für den 2. Kunstmarkt, der über 2 Tage ging, wollten wir neue, gestandene Künstler gewinnen. Dazu brauchten wir ein Zelt, wie es z.B. auch den Ausstellern des Kunstmarktes in Göttingen zur Verfügung stand.

Um das Zelt richtig zu nutzen, wurde es in ein kleines Bürgerfest eingebunden. (Siehe auch mein Vorwort zum Kunstmarktkatalog  Der Artikel in der NRZ lässt sicher auch keine Frage nach der Urheberschaft offen:

Der 2. Kunstmarkt war ein Experiment, das sprichwörtlich ins Wasser fiel. Gewitter und Dauerregen schnitten den Besucherstrom trotz des Zeltes ab. Nach überhitzten Tagen blieben so Getränke- und Speiseumsätze aus, die als Teil der Finanzierung eingeplant waren. Der Spaß kostete mich über 13 000 DM, Geld das ich nicht hatte. Es war wie im richtigen Leben. Väter müssen für ihre Kinder bezahlen. Damit war allerdings auch die Idee, den Kunstmarkt an mehreren Tagen stattfinden zu lassen , für die Zukunft vom Tisch.

Das ist alles Vergangenheit. Sie holt mich aber immer wieder bei der Verniedlichung und Totschweigen persönlichen Leistungen ein, auch wenn dahinter vielleicht keine Absicht steckt. Kunstmarkt, Kulturwerkstatt, das sind, besonders in einem Stadtteil wie Meiderich, Kunstwerke. Man sollte sie auch so behandeln. Meine Bilder unterschreibe ich auch nicht mit Picasso.

Rudolf Kley          

28.Mai 2015

Weiter zur Aktion...

Liebe Freunde auf Facebook und anderswo, die Ihr geduldig die Hinweise auf meine Malaktion anlässlich des Meidericher Kunstmarktes, der übrigens wieder fantastisch besucht war, verfolgt habt. Dass diese Aktion vielleicht ins Wasser fällt, damit musste ich rechnen. Das sie förmlich in den Wind fiel, das habe ich mir nicht vorstellen können. Abtönfarben -original verpackt- landeten auf der Straße, Wassereimer kippten um. Pinsel flogen durch die Luft. Das hätte ich für YouTube aufnehmen sollen, Nach einem halbfertigen Bild, das mir eine Windbö um die Ohren schlug, packte ich meine Sachen wieder ein. Gut dass ich dabei Hilfe hatte. Außer Spesen nichts gewesen. Das nächste Mal mache ich so etwas nur noch behaust. Hier das halbfertige Bild, das ich in diesem Zustand belasse. Schade, ich war an diesem Morgen sehr gut drauf. Es ging mir alles sehr locker von der Hand und ich war auf meine Malergebnisse sehr gespannt. Der Anfang ist jetzt gemacht. Die Lust zu malen ist wieder da.

 

 

                 

 

 

Rudolf Kley begegnet Timm Ulrichs. Die Begegnung mit einem bestimmten Werk eines Künstler kann Folgen haben (s. van Goghs Weizenfeld mit Raaben und mein Luftpumpenfeld) Wie viel beeindruckender ist da erst die Begegnung mit einem Künstler, dessen Wortwitz und Selbstironie für mich Leuchtturmcharakter haben. Er ist unzweifelhaft der Aktionskünstler mit den ausgefallensten Ideen. Er trennt zwischen Kunst und am Kunstmarkt ausgerichteter Kunst.  Ich würde mich auch ins letzte Glied stellen. Da es aber eine Hommage sein soll, nenne ich mich in Zukunft "Totalkünstler Nr.2 ". Natürlich erwarte ich, dass mich jemand dann nach dem Totalkünstler Nr.1 fragt. Sollte es jemanden mit dem gleichen Titel geben, braucht er um eine entsprechende Korrektur  nicht zu klagen. Mit der Urheberschaft nehmen ich es sehr genau, wie man auch unten sehen kann. (Vaterschaftsklage) .  Dies Video ist besonders sehenswert. Aus Urhebergrinden nur dieser Link. http://article.wn.com/view/2015/03/29/Timm_Ulrichs_wird_75/ten

Timm Ulrichs hat mir Mut gemacht. Nicht nur sein Autogramm. Sein Wirken hat mich davon überzeugt, dass es überfällig ist, die Luftpumpe endlich, nach 29 Jahren, wirklich als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen. Das wird sicher wieder einige Künstler auf die Palme bringen. Vermutlich werden es die gleichen oder deren Nachfahren sein, die meine Aktion "Kunst ist Kohl" 1981 nicht hinterfragt haben und auch mit "NAMEART" nichts anfangen können. . Immer noch sammele ich Luftpumpen bzw. bereite ich dieses Sammeln vor und kümmere mich um einen Ort, an dem die Aktion stattfinden kann. Wäre schön, wenn dies z.B. in Duisburg vor dem Lehmbruck Museum sein könnte, oder in Duisburg - Meiderich auf dem Marktplatz. Aber es gibt sicher noch ganz andere, geeignete Orte, z.B. im Ruhrgebiet. Mein Duisburger Guinnessrekordwerk "1100 Meter Stattgeschichte wurde in Essen, nicht am Entstehungsort ausgestellt. Natürlich kannte ich Timm Ulrichs vorher dem Namen nach und auch einige seiner Aktionen. Die persönliche Begegnung war für mich aber so heftig, dass sie mich wach gerüttelt hat. Manche Künstler bringen in ihrem ganzen Leben nur eine Idee zusammen, von denen Timm Ulrichs Hunderte verwirklicht hat, und hängen ihr ganzes Leben an diese Idee. Wie langweilig ist das denn? Timm Ulrichs hat mir sehr, sehr  imponiert! "Der Traum vom gelben Luftpumpenfeld" nimmt langsam Gestalt an. Und darum geht es. Dieser Aufruf stammt von 2008. Mein Luftpumpenfeld ist Viagra für die Kunst!

Rudolf Kley 13. Juni 2015

 

 

 

 

 

TIMM ULRICHS spricht in Hochfeld "Thekenlatein"

Ein Lebenstraum hat sich mir gestern erfüllt. Ich habe Timm Ulrichs persönlich kennen gelernt. Für mich der letzte große Aktionskünstler- der mit den ausgefallensten Ideen. Locker plauderte er vor einem sachkundigen Publikum aus seinem Leben und machte ausgewählte Kunstwerke lebendig und erfahrbar.

Zentrale Lebensfragen schnitt er an und scheute auch nicht vor der Kritik an Religionen zurück. „Würden Sie sich von einem Arzt behandeln lassen, der auf dem Wissensstand von vor 2000 Jahren steht?“ Wahre Gläubige verließen für einen Moment den Saal und kamen erst nach einem Themenwechsel wieder. Für mich eine gelungene Veranstaltung. Für die, die Timm Ulrichs nicht kennen, hier der Verweis auf eine Beschreibung, die man findet, wenn man „Timm Ulrichs“ und „Bildachse“ eingibt. Er wird dort als einer der wichtigsten deutschen Konzept -und Aktionskünstler beschrieben.

Persönlich kennen gelernt habe ich Wolf Vostell, Josef Beuys, HA Schult und jetzt auch Timm Ulrichs. Er erscheint mir der Sensibelste von ihnen zu sein. Ein Feindenker eben, nicht der Künstler für das Grobe. Mit einem ebenso feinsinnigen Humor, der eben deutlich macht, das Kunst und Leben keine verschiedenen Sachen sind.

Kunst ist Leben und Leben ist Kunst. Das illustriert Timm Ulrichs bestens. Er ist der geborene Totalkünstler, der sich und sein Handeln verschmitzt lächelnd durchaus todernst nimmt, der sein ICH lebt und nicht schizophren durch die Welt läuft. Schade, dass er selbst schon an seinen Tod denkt, über die Wolke, die aus dem Schornstein des Krematoriums aufsteigen wird, reflektiert. Er wird nicht nur der Kunstwelt fehlen, denn es ist niemand in Sicht, der in seine Fußstapfen treten könnte.

Indes, in dem kurzen Moment, den ich ihn kennen lernen durfte, glaube ich, das hintersinnige Lächeln auf den Lippen von Timm Ulrichs erkannt zu haben. Jemand, der ganz Leben ist, kokettiert eben auch schon mal mit dem Tod, dem für alle Unausweichlichen, gläubig oder nicht. Ein Denkmal - nach seinem Tod Grabmal - hat er sich schon gesetzt, Seine Asche und die Asche seine Frau sollen zusammen sein Abbild, eine lebensgroße, umgekehrt in den Boden eingelassene Statur aus Bronze vom ihm, füllen. Alles schon testamentarisch festgelegt.

Nur seine Nachfolge ist nicht geregelt (Vermutung von mir) Einen gewissen Gleichklang habe ich schon früh entdeckt, als ich einen Bericht im Fernsehen sah, in dem ein Werk von Timm Ulrichs optisch zitiert wurde, das auf die meisten bürgerlichen Zeitgenossen verstörend gewirkt haben muss. Dazu schreibt die TAZ (Mai Schlüter) am 1.2.2010 anlässlich einer vom Kunstverein und vom Sprengelmuseum ausgerichteten Retrospektive in Hannover: „In "Kunst und Leben" (1972) reproduzierte er aus Pornoheften Bilder, auf denen im Hintergrund bedeutende Kunstwerke als Dekoration zu sehen waren. Die explizit sexuelle Darstellung wird an den Bildrand gedrängt. Ausschweifung und bürgerliche Moral, Idealismus und Realismus, Fiktion und technische Reproduktion durchdringen einander. Eine Arbeit, die den feinen Humor eines Hans-Peter Feldmann besitzt und das mediale Gespür von Richard Prince.“

Auch Studios, in denen Porno-Filme gedreht und Bilder für Porno-Hefte geschossen wurden, die inzwischen längst durch das Internet verdrängt werden, brauchen Dekorationen, sprich Bilder, über dem roten Sofa, darunter Bilder weltberühmter Künstler. Diese hat Timm Ullrichs in den Mittelpunkt seiner quadratischen Bilder gerückt und als Buch herausgebracht. Das Publikum beim „Thekenlatein“ in Duisburg Hochfeld erfuhr einen „Totaleinblick“ in die Entstehungsweise dieses Buches, wo der GV vor Reproduktionen bekannter Kunstwerke stattfindet. Der Focus ist aber auf die Bilder gerichtet , auf Bilder von Carl Spitzweg bis Jörg Immendorff , nicht zu vergessen die Bilder von Vincent van Gogh und Marc Chagall.

Timm Ulrichs ist ein ganz großer Künstler, aber im Gegensatz zu seinem Bekanntheitsgrad wohl kein Großverdiener. Vielleicht hat dies mit einer gewissen Widerspenstigkeit zu tun, die er für mich ausstrahlt. Er ist eben nicht berechenbar, nicht stromlinienförmig für den Kunstmarkt gemacht, dessen Gesetze er sicher durchschaut, denen er aber sich weder selbst noch sein Werk unterordnet. Nach meinem Gefühl genießt er diese Freiheit in vollen Zügen. Auch wenn er vom Tod spricht, will er seine Seele bestimmt nicht verkaufen.

Übrigens hat mir Timm Ulrichs viel Glück bei der Einführung der Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst gewünscht. Und dies noch schriftlich als Autogramm. Danke! Dies macht mir Mut, dieses Projekt in den nächsten 10 Jahren zu verwirklichen

Rudolf Kley 10.Juni 2010

 

 
 
 
 

UDO JÜRGENS LEBT!

 

 
Nachdem ich zuerst eine Gedenkgrafik für Udo Jürgens gemacht habe, finde ich nun, dass sie seinem Naturell nicht gerecht wird. "Udo Jürgens lebt!" heißt deshalb meine neue Grafik.. Er wird mit seinen Liedern immer präsent sein. Da bin ich ganz sicher! Udo Jürgens lebt, er wird immer leben. Wenn seine Stimme im Radio ertönt, dann ist er präsent, wie er es immer war!
 Bild Nr.2 für den MSV (ZWEI von 33 333)  Sammeln lohnt sich!

 

 

Bild Nr.2 für den MSV (ZWEI von 33 333)  Sammeln lohnt sich!
 

Udo Jürgens ist tot

 

 

 Udo Jürgens ist tot!

Das Leben huscht wie ein Pinselstrich,

den man auf Wasser schreibt,

und wenn Du es festhalten möchtest,

dann ist es schon vorbei.

 

Vergänglichkeit uns alle eint,

die Trauer und der Schmerz,

und wär´ da nicht ein Sonnenschein,

dann gäbe es auch kein Herz.

 

 

Die Liebe nicht und auch kein Glück

Verschlungen von der Erde,

vergebens wär` der Blick zurück,

er kriecht nicht unter Berge.

 

Trauer verfliegt – ja aber,

nicht mit dem nächsten Wind.

Du wartest auf den Sonnenstrahl,

der Trost und Vergessen Dir bringt.

 

 

Das Licht den Schatten vertreibt,

der auf die Liebe fällt,

der Preis, - das ist Dein Leben,

und nicht das schnöde Geld.

Rudolf Kley  22.12.2014

Rudolf Kley 2011 mit seiner "Grafik zum Apothekertag 2011" Mehr zu dieser Grafik hier...

Udo Jürgens ist tot! Was hat das mit mir zu tun? Er ist ein Teil meines Lebens. Mit seinen Liedern bin ich groß geworden. Ich muss ja nicht alle lieben und ich kenne auch nicht alle. Einige haben mich schon berührt und sein Tod jetzt ganz besonders. Joe Cocker ist auch tot. Seine Stimme mochte ich auch. Aber auf eine andere Art. Udo Jürgens stand mir näher. Er hat mehr mit meinem Leben zu tun. Einmal habe ich ihn hier in Duisburg live gesehen. Er unterstütze Jahre später die Freunde für den Erhalt der alten Duisburger Mercatorhalle. Ideell. Auf meinen Brief hat er seinerzeit prompt geantwortet.

Meine Grafik 2011 anlässlich des Deutschen Apothekertages habe ich  „Gegen den Wind“ genannt. Das Lied hatte mir sehr gut gefallen. Vielleicht, weil ich selbst oft gegen den Strom schwimme. Dieses Bild habe ich jetzt für mein persönliches Gedenkbild als Grundlage genommen und ein Gedicht darauf geschrieben. Die erste Strophe habe ich einem Gedicht entnommen, dass ich seinerzeit zu dem Lied „Liebe ohne Leiden“ gemacht und gesungen habe. Nur aus Spaß an der Sache. Das Original gefiel mir eben besonders gut.

Zunächst hatte ich die Farbe aus dem Bild fast verbannt. Aber das Bild mit so wenig Farbe war nicht ich. Viel wichtiger aber, ich konnte mir dann doch nicht vorstellen, dass wir nach Udo Jürgens Meinung alle durch seinen Tod in einer grauen Zustand verfallen und die Lebensfreude einbüßen sollen. Nein, wir sollen vermutlich bei einem Teil seiner Lieder lachen und Spaß haben und bei dem anderen Teil auch nachdenklich werden. Auf diesem Hintergrund ist diese Grafik entstanden. Rudolf Kley

 

 

 

Kunstkalender per Klick bei Amazon bestellen

 

Der Hahn passt zum Zebra wie die Faust auf´s Auge!

 

Rechts seheen Sie links eine Stellwand mit Grafiken (v.l.)zur Gründung der Königsgalerie und des Forums in der Filiale Deutsche Bank, Königstr. 7-11 Duisburg

 
 
 

Dies ist Franz-Peter Scheuren, ein ´Mitglied der Kulturwerkstatt Meiderich´von der ersten Stunde an. Immer dabei, hilfsberéit und aufopfernd ohne Ende. Er hatte einen Standpunkt und vertrat ihn auch. Seine Musik hat viele erfreut. Herr Scheuren leitete die Akkordeongruppe  der Kulturwerkstatt und begleitete den Singkreis musikalisch. Durch einen tragischen Verkehrsunfall kam er am 28.11.14 ums Leben. Lieber Peter, ich danke Dir für Deine tatkräftige Unterstützung in der Gründungsphase der KWM und werde mich immer gerne an Dich und diese Zeit erinnern.               Rudolf Kley             (Foto der Seite der KWM entnommen)

 
 
 

Franz Pucher, Ehrenmitglied der Kulturwerkstatt Meiderich (KWM) seit 1981, ist tot.

Franz Pucher war nicht nur immer hilfsbereit und freundlich, er druckte z.B. auch die Einladungen der Galerie 77 und anfangs auch die Drucksachen der Kulturwerkstatt Meiderich, darunter die Kunstmarktkataloge und eine Kunstmappe der Künstler der Kulturwerkstatt. Sein persönlicher Einsatz, er meldete sich z.B. sofort freiwillig als Nachtwache, als es darum ging, Kunstwerke bei den einzigen Kunstmarkt, der je auf dem Markt in einem großen Zelt veranstaltet wurde, gegen Diebstahl zu schützen.  Auch sein Entgegenkommen bei der Preisgestaltung der Drucksachen und viele andere Aufmerksamkeiten wurden aufgrund eines einstimmigen Vorstandseschlusses mit der Ehrenmitgliedschaft der KWM belohnt.

Franz Pucher war immer der Kulturwerkstatt zugetan und trug viele Ideen in sich, die der Weiterentwicklung des Meidericher Kulturlebens auch heute noch hätten fördern können. Es fällt mir bei der Lebendigkeit seiner Ideen besonders schwer, zu glauben, dass Franz Pucher wirklich tot ist.

Diese persönlichen Worte schreibe ich als Initiator der Kulturwerkstatt Meiderich, als deren erster 1.Vorsitzender ich 1978 gewählt wurde. Die Ehrenurkunde hat mein Nachfolger Dolf Wagener unterzeichnet.       Rudolf Kley 

 

 

"Franz Pucher Gedächtnisgrafik"

kostenlos-herunterladen, ausdrucken und von Rudolf Kley signieren lassen. Kommerzielle Verwendung untersagt!

 

 

67 ausdruckstarke Werke von Rudolf Kley aus über 50 Jahren sind in dieser Ausstellung zu sehen. Wer kräftige Farben liebt und vorurteilsfrei an die Bilder herantritt, für den kann der Besuch dieser Ausstellung in der Deutsche Bank Filiale Duisburg-Stadtmitte, Königstr. 7 - 11, ein großer Gewinn sein.

Ausstellung wurde bis Mitte Oktober 2014 verlängert

Klicken Sie auf dieses Bild und Sie können einen Blick in das Atelier von Rudolf Kley und in die Ausstellung werfen

Das war vor dem Hahn

 

Hier einige Erklärungen für Pharmazeuten und sonstige Interessierte

27.August 2014

Ausstellungseröffnung in der Deutsche Bank Filiale Duisburg -Königstraße

Sehr eindrucksvoll die Begrüßung durch Herrn Direktor Mirco Jäger, der den Maler und Künstler Rdolf Kley auf den Punkt brachte und dabei auch den Apotheker einband. Das war mehr als professionell. Man merkte, dass es von Herzen kam. Schlag auf Schlag wurde hier ein Leben vorgestellt - ab 1976. Das war das Geburtsjahr vo Mirco Jäger- In diesem Jahr übernahm Rudolf Kley die Löwen-Apotheke in Meiderich. Sicher auch ein hervorragendes Kompliment des Direktors, hier sinngemaß: "Das Gespräch über eine Ausstellung in der Deutschen Bank dauerte eine Stunde, Nach 5 Minuten wusste ich, dass ich diese Veranstaltung mit Rudolf Kley machen würde,"

Einige Worte von Rudolf Kley durften nicht fehlen. Zu den 67 Bildern in der Ausstellung, dazu, wie er die Fortsetzung meiner Malerei versteht, zur ersten Ausstellung an diesem Ort 1980. Das ist genau sein halbes Leben her. Rudolf  Kley bedankt sich bei allen, die an dieser tollen Ausstellungseröffnung teilgenommen habe. bzw. dafür gesorgt haben, dass sie so eine runde Sache wurde. Am Ende leitete er zu dem Vortrag von Robert Philipps, Stellvertretender Vorsitzender des MSV über. Sie verbindet ja das Projekt "Einer von 33 333!"

Robert Philipps hatte sich sehr gründlich auf diesen Vortrag vorbereitet. Am Anfang seiner Rede stand Josef Beuys und der bekannte Spruch. "Jeder Mensch ist ein Künstler". Robert Philipps ließ sich auf keinen Streit über die Richtigkeit dieses Satzes ein. Ihn interessierte mehr eine Fähigkeit, die dahinter steckt. Menschen können auf sehr unterschiedliche Weise kreativ sein. Eine solche Ausstellung kann hierzu ermutigen."...denn Rudolf Kley lebt sein schöpferisches Potential unter anderem in seiner Bilderwelt aus und sagt über seine Aktionen jedem: „Du kannst es auch, wenn Du es nur willst! Der Maßstab für Deine Kunst ist in Dir. Erkenne ihn und folge nicht falschen Propheten!“ Über die Verdienste von Rudolf Kley schlug er den Bogen zum MSV und wünschte der Aktion "Einer von 33 333!", die mit der Ausstellung anläuft, viel Erfolg. Der Deutschen Bank gratulierte er zum Schluss zu dieser Ausstellung.

Rudolf Kley hat zu vielen Apothekertagen Grafiken ganz unterschiedlicher Intention gemacht. In dieser Ausstellung sind die erste Grafik 1980 und die Grafik für das Jahr 2014 vereint, Allerdings nicht so nebeneinander wie auf diesem Blid, Die erste Grafik beschäftigte sich noch mit Malerei, dir Grafik von diesem Jahr hat einen berufspolitischen Ansatz.

 Näheres dazu hier.

 

"773 Jahre sind genug. Trennung zwischen Arzt und Apotheker aufheben!"

Ein  Leitbild des Apothekers lässt sich von einer kleinen Gruppe im stillen Kämmerlein entwickeln und formulieren. Wenn das so sein soll, dann muss allerdings auch im Berufsstand Einigkeit hierüber vorherrschen. Mehr...

Der "Vincent van Meiderich"

"Wo liegt noch einmal Meiderich? Habe ich mal gehört, hatte irgend etwas mit Fußball zu tun." Solche Fragen und Antworten wird es bald nicht mehr geben. Touristen strömen nicht etwa zu den neuen Möbelhäusern, sie umgehen die Stadtmitte und haben nur ein Ziel. Das neue "Van Gogh Museum Wolfgang Müller", ganz in der Nähe von "H.Dahmen und Söhne", die in Meiderich jeder kennt.

Dieser Link führt direkt zu der Anfahrtskizze zu H.Dahmen und Söhne.Hier können Sie parken. Das Museum ist schräg gegenüber im Hinterhof.(ca 150 Meter entfernt) Sie müssen durch eine Toreinfahrt rechts neben dem Pflege-Unternehmen gehen.

Kontakt H. Dahmen u. Söhne KG, Bahnhofstr. 35 47138 Duisburg-Meiderich Tel. 0203/456800

 Kontakt zum Künstler über: Guiseppe Pino Juliano, Karl-Heinz-Klingen-Str. 92a
46539 Dinslaken +49 (0) 20 64 – 170 77 170 77
beppojuliano@gmail.com

siehe auch Quellenhinweis unten "Klaviermusik meets van Gogh"

Vincent van Gog in Meiderich. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Den hat vorher hier noch keiner gesucht. Stimmt zwar, der Geist von van Gogh sollte aus einem gelben Luftpumpenfeld auferstehen. Doch mit den benötigten 30 000 Luftpumpen (Mindestzahl!) hapert es auch nach 27 Jahren noch etwas. Trotz vieler Aktionen. Woher ich das so genau weiß? Nun, ich bin der Urheber dieser Idee. Also ist Vincent van Gogh schon lange in Meiderich bzw. sein Geist, der mit Trillerpfeifen geweckt werden und aus dem Feld aufsteigen sollte. Warum?

Weil ich die Luftpumpe immer noch als Qualitätsmaßstab für Kunst einführen möchte. So einfach ist das. Oder wie man sieht -auch nicht. Mehr dazu hier: Luftpumpenfeld! Dieses Lied -eine Luftpumpe namens "Lin" wird besungen, ist eine Hommage an das Ruhrgebiet. Wenn Sie wollen auch an Meiderich!

Aber darum geht es mir heute gar nicht. Ich möchte auf dieses neue Museum aufmerksam machen, denn sein Besuch lohnt sich wirklich. Zuerst mögen einige vielleicht etwas mit der Nase rümpfen, wenn sie hören, dass da einer van Goghs Bilder nachmalt. Fast 500 Bilder sollen es schon sein. Wer sich aber in dem Museum umsieht, den springt die gleiche Besessenheit an, die man auch beim Betrachten der echten van Goghs spürt. Echter geht es nicht. Die Bilder sind keine 1:1 Kopien. Ohne Zweifel sie sind nachgemalt. Das ist aber auch schon alles. Auch die Farben und die Pinselstriche dürften nicht 1:1 übersetzt worden sein. Fällt aber nicht auf. Ist der Farbton richtig getroffen? Der setzt sich sowieso erst im Kopf zusammen. Der Eindruck stimmt, der Ausdruck einer kontrollierten Besessenheit kommt hundertprozentig herüber und nach einer Weile vergisst man, dass derjenige, der diese Bilder gemalt hat, quicklebendig neben einem steht und voller Ungeduld vielleicht darauf wartet, dass er weiter malen kann. Das ist pure Leidenschaft und etwas ganz Außergewöhnliches, auch wenn es nicht in den üblichen Kunstbetrieb, Kunsthandel hineinpasst. Aber ging es van Gogh nicht genauso?

Weite Wege zu diesem Museum lohnen sich. Lesen Sie vielleicht erst mal diesen Artikel "Vincent und ich" (so war er in der Zeitung aus Papier überschrieben), da werden auch Öffnungszeiten genannt. Mich hat der Besuch in diesem Museum zu dieser Hommage hingerissen. Der Künstler bei der Arbeit, wie er sich selbst über die Schulter schaut. Keine Ahnung, ob Wolfgang Müller dies Bild gefällt. Mir schon. Und es ist ein Bilderrätsel. Drucken Sie das Bild aus, vergleichen Sie es mit dem Titelbild dieser Homepage. Zwei Unterschiede gibt es.

 

     

     

  

  

Rudolf Kley  22. Januar 2014

 

Hier noch ein Artikel zu Wolfgang Müller

"Wolfgang Müller aus Duisburg malt wie van Gogh für seinen Lebenstraum"

Hier ein sehr aufschlussreicher WDR-Beitrag. So, wie Wolfgang Müller in diesem Beitrag herüber kommt, habe ich ihn selbst erlebt. Das ist die Authentizität, von der andere träumen. Allein deshalb ist er schon ein ganz großer Künstler. Und fleißig ist er dazu und überzeugt, genau das Richtige zu tun. Recht so und Gratulation

.

Kontakt über:
Guiseppe Pino Juliano
Karl-Heinz-Klingen-Str. 92a
46539 Dinslaken
+49 (0) 20 64 – 170 77 170 77
beppojuliano@gmail.com

entnommen dem Beitrag hier http://weltjournal.de/tag/wolfgang-muller/  

Klaviermusik meets van Gogh

Hommage an Vincent van Gogh”-Ausstellung mit neuesten bohne audio Lautsprecher-Kreationen

 
Und hier geht es zum Van Gogh Museum Müller in Duisburg-Meiderich, eine kleiner, visueller Rundgang der sich lohnt und Lust auf mehr macht.
Adresse für das Navi: 47138 Duisburg, Bahnhofstraße 20 "Van Gogh Museum Müller"

Anfahrskizze hier

Einen sehr guten Eindruck bekommen Sie, wenn Sie den untenstehenden Links folgen
Die Lokalzeit des WDR-Duisburg über den Künstler Wolfgang Müller und seine Lebensaufgabe van Gogh (3:58 min)

http://www.wdr2.de/panorama/wolfgangmueller108.html

http://www.wdr.de/tv/westart/dienstag/sendungsbeitraege/2014/0121/mueller.jsp

http://www.youtube.com/watch?v=o0dWfXAKJLE

http://www.youtube.com/watch?v=qp3H6WmDaRs

Der HR hat im März 1991 für die ARD einen Beitrag gedreht, der deutlich zeigt warum ich mich für den "Vincent van Meiderich" und sein Museum so stark mache.

Mehr erfahren Sie auf  www.luftpumpenfeld.de
per Klick auf das Bild erfahren Sie mehr über die Sängerin
Hier das Lied, das die Luftpumpe als Träger von Kultur im Ruhrgebiet adelt.

Text Rudolf Kley, hier zum Nachlesen

 

 

Was kann man mit ein bisschen Mühe auf diesem Bild lesen, auf dem sich viele Fragezeichen befinden, lesen? Im Wesentlichen „ZUM LEITBILD VERLEITET“, „ OFFENE DISKUSSION“, „NO“, „MANIPULATION“, „DURCH FRAGEBOGEN“, „DURCH RAHMENBEDINGUNGEN“, „YES“. (Grafik soll zu einer Beteiligung an der "Leitbilddiskussion" der Apotheker anregen.)

Zusammenfassung. Das olympische Feuer auf der Grafik ist da. Die Ringe sind über das Blatt zerstreut und jede Medaillenhoffnung ist völlig grundlos. Aber wie immer bei Olympia zählt die Teilnahme. Lassen Sie sich durch die Grafik zur Teilnahme anregen. Dann sollten Sie auch das Ergebnis überprüfen und bei der Interpretation mitreden dürfen. Die Diskussion zählt, das Ergebnis des Fragebogens dürfen Sie vergessen. Dieser Fragebogen ist als eine sich selbst erfüllende Prophezeiung gedacht. Die muss durch eine ausführliche Diskussion mit vielen Teilnehmern neutralisiert werden. Niemand sollte sich in erster Linie auf das Ergebnis einer Auswertung dieses Fragebogens berufen dürfen. Es scheint einfach so zu sein, dass dieser Fragebogen nur gemacht wurde, um am Ende in jedem Fall eine Ergebnis vorzuweisen, das auch die Politik im Sinne einer kleinen Gruppe manipulieren kann. Mehr...

 

6 OB-Kandidaten haben eine Resolution im Rathaus zur Oberbürgermeister-Nachwahl in Duisburg abgegeben- Sie protestieren gegen ihre Benachteiligung durch die Stadt Diusburg bei Wahlveranstaltungen. Geschlossenheit und Entschlossenheit der Kandidaten sind einzigartig. Das Gleichheitsprinzip gilt offensichtlich nur für die SPD. Ein Verstoß gegen das Grundgesetz. Die Stadt Duisburg wird von der Bezirksregierung deshalb gerügt. Dieser Vorgang ist Ausgangspunkt für Kley´s "Resolutionskalender" und ca. 50 Rsolutionsbilder.
 

 
 
 
 
 
 
 
 
V O R B E S T E L L E N !

Dieses Buch wird ein Hit! Scharf analysiert

und brillant geschrieben. Ein "MUSS" für

Demokraten und alle die, die es noch werden wollen.

Leseprobe aus dem Vorwort

Machtspiel          

Die Duisburger Loveparade, die Opfer und die manipulierte Demokratie 

Autor Klaus Happel, erscheint im April!Auch auf Amazon.de

Rudolf Kley: "So schenke ich Duisburg Millionen!"

Abwahl von OB Sauerland Kuckucksei der Duisburger SPD?

Jetzt hat die SPD endlich Farbe bekannt. Alle, die ihr unterstellt haben, dass es ihr bei der Abwahl von OB Sauerland nur um die Machtübernahme in Duisburg ging, haben Recht behalten. Ein wirklich jämmerliches Affentheater auf den Schultern der Opfer der Loveparade. Harmlos verglichen damit der wenig professionelle Umgang von Adolf Sauerland mit der Katastrophe.

Unter Anleitung der Duisburger SPD haben die Bürger einen bewährten Oberbürgermeister in die Wüste geschickt. Dabei hat sich die SPD ebenso laienhaft verhalten und schlimmer noch, ausschließlich ihren Vorteil gesucht, wie sie es immer noch macht. Statt sich hinter den OB zu stellen und Schützenhilfe zu leisten, um Schadensbegrenzung für das Duisburger Image zu betreiben, hat sie selbst dieses kräftig untergraben. Geschickt hat sie jede Diskussion über einen Nachfolgekandidaten umschifft. Vielen Bürgern wird jetzt erst klar, dass die SPD keine wirkliche Alternative zu Adolf Sauerland vorzeigen konnte.

Die Bürger werden ernten, was sie gesät haben. Eine Fehlentscheidung des zukünftigen OB und das Abwahl-Karussell wird wieder in Gang gesetzt. Wetten? Der Kommunalwahlkampf hat schon begonnen. Schade um Duisburg, das auf diese Weise aus den Negativ-Schlagzeilen nie mehr herauskommen wird. Profitieren werden davon - wie in der Vergangenheit- Bürger mit dem roten Parteibuch. Da werden dann, statt Schadenersatz zu fordern, schon mal miese Leistungen extra belohnt. ( Der Goldene Handschlag für Genossen )

 

 

 

Notdienst kostet Geld! Früher gab es in Apotheken eine sogenannte "Mischkalkulation". Da konnte man sich noch in diesem Bereich Verluste erlauben. Außerdem war die Kundenfrequenz während der Notdienste wesentlich höher und damit auch die Menge der zusätzlich verkauften Arzneimittel. Jetzt kommt eben alles zusammen. der harte Wettbewerb -auch über den Preis - führt dazu, dass die Ertragslage für Apothekenleiter immer schlechter wird. Angestellte verdienen oft mehr als der Apothekenleiter, dem aus Altersgründen eine Angestelltentätigkeit unmöglich ist. Apotheker kämpfen jetzt für ein gerechteres Honorar. Dazu gehört auch eine Notdienstpauschale. Schon lange sind Apotheken keine "Goldgruben" mehr. Das war vielleicht einmal vor der Niederlassungsfreiheit, also vor 1958, der Fall. Seitdem wird der Kuchen auf eine viel größere Anzahl Apotheken verteilt. Die Patienten profitieren davon, dass die Wege zur nächsten Apotheke kurz sind, dass es immer eine Notdienstapotheke gibt. Das soll auch so bleiben! Aber die Bürokratie nimmt zu, und der Verdienst stark ab. Keine gute Entwicklung. Apothekenproteste wie dieser sollen das Ruder herumreißen und Apotheke und Patienten in gesundes Fahrwasser leiten. Unterstützen Sie Ihren Apotheker. Sie wissen, dass er diese Unterstützung verdient.                                      

Am 28. Februar 2013 händigen wir Ihnen Ihre Medikamentte durch diese "Kunst-Notdienst-Klappe" aus. Pharmazie ist eine hohe Kunst und den Apothekern geht es manchmal schon so wie den Künstlern, deren die Brotlosigkeit ihrer Kunst nachgesagt wird. Unterstützen Sie deshalb Ihren Hausapotheker bei seinem Protest!          Unterstützen Sie bitte auch uns.  Rudolf Kley

Apotheken-Schaufensterwettbewerb

IRRWEG: Senioren Wegweiser Meiderich

Diesen Text widme ich Udo Jürgens und den Opfern der Loveparade.

Das Leben huscht wie ein Pinselstrich...

Das Leben huscht wie ein Pinselstrich

Den man auf Wasser schreibt

Und wenn Du es festhalten  möcht´ s

Dann ist es schon vorbei

Dem Regen folgt der Sonnenschein

Das hab ´ich selbst gemerkt

Der Blick zurück geht nur soweit

Wie meine Seele reicht

Die schönen Stunden zählen

doppelt oder noch viel mehr

Doch kannst Du sie nicht wählen

Sie kommen einfach so daher

Sie fangen Dich und schütteln Dich

Dein Herz verlangt noch  nach viel mehr

Bevor Du Dich versehen hast

Verlässt das Glück Dich sehr

 Verzweifle  nicht, die Hoffnung naht

Schon morgen ist ein neuer Tag

Der Schönes bringt und Glück

Und wenn Du ihn erhaschen magst,

dann schau nicht mehr zurück

 Die Liebe bringt es an den Tag

Was in Dir steckt und mehr

 

 

Die Zeit ist wie ein großes Rad

Es zieht dich hinterher

 

Wenn Du dort angekommen bist

Wo Zeit unendlich währt

Wo jedes Bild dich dann verlässt

Und Licht die Stille hellt

Macht  auch das Rad kurz einen Halt,

Bis ess ich weiter dreht

Und wenn du nach dem Motor fragst,

mit Liebe es nur geht

-----

Das Leben huscht wie ein Pinselstrich

Den man auf Wasser schreibt

Und wenn Du es festhalten  möcht ´s

Dann ist es schon vorbei

Rudolf Kley  14. Okt. 2011

 

Die gekürzte Fassung  folgt der Melodie "Liebe ohne Leiden"

Das Leben huscht wie ein Pinselstrich, den man auf Wasser schreibt

Und wenn Du es festhalten  möcht´ s, dann ist es schon vorbei

Dem Regen folgt der Sonnenschein, das hab ´ich selbst gemerkt

Der Blick zurück geht nur soweit, wie meine Seele reicht

Schönen Stunden zählen  doppelt , Dein Herz verlangt noch nach  viel mehr

Dein Herz verlangt  noch nach viel mehr, die Liebe brennt  die ganze Nacht

Bevor Du es verstanden hast, tut es auf einmal doch so weh

Verzweifle  nicht, die Hoffnung naht, ein neuer Tag bringt  Glück und mehr

Wenn Du ihn  erhaschen magst, dann schau nicht mehr zurück

Die Zeit ist wie ein großes Rad, es zieht dich hinterher

Wenn Du dort angekommen bist, wo Zeit unendlich währt

Wo jedes Bild dich dann verlässt, und Licht die Stille hellt

Dann liegt das Leben hinter dir und es wird nie, nie wieder Nacht

Dann liegt das Leben hinter dir, und es wird nie, nie wieder Nacht

Wenn Du dort angekommen bist, wo Zeit unendlich lange währt

Wo jedes Bild dich dann verlässt, und Licht die stille Stille hellt

Rudolf Kley 14. Okt. 2011

 

Aus Solidaritä zu dem Direktor des Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Raimund Stecker, hat Rudolf Kley die nebenstehende Grafik gemacht. Wer dem Museum 10 Euro spendet, kann diese Grafik hier herunterladen und von Rudolf Kley signieren lassen. Die größere Datei gibt es hier.

Diese Ausstellung fand nie statt. Sammler können sich die Einladungskarten bei Rudolf kley abholen, solange der Vorrat reicht.

 

RUDOLF KLEY 2013 Kalender

Bezugsquelle dieses Kalenders von Rudolf Kley ist Amazon, weltweit nur 250 Exemplare, Kalender wird garantiert nicht nachgedruckt. Der Kalender ist ein außergewöhnliches Geschenk, die Kalenderbilder sehen gerahmt hervorragend aus

Kalender 2013-Ansicht der Kalenderblätter und weiterere Informationen zu diesem "Aktionskalender. Infos auch hier

Kalender 2013-Ansicht der Kalenderblätter und weiterere Informationen zu diesem "Aktionskalender. Infos auch hier

OB Link kann jetzt nicht mehr so schnell abgewählt werden, wie es mit OB Sauerland geschehen ist. Ein neues Beispiel dafür, was man mit der Demokratie alles machen kann - Vergewaltigung ohne Ende?

Innenminister Ralf Jäger hat die Durchführungsverordnung für Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide geändert.

Die neue Verordnung verbietet das Einstellen von Unterschriftenlisten ins Internet und den Versand von Listen an Personen, die nicht speziell für die Sammlung autorisiert sind.

Dies widerspricht dem zwischen SPD und Grünen vereinbarten Koalitionsvertrag. Die Durchführung von Volksbegehren wird damit unnötig erschwert.

(Man könnte natürlich an dieser Stelle einwenden, dass damit endlich vielen Räten die Ablehnung von Volksbegehren ein wenig erleichtert wird, da nun einige zusätzliche formale Hürden zu überwinden sind. Dies hätte zumindest im Falle der Ablehnung des Begehrens zum Wambachsee dem Rat eine etwas weniger dreiste Begründung ermöglicht.)

 

Die Königsgalerie in Duisburg hat Geburtstag

Zur Eröffnung der Königsgalerie hat der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley eine Grafik geschaffen, die es in zwei Varianten gibt. Darauf macht der Künstler anläßlich des ersten Geburtstages aufmerksam. Auch zur Eröffnung des Einkaufszentrum "Forum Duisburg" hatte er seinerzeit eine Grafik gemacht. Hier ist die Variante mit dem Kopf von Willy Meyer. Das Original findet man hier.

Zum  10 jähringe des Vorgängers der Königsgalerie hatte Rudolf Kley dort ausgestellt

Zur Eröffnung der Königsgalerie hat der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley eine Grafik geschaffen, die es in zwei Varianten gibt. Darauf macht der Künstler anläßlich des ersten Geburtstages aufmerksam. Auch zur Eröffnung des Einkaufszentrum "Forum Duisburg" hatte er seinerzeit eine Grafik gemacht. Hier ist die Variante mit dem Kopf von Willy Meyer. Das Original findet man hier.

Die Wahl ist vorbei. Gleich ist nicht gleich. Da beißt auch die SPD keinen Faden ab, was die Gleichbehandlung der OB Kandidaten angeht! Die SPD mag als Sieger aus diese Wahl hervorgehen. Verloren hat die Demokratie, verloren haben die Opfer der Loveparade, die - wenn überhaupt- nur noch ganz am Rande erwähnt wurden. Gewonnen haben alle die, derer wegen die Zahl der zu Wahlen gehenden Bürger immer kleiner wird, bis keiner mehr hingeht. Dann haben wir das SPD - Königreich. Ei - wie sozial. Was übrig bleibt von dieser Wahl ist die Resolution der "fast" parteilosen Kandidaten, denn schließlich bin ich Mitglied der Bürger Union Duisburg. Unseren Missmut haben wir in diese Resolution gepackt und hoffen, dass sie im Büro der OB einen Ehrenplatz findet. Wenn nicht, landet sie wenigstens auf dem Ehrenfriedhof der Demokratie. Unten der ursprüngliche Text, damit der Gesamtzusammenhang so erhalten bleibt

Hier die ungeschnittene Fassung der Übergabe der Resolution im Duisburger Rathaus

   

Das muss man gelesen haben!

Resolution vom 14.Juni 2012

Kommentar von Rudolf Kley

Das Demokratieverständnis keiner der sechs OB Kandidaten, die anscheinend aufgrund einer Geheimabsprache zu allen Veranstaltungen eingeladen wurden, hat es anscheinend gestört, das Veranstalter immer nur sie eingeladen haben und nicht auch die anderen Kandidaten. Muss einem das zu denken geben? Gefordert sind hier besonders der SPD Kandidat Sören Link und der CDU Kandidat Benno Lensdorf gewesen. Sie sind politisch geschult oder verfügen nach eigenen Aussagen über viel Erfahrung. Die einseitige  Auswahl ist unsozial. Das hätte Sören Link auffallen müssen. Wie sozial ist sein Verhalten? Ist er in der richtigen Partei? Benno Lensdorf brät sich gerne eine Extrawurst. Das kann man der VHS Einspielung entnehmen. Er ist eben nicht gleich, sondern gleich etwas Besseres. Vergessen, dass es sicher keine Abwahl gegeben hätte, wenn vorher diese Kandidaten festgestanden hätte. Die Diskussion darüber hat die SPD verhindert, dafür aber gerne die Anzeigen bezahlt, mit denen für die Abwahl geworben wurde. Die Bevölkerung wurde eben für "doof" verkauft. Wie eigentlich immer schon. Hut ab vor den parteilosen Kandidaten, die trotz der Steine, die man ihnen offiziell in den Weg gelegt hat, bis zuletzt volle Leistung gebracht haben. Auch wenn die Presse ihren Lesern suggerierte, dass jede Stimme für diese Kandidaten verloren ist. Das ist eine ganz  massive Wahlbeeinflussung! Auch hier stellt sich die Frage, für wie "dämlich" hält man eigentlich die Leser? Vielleicht bringt ja die Beschwerde bei der Bezirksregierung etwas. Ob die Wahl angefochten wird? Wer weiß. Die nächste Abwahl droht, sobald auch nur ein Fehler gemacht wird, der sich gut verkaufen lässt. Das ist jetzt Demokratie. Die Demokratie der SPD, doch bekanntlich frisst jede Revolution ihre Kinder. Allerdings war es ja keine Revolution, sondern nur eine Ausgeburt der Machtpolitik, die sich als Anstand verkaufte. Reingefallen. Die Duisburger sind darauf reingefallen. 50 Jahre SPD Herrschaft schaffen eben jeden Geist und ermuntern nicht zu seinem Gebrauch oder als Folge zu Widerspruch. Kleingeistig wird es jetzt in Duisburg zugehen. Der Politikverdruss wird zunehmen und Kräfte hervorspülen, die man sich nun wirklich nicht wünscht. Mit der Abwahl wurde nichts gewonnen. Mit der damit verbundenen Täuschung auch nichts. Kein Zugewinn an Image. Der neue Stil ist der alte, man hat ihn nur umgedreht. Bürgerbeteiligung? Man macht sowieso was man will, teilt die Vorstandsposten unter sich auf und lässt dabei die Verantwortung links liegen. Siehe Museumsanbau Küppersmühle. Statt richtig zu sparen, dreht man an der Steuerschraube. Wir haben ja genug Mittelständler, die darauf warten, Duisburg verlassen zu können. Mit einem Wort - alles Kinderkram. Jetzt bekommen wir ja einen angemessen jungen Oberbürgermeister, der sich damit auskennt- Da sag ich doch einfach nur noch  Helau! Und beobachte den Weg der Resolution. Da werden sicher noch einige engagierter Bürger folgen. Jede Woche eine neue Resolution. Das ist es dann, auch mit dem Image für Duisburg!

Das gab es noch niemals: "Wer einen Oberbürgermeister aus der Mitte dieser Kandidaten wählt, bekommt gleich sechs!  Also liebe Nichtwähler, ab zu den Urnen und ärgern Sie die etablierten Parteien. Piraten war gestern. Wer etwas auf sich hält, wählt Oberbürgermeister. Aber doch dann gleich im halben Dutzend. Lesen Sie hier, wie ein Teil der Oberbürgermeisterkandidaten von Duisburg auf das abgekartete Spiel von Einrichtungen reagiert, die nach außen vollkommen demokratisch daherkommen. Beweisen Sie Zivilcourage. Wählen Sie einen dieser Kandidaten und Sie liegen richtig. Mehr...

 

 

Die Pharmazie kommt Apothekern teuer zu stehen. Nach jahrelangem Stillhalten ist jetzt das Ende der Fahnenstange erreicht. Es geht um eine maßvolle Einkommenserhöhung, die die Existenz der Apotheke und die Arbeitsplätze von tausenden Mitarbeitern, die anderenfalls kaum vermittelbar sind, sichert. Diese Erhöhung ist überfällig! Inzwischen muss jeden Tag schon eine Apotheke schließen. Die Wege auf dem Land werden für die Patienten immer länger. Das ist unzumutbar und gefährdet die Volksgesundheitt!

Deshalb muss es jetzt eine neue Partei -eine Gesundheitsschutzpartei - geben!

Rudolf Kley: "In der letzten Augustwoche habe ich zum ersten Mal den Begriff "Gesundheitsschützer" im WDR-Morgenmagazin gehört. Mir ist schon lange klar, das eine Gesundheitsschutzpartei ganz schnell an Piraten und Grünen vorbei in alle Parlamente einziehen würde. Die Leistungen aller Angehörigen der Gesundheitsberufe sind unverzichtbar und lebenswichtig. Das Entgelt muss leistungsgerecht sein. Das sieht jeder Wähler ein. Wie die Vorstandsgehälter der Vorstände der Krankenkassen aussehen müssen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Lasst uns endlich eine solche Partei gründen, damit wir uns im Interesse der Patienten ganz auf unsere Arbeit konzentrieren können!"

Nicht 25 Cent sondern 25 Prozent! Der "Rote Indianer" kämpft jetzt um Prozente.

 

Der "Rote Indianer" hat den Kampf gegen die Novitas gewonnen, weil fast alle Kollegen mitgemacht haben! Das muss jetzt auch bundesweit geschehen!

 

Diese Grafik von Rudolf Kley trägt den Titel "Venus und Adonis 2013" . Er hat dieses Selbstporträt seinen Freunden auf Facebook gewidmet.

 

                                                                                        Duisburg, den 5. 7. 2012

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Link!

Herzlichen Glückwunsch zur Amtsübernahme. Es freut mich, dass Sie Anwalt der Fairness sein wollen. Das setzt aber voraus, das Sie als Anwalt auch für das Gleichheitsprinzip eintreten, so dass es bei der nächsten OB Wahl Anwendung findet.

Bei dieser OB-Wahl galt der Gleichheitsgrundsatz nur für einen ausgewählten Kreis der Kandidaten. Sie haben sich während der Wahl für diesen Grundsatz nicht stark gemacht. Hoffentlich wird dies jetzt anders. Als Erinnerung  ist unsere Resolution auf der Vorderseite dieser Karte abgedruckt. Es wäre schön, wenn Sie der Ihnen vorliegenden, gerahmten Resolution einen Ehrenplatz in Ihrem Büro einräumen. Auch das schüttet Gräben zu.

Da nur Erfolge zählen, möchte ich Ihre „Lokalrunden“ jetzt als vorweggenommenes Anstoßen auf den Durchbruch bei der Loveparade-Gedenkstätte werten. Ansonsten habe ich das Feiern des Wahlsieges bei den traurigen Begleitumständen als nicht besonders pietätvoll gehalten. Für mich war das eine Fortsetzung des Verhaltens von OB Sauerland und auch nicht durch Ihre Jugend entschuldbar.

Weil ich mich auf meiner Homepage so geäußert habe, möchte ich dies durch die Veröffentlichung dieser Gratulation neutralisieren. Gerne veröffentliche ich auch Ihre Antwort bezüglich der Resolution.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Kley

Neue Jubiläumsgrafiken von Rudolf Kley

Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung der Königsgalerie in Duisburg!

Der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley hat aus innerem Antrieb eine Grafik zur Eröffnung der Königsgalerie in Duisburg gemacht. Auch zur Eröffnung des Einkaufszentrum "Forum Duisburg" hatte er eine Grafik gemacht. (Die hier gezeigte Variante ist zum 55. Geburtstages von Willy Meyer entstanden. Die Kniende -unten rechts- hat seiuen Kopf.)

Rudolf Kley nennt die neue Grafik „Königsgrafik“. Jeder, dem eine der beiden Varianten der Grafik gefällt, kann sie hier herunterladen und von Rudolf Kley signieren lassen. Die Grafik zeugt davon, dass das  Rad der Geschichte mit der Loveparade-Katastrophe in Duisburg nicht stehen geblieben ist. Den propagierten Neuanfang in Duisburg kann es schon deshalb nicht geben, aber eine Bewältigung der Katastrophe, die die Opfer nicht vergessen lässt. Davon ist diese Grafik ein Teil und sie verströmt diesbezüglich nach Ansicht von Rudolf Kley viel Zuversicht und Hoffnung. Einzelheiten später oder auf Anfrage 0203/442999.

Zum  10 jähringe des Vorgängers der Königsgalerie hatte Rudolf Kley dort ausgestellt

 

Königsgrafik für die Königsgalerie

Mit großem Eifer und viel Freude hat der Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley auch zur Eröffnung des Einkaufszentrums Königsgalerie in Duisburg eine Grafik gestaltet. Die letzte Grafik dieser Art entstand 2008 zur Eröffnung des Einkaufszentrums Forum Duisburg.  Der Titel der neuen Grafik ist „Königsgrafik“. Jeder, dem eine der beiden Varianten der Grafik gefällt, kann sie sich aus dem Internet unter www.deapo.de kostenlos herunterladen und von Rudolf Kley signieren lassen. Ob diese Grafik in die Kunstgeschichte eingehen wird, ist eher ungewiss. Ein historisches Dokument ist sie aber auf jeden Fall. Sie zeugt davon, dass das Rad der Geschichte mit der Loveparade-Katastrophe in Duisburg nicht stehen geblieben ist. Den propagierten Neuanfang in Duisburg kann es schon deshalb nicht geben, aber eine Bewältigung der Katastrophe, die die Opfer nicht vergessen lässt. Davon ist diese Grafik ein Teil und sie verströmt diesbezüglich nach Ansicht von Rudolf Kley viel Zuversicht und Hoffnung.

Am 27. Oktober wird der Duisburger Innenstadt die Krone aufgesetzt. Die Königsgalerie wird an diesem Tag dort eröffnet. Wenn ihr Innenleben das hält, was ihr Äußeres verspricht, wird sie sicher zusammen mit dem Forum noch mehr auswärtige Besucher in die Duisburger Innenstadt ziehen.

Die Grafik zur Eröffnung gibt es aber schon heute. Keine Auftragsarbeit. Der Duisburger Apotheker und Maler Rudolf Kley hat sie aus freien Stücken erschaffen, so wie er auch zur Eröffnung des Forums eine Grafik geschaffen hat, die sehr gut angenommen wurde. Vielleicht auch deshalb, weil man sie kostenlos von der Internetseite www.deapo.de herunterladen kann.

Mit der Königsgalerie fühlt sich der Künstler aber deshalb etwas mehr verbunden, weil er 2004 zum 10 jährigen Jubiläum der Galerie Teile seines Guinnessrekordbildes „1100 Meter Stattgeschichte“ in der „Galeria“, die zur „Königsgalerie“ erweitert und gänzlich umgebaut wurde, ausstellen  konnte.

Die „Königsgrafik“ gibt es in zwei Variationen. Eine neutrale, erste Fassung und eine 2.Fassung, die darüber hinaus viele persönliche Momente und aktuelle Zeitbezüge enthält.

So hockt rechts unten ein grüner Froschkönig auf einem gelben  Duisburg-Schild mit der Zusatzbezeichnung „Stadt der Wahl“. Der Frosch sieht dem OB ähnlich, der sich durch die Übergabe einer Luftpumpenstatue 2008 doch nicht künstlerisch adeln lassen wollte, nachdem er im persönlichen Gespräch  zugesagt hatte. U.a. deshalb ließ sich anlässlich  Ruhr.2010 das gelbe Luftpumpenfeld, an dem Rudolf Kley jetzt schon ein Vierteljahrhundert arbeitet, nicht verwirklichen.  Die Weltkugel unter dem Schild, die seiner Grafik zum 70. Geburtstag  von Fritz Pleitgen entnommen wurde, zeigt sich darüber ganz erschrocken.

Dafür hält jetzt Lehmbrucks Kniende einen Strauß gelber Luftpumpen im Schoß. Sie wird zum Teil von Rudolf Kleys Entwurf eines Denkmals für die Loveparade-Opfer verdeckt. Zitiert wird auch die Forumgrafik von 2008.

So sieht man Rudolf Kley rechts oben auf der geknickten Himmelsleiter stehen.

Lnks oben geht ein Stern auf, den man auch von dieser Grafik kennt. Mit einer stilisierten Krone hat sich Rudolf Kley nicht zufrieden gegeben sondern dem Gebilde, das sich unschwer als Fassade der Königsgalerie zu erkennen gibt, eine eigene Krone aufgesetzt.

Die Grafik ist zwar am PC entstanden, enthält aber auch ganz aktuelle Ausschnitte seiner neuen Malerei und seines Jubiläumskalenders 2011. (Z.B. den kreisförmigen Ausschnitt im unteren Bereich links) Oben, links neben der Krone findet sich ein  Ausschnitt aus einer Grafik, die Rudolf Kley den Opfern der Loveparade gewidmet hat. Titel: „Die Liebe bleibt!“ Für Rudolf Kley auch die Liebe zu Duisburg.

Diese Grafik kann man für eine begrenzte Zeit kostenlos aus dem Internet von der Seite www.deapo.de herunterladen. Für einen guten Zweck richtet Rudolf Kley auch gerne Autogrammstunden ein, wenn z.B. ein oder mehrere Inhaber der Geschäfte der Königsgalerie daran interessiert sind. In den Geschäften könnte Rudolf Kley von Besuchern seiner Seite ausgedruckte oder gesponserte Grafiken signieren. Vielleicht sieht  einer der neuen Mieter da eine Werbemöglichkeit für sich. Dem guten Zweck ist es sicher egal, ob z.B. für Kinderspielzeug oder Wohnaccessoires geworben wird.

 

 
 
 

´      

 

Bürger mit Rechtsschutzversicherung und Interesse gesucht. Folgendes kann die Gerichte jahrelang beschäftigen, oder zu einer akzeptablen Gedenkstätte führen!

Bei den weniger Kunstinteressierten ist es nicht unumstritten, dass aus gewöhnlichen Alltagsgegenständen Kunstwerke eines bestimmten Künstlers entstehen können, ohne dass seine gestaltende Hand in irgendeiner  Weise sichtbar wird. Der Gegenstand wird ausschließlich durch seine Präsentation und die Erklärung des Künstlers  zum Kunstwerk erhoben. Er macht eine Metamorphose durch, die wieder verschwindet, wenn der Betrachter den Gegenstand z.B. in einer anderen Umgebung erblickt. Eigentumsverhältnisse wirken sich auf die Kunstwerkeigenschaft nicht aus. Allein der Künstler ist für die Zuweisung der Kunsteigenschaft zuständig und ein Publikum, dass seine Ansicht teilt. Dies wird durch die Kunstgeschichte so belegt.

Ein Urteil aus dem Jahr 1982 "Hajek vs. ADAC" gesteht dem Automobilclub das Recht zu, dass Kunstwerk des Künstlers Otto Hajek zu beseitigen. Andernfalls,  hätte der Automobilclub das Kunstwerk, das  er schon teilweise entfernt hatte, wieder in den Originalzustand versetzen müssen.

Was bedeutet dies für die Unglücksstätte der Loveparade-Katastrophe, die ich am 2. Juni zum Kunstwerk erklärt habe?

Sie darf abgerissen werden. Jede mit mir nicht abgestimmte oder geduldete Veränderung dagegen ist eine Urheberrechtsverletzung. Darüber hinaus kann ich über die rechtlichen Folgen nichts sagen. Vermutlich ist das ein Fall für die jahrelange Beschäftigung von Gerichten mit ungewissem Ausgang.

Nun könnte ich aber das Urheberrecht auf jemand anderes übertragen, der z.B. Willens ist, einen solchen Prozess durchzustehen, weil er an der Gedenkstätte ein besonderes Interesse hat Auf diese Weise könnte der Betreffende sein Recht einklagen, während er zuvor ganz auf den guten Willen des Eigentümers angewiesen ist. Natürlich könnte dieser die Gedenkstätte ganz abreißen. Allerdings würde er dafür eine öffentliche Empörung ernten, deren Schaden schwer abzuschätzen ist.

Die Schaffung dieser Kunst-Gedenkstätte ist der Beginn einer Auseinandersetzung jetzt mit gleichlangen Spießen, wenn diese Chance nur begriffen wird.

Rudolf Kley

Duisburg, den 3. Juli 2012

Pressemitteilung vom 2. Juni 2012 zum Thema 

 

"Kompromiss einer Loveparade-Gedenkstätte verworfen"

 

Über das wo und wie von Gedenkstätten kann man unterschiedlicher Ansicht sein. Das betrifft in Duisburg bezüglich der Loveparade-Katastrophe sicher nicht nur eine Meinungsdifferenz zwischen den Opfern und ihren Angehörigen auf der einen und dem Sponsor einer solchen Stätte auf der anderen Seite. Auch auf der Opferseite mag es untereinander unterschiedliche Meinungen gebe. Hieß es im Zusammenhang mit der Abwahl nicht immer, dass alle Duisburger Bürger Opfer geworden sind? Wo soll man die Grenze ziehen zwischen Duisburgern und Opfern, die sich zu dem Denkmal, das aufgrund der Eigentumsverhältnisse nur von Kriegers Gnaden sein kann, äußern dürfen und denen, die es besser nicht tun sollten?

Als Künstler habe ich mich in der Vorbereitungszeit der Loveparade bemüht, mein Vierteljahrhundertprojekt „Luftpumpenfeld“ auf dem Gelände unterzubringen. Eine bekannte, große Firma wollte mich dabei unterstützen. Die Veranstalterseite sah sich aber organisatorisch überfordert. Heute bin ich darüber froh, dass es nicht geklappt hat. Die Katastrophe hat mir dadurch vielleicht aber auch mein Herz besonders schwer gemacht, was natürlich kein Vergleich mit dem ist, was die empfinden müssen, die dabei waren.

Bis heute habe ich nicht verstanden, dass die Gedenkstätte genau am Ort des Unglückes entstehen muss, obwohl dies ganz offensichtlich in keiner Form geschehen kann, die die Geschädigten (damit meine ich jetzt alle Opfer) voll zufrieden stellt. Immer wieder ist von Kompromissen die Rede und selbst die werden heute durch Veröffentlichungen in Frage gestellt. (Anm. zum Ort der Gedenkstätte: Stücke der Berliner Mauer, erzeugen ihr erdrückendes Bild von der Bedeutung dieser Mauer nicht nur in Berlin. Mag sein, dass sie es dort zu einem geringen Prozentsatzz mehr tun. Was aber tun, wenn es keine Alternative gibt?)

Mein Vorschlag deshalb. Da auf Bildern und Videos immer wieder die Treppe zu sehen ist, sollte man vielleicht  versuchen, diese auf jeden Fall in ihrem ursprünglichen Zustand als Ensemble zu erhalten Wenn man sie am Ursprungsort nicht erhalten kann, sollte man das Ensemble an einem Ort in der Nähe positionieren, der allgemein zugänglich aber auch gegen Vandalismus geschützt ist.

An dieser Stelle verzichte ich aus Gewissensgründen auf  Vorschläge, wie so etwas aussehen kann. Diese Gründe habe ich 2010 hier auf meiner Webseite genannt. Ein Teil steckt auch hier in meinem Vorschlag für ein Denkmal vom November 2010
http://www.deapo.de/wie_viele.htm  Maxime ist, dass man sich in diesem Zusammenhang als Künstler in seiner öffentlichen Wirkung ganz zurücknehmen muss. Die Hauptrolle spielen in diesem Zusammenhang die Opfer, nicht der Künstler oder sein Werk Mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, sehe ich hier aber keine andere Möglichkeit als diese Mitteilung.

Zu dieser Mitteilung habe ich mich auch als OB-Kandidat entschlossen. Damit möchte ich deutlich machen, dass nach der Abwahl der neue Oberbürgermeister die Akte Loveparade nicht einfach schließen kann. Die Aufarbeitung sollte Chefsache sein. Helfen kann man auch ohne Geld. Mit dem beiliegen Schild unterstreiche ich dies. Ich hoffe, dass sich daraus kein jahrelanger Rechtsstreit ergibt.

Rudolf Kley

Die Grafik "Gegen den Wind!" zum Apothekertag 2011 von Rudolf Kley

 

 

1980

1982

2007

 
Rudolf Kley: "Was den Apothekertag 2011 überdauern wird, ist die Grafik zum Apothekertag 2011. Das war 1980, 1982 und 2007 auch so."

"Die erste Grafik zum Apothekertag, 1980, hat noch Geld gekostet und wurde bis nach Südamerika verkauft. (18-farbiger Siebdruck.) Die Zweite gab der Storck-Verlag in Oberhausen heraus. Besucher des Apothekertages 1982 erhielten sie auf Gutschein. Die Grafik zum Apothekertag 2007 konnte sich jeder kostenlos aus dem Netz herunterladen. Auch die neue Grafik kann man sich herunterladen. Sie steht unter www.deapo.de . Ein „muss“ für alle Udo Jürgens Fans? Schön wär´s.

Diese Grafik ist nämlich Udo Jürgens gewidmet. Sein Lied „Tagträumer“ hat vor Jahren eine Verbindung zu meinem „Luftpumpenprojekt“ hergestellt, an dem ich schon ein Vierteljahrhundert arbeite und über das viel berichtet wurde. Darin heißt es u.a.: "Ich möchte die Bilder von van Gogh vertonen, die Roggenfelder, die in Flammen steh`n." Schließlich möchte ich aus einem gelben Luftpumpenfeld den Geist von van Gogh auferstehen lassen.

Ganz besonders aber liebe ich das Lied "Gegen den Wind" auf seiner letzten CD "Der ganz normale Wahnsinn". Gegen den Wind stand ich immer, mit dem Strom zu schwimmen ist gegen meine Natur. Wahnsinn ist das, was gerade im Gesundheitswesen passiert, wenn die Kassen den Arzt ersetzen und bestimmen welche Medikamente der Patient bekommen soll.  Der Betrachter findet rechts unten in der Ecke, wo sonst die Signatur steht, Udo Jürgens mit dem Mikrofon in der Hand. In der Linken Ecke der Grafik unten mein Hinweis auf das Luftpumpenfeld. Der Ausschnitt ist meiner Grafik zur Loveparade entnommen.  (Die Loveparade hatte ich in Gedanken in meine Aktion einbezogen, was in der Praxis aber aus organisatorischen Gründen scheiterte. Gott sei Dank!) Zusammengefasst bringt für mich Udo Jürgens auf dieser Grafik dem Geist von van Gogh ein Ständchen. Auch deshalb ist diese Grafik etwas Besonderes.

Nebeneinander gestellt geben meine Grafiken zum Apothekertag  Auskunft über die Veränderung meines Stiles in dieser Zeit. Rein optisch schließt sich fast der Kreis zur ersten Grafik, die noch durch Farbfeldmalerei charakterisiert ist. Die Grafik zum Apothekertag 2011 ist eine Verfeinerung meiner NAMEART, bei der zunächst ein Begriff, ein Satz etc. mit großzügiger Geste und sich überschneidenden Linien auf den Bildträger gemalt werden, die dann bilderbuchmäßig ausgemalt werden. Die Grafik zum Apothekertag 2011 ist ein Mix aus Malerei und Kollage. "ABDA 2011" habe ich am Anfang geschrieben. Die ABDA - "Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände" - wird in diesem Jahr besonders gefordert. Steht doch die Existenz vieler Apotheken und damit die ordentliche Arzneiversorgung in Deutschland auf dem Spiel."

 

 

Statt Gedenken viel Spaß

Stil kann man nicht auswendig lernen, man muss ihn leben. Da ist es von Vorteil, wenn man jung ist. Weil man dann noch gut dazu lernen kann. Die 3 Lokalrunden, die bundesweit die Runde machten, haben andere und ich im Gesamtzusammenhang als völlig stillos empfunden. Wenn es also schon mit dem neuen Stil nicht klappt, wie sieht es dann mit dem neuen Plan aus? Was daran echt Duisburg ist, möchte ich auch mal gerne wissen. Alles nur "linke" Sprüche, wie auch andere Sachen, Argumente nur so runtergespult wurden? Alles gut einstudiert. Im richtigen Leben gibt es dann Lokalrunden.

Natürlich gratuliere ich Sören Link –neidlos- zum Wahlgewinn. Ob wirklich jeder SPD Kandidat gewonnen hätte?

Allerdings hat sich Sören Link dem Schatten von OB Sauerland nicht entziehen können. Auf den Wahlgewinn hat er angesichts der 21 Todesopfer und 511 Verletzen völlig geschmacklos reagiert und ebenso wie sein Ziehvater 3 Lokalrunden gegeben. Bundesweit nachzulesen. Das macht man einfach nicht. Der neue Stil hätte darin bestanden, dass Wahlergebnis leise anzunehmen und still nach Hause zu gehen.  Originalton Sören Link, der beim Thema Loveparade-Katastrophe  besonders sensibel reagieren will (RP 3.7.12),  auf die Frage, ob er Sonntagabend noch ausgiebig gefeiert habe: „Ja und es war gut. Das war schon sehr emotional für mich. Die, die da waren, hatten jedenfalls eine Menge Spaß.“ (WAZ 3.7.12) So wird aus Stil ganz leicht ein Stiel, leider nicht von einem neuen Besen.

So bestätigt sich nur, was ich immer propagiert habe und weshalb ich gegen  eine Abwahl  bei ungeklärter Schuldfrage war. Es ging immer nur darum, im Rathaus einen Machtwechsel herbeizuführen. Da kam die Katastrophe geradezu zur rechten Zeit. Man scheute sich nicht davor, Gesetze passend zu machen und die Plakate der Bürgerinitiative und vielleicht noch viel mehr zu bezahlen. Ein gekaufter Sieg.  Die Demokratie hat bezahlt.

OB Kandidaten wurden schon vor der Wahl in der Presse zu Verlierern erklärt oder gar nicht erwähnt. Bei Podiumsdiskussionen durften sie sich nicht vorstellen. Gleich ist eben nicht  gleich. Ja wie sozial ist das denn? Was ist das für ein Stil? Die OB Kandidaten haben mit einer Resolution reagiert, die ins Büro des neunen OB gehört.  Dann wird das Gleichheitsprinzip von der Stadt vielleicht bei der nächsten Wahl einkehren, zusammen mit einem neuen Besen. Vielleicht. Denn jeder hat eine Chance verdient. Vielleicht geht ja doch noch alles gut und es reicht sogar für ein zweites Mal.  Abwählen geht aber auch, wenn der richtige Schnitzer passiert.

Jetzt haben die Duisburger  erst einmal den Oberbürgermeister, den sie verdienen. Die meisten interessiert dies allerdings gar nicht, was man an der Wahlbeteiligung ablesen kann. Die Loveparade-Katosstrophe? Ja, die hat es mal gegeben. Was bleibt ist ein stummes Achselzucken.

Rudolf Kley, 3. Juli 2012

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH SÖREN LINK!

PROSIT LIEBE OPFER DER LOVEPARADE!

Es ist wohl einfacher, wiw angekündigt, Briefe an die Opfer der Loveparade zu schreiben, als sich im rechten Moment zurückzuhalten. Den Opfern der Loveparade wird es  gut getan haben, dass auf ihr Wohl anläßlich der Machtübernahme im Rathaus angestoßen wurde.

3 Lokalrunden habe Sören Link versprochen, kann man im Hamburger Abendblatt nachgelesen. "Drei weitere kämen vom Duisburger SPD-Chef, dem NRW-Innenminister Ralf Jäger." (Ruhr Nachrichten)  Damit bedankt sich der Minister wohl auch bei den Opfern, die durch ihren Einsatz diesen Machtwechsel erst möglich gemacht haben. Klug auch Entscheidung von dem Innenminister, den Schichtwechsel der Polizei auf den Zeitpunkt der Katastrophe zu legen. Da werden die Opfer und ihre Hinterbliebenen sich aber freuen und es Sören Link besonders danken, dass er die Loveparade eigentlich jeden Tag feiern wollte, wenn es denn die Stadt Duisburg keinen Cent kostet. Klar, dass er der erste war, der den Kopf von OB Sauerland gefordert hat. Jetzt wissen wir auch warum.

Sören Link und Hannelore Kraft kannten die räumliche Situation in Duisburg ganz genau. Trotzdem hat Hannelore Kraft von Rüttgers noch  Im Januar 2010 unbürokratische Hilfe für die Loveparade gefordert:  "Die Loveparade ist ein Stück Jugendkultur, die ins Jahr der Kulturhauptstadt gehört".

Angesichts dieser Machtpolitik, die über Leichen geht oder Katastrophen geradezu erfinden würde, wenn sie nicht von alleine geschähen, würde ich am liebsten aus der Politik aussteigen. Aber dann dürfte ich auch nicht mehr meckern. So werde ich wohl mit Magenschmerzen der Dinge harren, die da kommen werden. Gegen die Magenschmerzen kann ich professionell etwas tun. Ergänzend werde ich mich bei Sören Link erkundigen, ob er die Resolution der OB Kandidaten gegen das Ungleichheitsprinzip bei der OB-Wahl 2012 als Mahnung in sein Dienstzimmer gehängt hat. Wäre der Gleichheitsgrundsatz beachtet worden, wären die freien OB Kandidaten von der Presse nicht als geborene Verlierer bezeichnet worden, hätten wir möglicherweise ein Endspiel Link Rubinstein gehabt. Ausgang ungewiss. So ist auch diese Wahl eine einzige Katastrophe.

Eines steht jedenfalls für mich fest: Die Duisburger werden für ihre Gutgläubigkeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Abwahl hart bestraft. Und jetzt mal ernst: wäre es den ganzen Umständen und den Opfern nicht angemessen gewesen, auf jede Feier nach dem Wahlsieg zu verzichten  und dies mit den geeigneten Worten zu verbinden? Die Loveparade - Katastrophe hat doch mit Fußball nichts gemein. So tritt Sören Link sofort in die Fettstapfen des alten OB. Da hätte man sich die Abwahl doch gleich sparen können! Was bekommen die Opfer und Hinterbliebenen jetzt nur für ein Bild vom neuen OB. Welchen Imageverlust erleidet Duisburg jetzt durch die "3 Lokalrunden", die bundesweit durch die Presse gegangen sind. Das haben die Opfer, dass hat Duisburg nicht verdient. Aber jede Stadt bekommt anscheinen den Oberbürgermeister, den sie verdient.

Rudolf Kley

Duisburg, den 2. Juli 2012

 

 
 
 

 

 
 
 
 

Die Vertretung der Apotheker in Berlin ist für die vielen Mitarbeiter zu eng geworden. Kritische Stimmen hatten dies schon beim Kauf des repräsentativen Gebäudes  vorhergesehen. Jetzt muss ein Erweiterungsbau her, weil die Anmietung benötigter Räume viel Geld verschlingt. So soll es dann wenigstens bei der Standesführung heißen "Neubau statt Raubbau!" 11 Millionen Euro müssten bei der jetzigen Planung durch Fremdfinanzierung aufgenommen werden. Rudolf Kley steuert eine Grafik dazu. Kley: "Wenn alle Apotheker diese Grafik an wenigsten 10 Kunden verkaufen und den Erlös weitergeben, muss kein Kredit aufgenommen werden!"
 
  Wer ist Jochen Kley?

Da hat sch Rudolf  Rudolf Kley sehr gewundert. In einer Pressemitteilung/Leserbrief hatte er seine Bedenken an der Ausschreibung für die Gedenkstele für die Loveparadeopfer an die Duisburger Lokalpresse weitergereicht. Die Reaktion des Stadtsportbundes Duisburg, der in einem Rundschreiben an die Künstler vom 23.12.2010 unter anderem schrieb "..., dass wir davon ausgehen, dass Ihr Entwurf originär von Ihnen stammt und alle Urheberrechte bei Ihnen liegen." gab ihm teilweise vor der Veröffentlichung in der WAZ Recht. Als der Leserbrief dann in der Zeitung veröffentlicht wurde, stand Jochen Kley darunter. Zwar gibt es einen Jo Kley, der Bildhauer ist, aber da der Beitrag wortwörtlich als Auszug wiedergegeben wird, kommt dieser sicher nicht in Frage. Im Grunde ist dies Rudolf Kley aber auch egal, denn er betreibt ja keine Namenspflege. Nur die Fakten zählen.

 

Der Westen 21.12. 2010. Loveparade: Plagiatsvorwürfe gegen Künstler der Gedenkstele Duisburg. Plagiatsvorwürfe gegen Jürgen Meister bringen die Initiative Spendentrauermarsch in die Bredouille: Der Künstler soll den Entwurf der Stele zum Gedenken an die Loveparade-Opfer „geklaut“ haben. Die Lizenz zur Verarbeitung der Grafik hatte er wohl. Mehr hier...

 

 
 

Kommentar von Rudolf Kley:

Gedenkstele Loveparade: Dem Künstler widerfährt Unrecht

 In meiner "offenen" Bewerbung –hier nachzulesen- habe ich die wenig professionelle Ausschreibung der Gedenkstele kritisiert:

„Wer ein Denkmal in Auftrag gibt, sollte schon deutlich sagen, was dieses Denkmal bezwecken und leisten soll und einen Kriterienkatalog vorgeben, an den Künstler und die Jury sich halten müssen. Schließlich geht es hier um reine Auftragskunst und nicht darum, die Freiheit der Kunst des beauftragten Künstlers zu fördern. Es sei denn, dieses oder Ähnliches wäre in dem Kriterienkatalog besonders erwähnt. In dem gegebenen Fall könnte man besser ein Losverfahren durchführen. Das Ergebnis der Jury dürfte nämlich hauptsächlich von Vorurteilen und der Gemütsverfassung der Juroren an diesem Tag geprägt sein und entzieht sich jeglicher Kontrolle. Das unbegründete Fehlen von Vorgaben weckt den Verdacht, dass man sich nicht ausreichend Gedanken gemacht hat oder die verschiedenen Gedanken nicht auf einen Nenner bringen konnte oder man mit dem ganzen Verfahren überfordert ist.“

Hier findet man die Vorgaben noch!

Danach wäre auch der prämierte Entwurf zulässig gewesen. Die Kriterien waren einfach nicht festgezurrt. Bei dem prämierten Entwurf  kann man keine Täuschungsabsicht ableiten. Es bestand auch keine Offenlegungspflicht für die Herkunft der Idee. Nach meiner Meinung widerfährt dem Künstler in der Diskussion Unrecht. Natürlich kann man so manches in diesem Zusammenhang hinterfragen. Z.B. ob dieser Entwurf nicht ein wenig zu „platt“ gewesen ist. Aber das ist wirklich eine andere Diskussion und betrifft mehr die Jury als den Künstler.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um auf meine „Gedenkgrafik“ aufmerksam zu machen,. Mein Entwurf für die Gedenkstele – der Minotaurus von Duisburg - und meine Grafik zu Loveparade Tragödie sind hier zusammengewachsen. Jeder kann sich diese Grafiken kostenlos aus dem Internet herunterladen und eingerahmt an die Wand hängen. Für sein ganz privates Gedenken. Es gibt die Grafik in zwei Varianten. Meine Motivation hierzu habe ich in meinem Plädoyer „Die Liebe bleibt!“ offen gelegt.

 Hier kannte man sich die Grafiken unter www.deapo.de in der ausdruckfähigen Größe herunterladen    Variante 1    Variante 2

 

 
 
Es reicht nicht aus, Bilder für einen guten Zweck anzubieten und sein Anliegen auf seiner Homepage auszubreiten. Es bedarf weiterer Unterstützung z.B. durch die Medien oder hier im speziellen Fall durch den Moderator des Bürgerkreises Gedenken, Karl Jansen. Der schweigt allerdings. Mein Angebot halte ich dennoch grundsätzlich aufrecht, mit einem Unterschied: die Bilder gebe ich nur noch geschlossen ab: 100 Bilder für 15 000 € auf das Spendenkonto des Bürgerkreises Gedenken. Wird das Geld dort nicht mehr benötigt, gebe ich ein anderes Spendenkonto im Zusammenhang mit der Loveparade-Katastrophe an.

Diese Anzeige ist mehrmals erschienen. Ihr Inhalt trifft so nicht mehr zu.

Rudolf Kley, 06.12.2010

 

Anmerkung: Preise für Bilder, Kunstwerke, sind immer Liebhaberpreise. Sie lassen sich weder durch den Bekanntheitsgrad eines Künstlers noch durch irgendeinen objektiven Qualitätsmaßstab rechtfertigen. "Wertsteigerungen" folgen dem Gesetz des Kunstmarktes von Angebot und Nachfrage. Insofern muss das, was teuer ist, nicht unbedingt "gut" sein. Überteuerte Kunst gibt es aus den gleichen Gründen  nicht, weil ein Kunstwerk immer soviel wert ist, wie jemand bereit ist, dafür zu zahlen. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine abgeschlossene Serie von 100 -E i n h u n d e r t ! - Bildern zu einem absoluten Sonderpreis! Mehr dazu hier...

Spendenkonto

 
 

LOVEPARADE:

Wie viele Denkmäler brauchen wir?

Plädoyer für "Die Liebe bleibt!"

(wichtig für das Verständnis)

 

„Die Liebe bleibt!“

 Dies ist das Thema von 100 extra für den „Gedenkzweck“ gemalten Bildern. Rudolf Kley bringt diese Bilder auf der Rückwand seines signierten „Ruhrlin“-Kalenders 2011 an. Natürlich ist auch jedes der „12 Bilder zum Einrahmen“ -  wie es auf dem Deckblatt des Kalenders heißt  - signiert.100 Euro kostet dieser Kalender. Diese 100 Euro erhält der "Bürgerkreis Gedenken", der das Gedenken an die Opfer der Loveparade durch ein Denkmal aufrecht erhalten will.

 Die Abbildung zeigt Rudolf Kley mit dem Kalender und dem Originalbild auf der Rückseite. Die folgenden Bilder können alle ganz anders aussehen. Das ist nun mal so bei Unikaten. Gleich ist nur das Thema, das Rudolf Kley auf jedes Bild schreibt oder malt. In der Regel wird man es nur ahnen können. Und auch das Herz, das Symbol der Liebe, ist nur in Fragmenten vorhanden. 

 „Kitsch und reine Dekoration haben in diesem Zusammenhang nichts verloren!“ betont der Maler aus Meiderich, der seinen erweiterten Kunstbegriff lebt und malt. Erweitern möchte der Apotheker und Aktionskünstler das Thema gerne auf die Stadt, in der er seit 60 Jahren lebt und seit 35 Jahren eine Apotheke leitet „Auch diese Liebe bleibt!“

 Die Kalender können bei Rudolf Kley direkt bestellt werden. „Eine Rarität für Kunstliebhaber, die hoffentlich bald ausverkauft ist! Die Bilder müssen natürlich noch gemalt werden.“ Rudolf Kley, der sicher zu den umstrittensten Künstlerpersönlichkeiten der Duisburger Szene gehört-  er hat 1981 „Kunst ist Kohl“ behauptet und führt seit 1986 die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst ein -sieht darin kein Problem.

Schließlich hat er 1983 zum Duisburger Stadtjubiläum auch sein Guinnessrekordwerk „1100 Meter Stattgeschichte“ meterweise für die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ verkauft, bevor das Werk überhaupt existierte. Prominentester Käufer war damals sicher Johannes Rau. Mit anderen Bilder dieser längsten abstrakten Bildfolge ist er in viele private und öffentliche  Sammlungen gekommen. (Unter anderem ist sein „Stattmeter Nr. 3“ im Gemäldekatalog des Lehmbruck Museums abgebildet.)

Biographische Anmerkungen hier

Hier kann der Kalender bestellt werden Rudolf Kley, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg Tel 0203/442999. Als Ausweis reicht bei der Abholung der Einzahlungsbeleg über 100 Euro. Kontonummer kann hier bei der Stadt Duisburg erfragt werden  Tel.: (0203) 283-2197   kommunikation@stadt-duisburg.de Nützlich vielleicht auch diese Angabe von der Seite des Vereins Stadtsportbund Duisburg  http://www.ssb-duisburg.de/

   
 

 

 

 

 

 

 

"Wie kann ich spenden?

 

Spenden können Sie direkt beim Trauermarsch oder auch im Nachhinein auf das Konto von proDUISBURG e.V.  bei der

"Volksbank Rhein-Ruhr eG - Konto 1100380009 - BLZ 350 603 86 - Stichwort: Gedenktafel Loveparade "

Diese Angabe wurde der Seite des "Stadtspotbund Duisburg e.V." entnommen.

 

Eine gerahmte original Kalendergrafik (40x50 cm)

 

 
 
Liebe Besucher dieser Webseite!

Als Duisburger hat mich die Loveparade-Katastrophe nicht kalt gelassen. Sie hat mich vielleicht deshalb besonders berührt, weil ich mich als Politiker und Künstler für ihre Durchführung stark gemacht hatte. So ist mein Agieren in dieser Angelegenheit heute sicher auch Teil eines Bewältigungsprozesses. Sehnsucht nach "Normalität" steckt dahinter, der Wunsch, alles rückgängig machen zu wollen. Für die Hinterbliebenen kann es diese "Normalität" nicht mehr geben.

Gedenktafel hin, Gedenktafel her. Stele hin, Stele her. Denkmal obendrauf. Sind das wirklich mehr als Äußerlichkeiten? Wird man so Schuld los? Kann man, wenn das Denkmal steht, normal weitermachen? Muss man dies alles nicht in Frage stellen?

Da gibt es keine verbindliche Antwort darauf. Nicht eine Antwort. Seine Antwort muss schon jeder in sich selbst suchen. Die Auseinandersetzung mit einem Denkmal hat mir geholfen. Deshalb stelle ich das Ergebnis hier vor. Keine große Sache. Keine Wahrscheinlichkeit, dass dies jemals realisiert werden wird. Zu bunt, zu teuer. Nur eine gute Absicht. Und den Kopf wieder frei. Ich freue mich, wenn Sie weiter lesen.

Rudolf Kley 6.10.1010

Lesen Sie bitte als Ergänzung:  Wie viele Denkmäler brauchen wir? "Denk mal. eine Bewerbung besonderer Art."

 

 

Der Minotaurus von Duisburg.

Denkmal oder Kapelle auf Stelzen. Ein Entwurf , der bis in den Himmel reicht.

Der Minotaurus von Duisburg ist tot, von einer Lanze durchbohrt. Jetzt kann die Stadt wieder leben!

Der Minotaurus ist ein Stier/Menschwesen aus der griechische Sagenwelt, dem Jungfrauen und Jünglinge geopfert wurden. Mehr interessiert hier nicht. Heute kann er vieles sein. Daraus ergibt sich die Verbindung zur Loveparade, der unschuldige Besucher zu Opfer fielen. Das ist leider keine Sage.

Mir der Skulptur versuche ich einen Spagat zwischen der Aufrechterhaltung des Gedenken an die Loveparade Opfer und dem sich einstellenden Gefühl, dass es mit Duisburg weitergehen muss. Die Lähmung muss aufhören. Deshalb bekommt dieser Stier etwas zwischen die Hörner. Der Stier muss sterben, damit Duisburg leben kann.

Der Minotaurus begrüßt hier auf dem Bahnhofsvorplatz die Besucher der Stadt. Unübersehbar. Größe und Farbe sind so auffällig, dass die Skulptur unweigerlich das Gedenken an die Opfer der Loveparade heraufbeschwört. Der Pfeil zwischen den Hörnern hat den Minotaurus getötet. Er erscheint wie ein Himmelsleiter. Mehr wie die Stange bei der Feuerwehr, die den schnellen Einsatz ermöglicht. Wenn doch die jungen Leute nur diese Rutsche zurück zur Erde benutzen könnten. Auf dem linken Bild steht die Skulptur quasi auf "Stelzen". Diese Stelzen sind Kunstwerke für sich, sind hier aber nicht weiter ausgeführt. Sie könnten die Skulptur zur Kapelle erheben, sofern dies erwünscht ist.

Der Minotaurus als Kapelle.

Als ich dem Minotaurus "Beine" gemacht habe, musste ich unwillkürlich an die Kapelle denken. Wie, wenn der Minotaurus hohl und vollkommen schwarz ausgekleidet wäre? Tageslicht kommt nur durch den etwa mannshohen Abstand zum Boden herein. Ein Podest in der Mitte und ein gestaltetes "Pseudoglasfenster in der Kuppel als Farbtupfer, der Licht in dem für die Sicherheit erforderlichen Umfang spendet. Ein Ort der Ruhe und der Einkehr. Der allererste Gedanke an die Kapelle kam mir allerdings bereits, als ich die Hörner des Duisburger Minotaurus moduliert hatte. "Könnten fast die Türme eines Domes sein!" dachte ich bei mir. "Die Liebesgaben, die im Tunnel abgelegt wurden, könnten im Podest quasi als Reliquien aufbewahrt werden!"

"Minotaurus" - Grafik

In dem, was man gerade macht, ist schon die Idee von dem angelegt, was man als nächstes tut. Die Minotaurus-Bilder haben in mir den Wunsch nach einer entsprechenden Grafik geweckt. Für diese Collage mussten auch Motive des "Ruhrlin - Kalenders" herhalten.

 
     
 

Rudolf Kley mit seinem Deutsch-Drahthaar Hubertus 1993. Der Hund starb nach 14 1/2 Jahren. Sein Tod 2004 war der Grund für die erste Oberbürgermeisterkandidatur von Rudolf Kley. Sie  entsprach seiner politischen Überzeugung. Durch das "Hineinknien" in die neue Aufgabe konnte er sich von dem Verlust ablenken. Doch vergessen kann er Hubertus nicht.  Langsam erst gewinnt sein Nachfolger Sammy an Boden.

 
     
     
     
     
     
 

Zu früh gefreut!

"Gesehen habe ich ihn noch nicht, den Film von dem Graffiti-Star Banksy, der jetzt im Kino angeblich den Kunstmarkt entlarvt. Wenn ich nach den Kommentaren gehe,  die ich gelesen habe - bisher 2 an der Zahl -. dann erinnert mich dies doch sehr an meine Aktion "Luftpumpenfeld" und ich klopfe mir selbst auf die Schulter: "Alter Junge, Du treibst es schon seit 25 Jahren mit den Luftpumpen. Trotzdem ist nichts auf dem Kunstmarkt aktueller!"

Den Namen Banksy habe ich vorher nicht gekannt. Mich interessieren diese Art Werke nicht. Graffiti an fremden Häuserwänden ist für mich schwere Sachbeschädigung. Schließlich vergreife ich mich ja auch nicht am Eigentum fremder Leute oder der Allgemeinheit. Was anderes ist das Bemalen oder - viel häufiger - das Beschmieren von Häusern, von Lärmschutzwänden an Autobahnen usw. nämlich nicht.

Dann ist mir aber eingefallen: "Wie wenn hinter diesem Film gar kein Aufklärungsgedanke wie bei mir steckt, sondern der Film lediglich ein überlanger Werbefilm für Banksy ist?" Um dies zu beurteilen, muss ich mir den Film doch mal ansehen. Spätesten dann, wenn er als DVD in den Handel kommt.

Seit der Loveparade-Katastrophe habe ich den Luftpumpen  abgeschworen. Änderung nicht in Sicht. Vielleicht drehe ich ja stattdessen dann auch mal einen Film. Das hat schließlich Tradition."

Rudolf Kley 23.10.2010
Hier die Links zu den beiden Artikeln, die ich gelesen habe
1
2 Dieser Link zu dem WAZ-Artikel "Echt oder nicht? Ist manchmal nicht so wichtig" von Monika Idems existiert leider nicht oder nicht mehr dafür aber dieser
und hier hier ein ganz viele Beiträge, die ich lesen werde, wenn ich einmal ganz viel Zeit habe.

 

Wer bin ich dann?
     
 

Version 2

 

Statt großer Worte zum Tode von Christoph Schlingensief eine Grafik

 

Pressemeldung "Ein Gedenkfeld für die Opfer der Loveparade"09.08.20010

"Die Luftpumpen des ursprünglichen Feldes sollten Gelb sein. Um aufzuzeigen, dass es sich bei dem Gedenkfeld nicht um eine Weiterführung der ursprünglichen Idee, sondern um etwas ganz Neues handelt, schlage ich eine andere Farbe vor. Z.B. Rot. Das würde an die vielen roten Kerzenlichter erinnern, aber auch an rote Rosen." Rudolf Kley 20.08.2010

Gedenkgrafik

100 Kalender 2011 will Rudolf Kley - nummeriert und  signiert - für das "Gedenkmal" stiften und jeweils eine signierte Gedenkgrafik dazulegen, unabhängig davon, welcher Entwurf zum Tragen kommt

Ebenso stiftet Rudolf Kley dem "Bürgerkreis Gedenken" auf Wunsch 10 Meter = 10 Bilder seines Guinnessrekordwerkes "1100 Meter Stattgeschichte"

Inzwischen liegt die Antwort des Moderators vor, der ich entnehmen kann, dass mein Schreiben an die Mitglieder des "Bürgerkreises Gedenken" zur Diskussion weitergeleitet wurde. Nachdem ich meine Briefe jetzt hier schon veröffentlicht hatte, habe ich einen Augenblick darüber nachgedacht, die Links zu entfernen. Da es aber im Zusammenhang mit der der Loveparade-Katastrophe und dem Gedenken an diesen Vorfall auf größtmögliche Transparenz ankommt, kommt für mich keine nachträgliche Änderung in Betracht. Schließlich möchte ich auch viele andere Bürger dazu anregen, ihre Meinung an den Gedenkkreis zu senden. kommunikation@stadt-duisburg.de  Rudolf Kley 20.08.2010

Mein Schreiben an den "Bürgerkreis Gedenken", ins Netz gestellt am 19.08.2010, nachdem mir niemand postwendend geantwortet hat, dass meinem in diesem Schreiben geäußerten Wunsch entsprochen wird. Deshalb jetzt auch dieser Link auf das eigentliche Schreiben an die Mitglieder dieses Arbeitskreises. Rudolf Kley, 19.08.2010

 

Zur Diskussion gestellt

Gedenkfeld für die Toten!

Mit dem zeitlichen Abstand zu der Tragödie Loveparade wird der Fluss der Trauernden am Ort des Geschehens  erfahrungsgemäß abreißen. Nicht nur deshalb sollte man sich Gedanken über den Ort eines Denkmales in der Stadt machen. Ein solches zentrales, folgenreiches Ereignis verlangt, nachdem es schon die Herzen der Menschen besetzt hat, auch nach einem Ort im Herzen der Stadt. Es sollte auch den Bürgern dieser Stadt Gelegenheit geben, ihrer eigenen Trauer ein ganz persönliches Antlitz zu geben.

Üblicherweise werden von der Bevölkerung Kerzen aufgestellt, die schnell heruntergebrannt sind. Es ist leicht nachzulesen, wie ich versucht habe, von den Teilnehmern der Loveparade Luftpumpenspenden für ein Kunstprojekt zu erhalten, an dem ich seit 24 Jahren arbeite. Wäre es mir gelungen, könnte ich jetzt darüber nicht froh sein. Mir fehlt heute noch die Kraft, an diesem Projekt weiterzumachen. Zu nichtig erscheint mein künstlerisches Anliegen gegenüber dem Tod dieser jungen Menschen zu sein.

Aber vielleicht liegt ja darin auch eine Chance. Mahnmal, Gesundheitsmahnmal sollte dieses Feld schon einmal sein. Der Geist von van Gogh sollte aus diesem Feld auferstehen. Jetzt könnte ein solches Feld dazu dienen, dass uns diese jungen Menschen, deren Leben so grausam beendet wurde, immer in unserem Geist bleiben, nicht vergessen werden. Wie eine Kerze kann jeder Duisburger, jeder der Duisburg besucht, seine Luftpumpe zu einem Feld der Liebe z.B. auf dem Rasen vor dem Stadttheater, dazustellen. Dieses Feld würde wachsen und leben. Es würde hier in Duisburg vor aller Welt Zeugnis darüber ablegen, dass die Erinnerung an die Toten nachhaltig ist und nichts mit der Schnelllebigkeit, z.B. der Schnelllebigkeit der Presse gemein hat. Es könnte auch die Form eines Kreuzes haben.

Viele Luftpumpen zeugen davon, dass jeder, der eine Luftpumpe dazu gestellt hat, nicht alleine trauert. Jeder kann auf diese Weise etwas für seine Trauer tun, ihr eine Form geben, die von einem Geldschein stark abweicht, der sonst vielleicht passiv für eine Gedenktafel o. ä. gespendet würde, die es ja trotzdem geben könnte. Vielleicht in einer Form, die die neuen Medien nutzt und uns ein lebendiges Bild der Toten vermittelt, so dass wir auch die Trauer der Angehörigen wahrhaftig nachempfinden können.

Sollte an einem solchen Feld Interesse bestehen, zeige ich gerne ausführlich, wie man diese Luftpumpe mithilfe eines Plastikbechers zum Stehen bekommt.

Rudolf Kley

Duisburg, den 4. August 2010

 

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sitzt im gleichen Boot wie OB Sauerland

Im Januar 2010 fordert Hannolore Kraft unbürokratische Hilfe für die Loveparade "Die Loveparade ist ein Stück Jugendkultur, die ins Jahr der Kulturhauptstadt gehört" (xtranews 25-01.2010) Landtagsabgeordneter Sören Link, SPD: "Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können von mir aus jeden Tag eine Love Parade in Duisburg machen, solange da keine städtischen oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für aufgebracht werden. Das ist eine super geile Party!" ( Xtranews 02.ß3. 2010)  "Mehr als 2.000 Polizistinnen und Polizisten, rund 2.000 Sanitäter und Ärzte und über 300 Feuerwehrleute sind am morgigen Samstag für die Love-Parade in Duisburg im Einsatz." (Pressemitteilung Innenministerium). Innenminister Ralf Jäger brüstet sich noch einen Tag vor der Loveparadekatastrophe: "Alle sind hoch motiviert und haben sich professionell vorbereitet". Jetzt soll eine Kommunikationspanne -mangelhafte und veraltete Ausrüstung der Polizei - die Katastrophe ausgelöst haben. Völlig schleierhaft ist allein aufgrund dieser Zitate, warum die politische Verantwortung nur Duisburgs OB Sauerland treffen soll. Rücktrittsforderungen der SPD scheinen deshalb nur politisch motiviert zu sein und hetzen die Bürger auf. Der Stadtverwaltung ist bisher kein Fehler nachgewiesen worden sondern es spricht viel dafür dafür, dass das Sicherheitskonzept nicht eingehalten wurde. Das von der SPD entfachte Machtgerangel wird den Toten, der Trauer der Angehörigen und der Bürger der Stadt nicht gerecht.

Politische Verantwortung kann nur übernehmen, wer persönlich Fehler gemacht hat oder einer Verwaltung oder Behörde vorsteht, die sich nachweislich so verhalten hat. Wer unter anderen Voraussetzungen den Rücktritt fordert, erfindet aus niedrigen, politischen Beweggründen eine solche Verantwortlichkeit zum eigenen Vorteil oder Nutzen oder will, wenn er der gleichen Partei wie der Aufgeforderte angehört, nur Schaden von sich abwenden oder seiner Partei, weil er z.B. befürchtet, ansonsten selbst in einen Abwärtssog hinein gezogen zu werden.

Rücktrittsempfehlungen der Landesregierung sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. Lenken sie doch von der eigenen Verantwortlichkeit ab und sollen der SPD in Duisburg Schützenhilfe leisten, die dem Oberbürgermeister  in der Vergangenheit laut Wahlergebnissen an Beliebtheit nicht das Wasser reichen konnte.

"Die Bürger Union Duisburg beteiligt sich nicht an der öffentlichen, menschenunwürdigen Hetzcampagne gegen Adolf Sauerland. Wir fordern den Oberbürgermeister auf, nicht zurückzutreten. Wir werden ein Abwahlverfahren nicht unterstützen. Vielmehr erwarten wir, dass die Vorgänge während der Loveparade aufgeklärt und dem im Rechtsstaat üblichen Verfahren zugeleitet werden." Die Bürger Union Duisburg verurteilt die Lynchjustiz der Parteien und Personen, die den Oberbürgermeister zum Rücktritt treiben wollen, weil seine Abwahl nach Umfragen doch sehr unsicher erscheint. Weiter: "Wir wissen nicht, ob eine gezielte Falschinformation nach der Katastrophe dazu geführt hat, dass der OB in ersten Reaktionen auch die Situation fehl eingeschätzt und damit Sympathien aufs Spiel gesetzt hat. Wir wissen nur, dass der politische Gegner von Anfang an versucht, die Situation auf den Rücken der Toten für sich auszunutzen."

Rudolf Kley

Duisburg, 3. August 2010

 

Die Loveparade in Duisburg hat ein böses Ende genommen.

Wer ist für das Unglück verantwortlich? Alle, die sich, die Loveparade nach Duisburg gewünscht haben? Gibt es hier eine Kollektivschuld? Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Presse macht sich für eine Vorverurteilung stark. Der Oberbürgermeister soll die Verantwortung übernehmen und gehen.

 Ja, wo sind wir denn. Jeder, der Mitgefühl mit den Toten hat, aber aus ihrem Tod jetzt – erst recht ohne das Ergebnis der Untersuchung abzuwarten- politisches Kalkül ziehen will, vergeht sich an diesen Toten. Das haben diese Toten und ihre Angehörigen nicht verdient. Nein, schonungslose Aufklärung ist jetzt angesagt. Wer mit irgendwelchen Verdächtigungen um sich wirft, sie möglicherweise zu Tatsachen erklärt oder durch eine entsprechende Berichterstattung stützt, der sollte seinen Hut nehmen. Er kommt seiner journalistischen Sorgfaltspflicht nicht nach und verhetzt das Volk. Das ist eine Straftat.

Schon zeichnet sich ab, dass es keine einfache Antwort geben wird. Wäre dieses Ereignis so vorhersehbar gewesen, wäre es nicht passiert. Eine solche Großveranstaltung lässt sich eben ohne „Restrisiko“ nicht durchführen. Die Veranstalter haben die Konsequenz daraus gezogen und die Loveparade eingestellt. Nach so vielen Jahren - im wahrsten Sinne des Wortes - ein trauriges Ende.

Mein Luftpumpenfeld hätte ich ursprünglich gerne in die Loveparade integriert und bin heute froh, dass dies nicht geklappt hat. Was ist ein solches Event wert, wenn Tod oder Leben dagegen stehen? Soll ich es überhaupt noch durchführen? Dies schoss mir als erstes durch den Kopf. Man wird sehen.

Rudolf Kley

Duisburg, den 26. Juli 2010

 

Aus tiefem Mitgefühl und Betroffenheit heraus ist in Abwandlung meiner Grafik zur Loveparade diese Grafik entstanden Wie Schatten

legen sich Kreuze auf die Loveparade. Die Loveparade ist gestorben. Schlimmer wiegt der Verlust so vieler Menschen

 
Kommentar

Ich bin kein Freund von OB Sauerland und werde dies am Ende auch glaubhaft begründen. Was ich schreibe würde ich auch schreiben, wenn der OB eine andere Person wäre oder einer anderen Partei angehören würde..

Ich finde es unerträglich, wie dieses Thema in der Presse aufbereitet wird. Es läuft eine Untersuchung. Selbst wenn der Presse jetzt einige Dokumente zugespielt werden, können sie diese Untersuchung nicht ersetzen. Es ist unredlich, hieraus die Begründung für eine Hetzjagd gegen den OB abzuleiten, die vermutlich auch politisch begründet ist, anstelle die Trauernden zur Ruhe kommen zu lassen. Wenn weiteres Unglück - z.B. ein Mord geschieht, dann haben es die für diese Hetzkampagne verantwortlichen Journalisten zu verantworten. Warum verurteilen dieselben Journalisten nicht ihre Informanten, die, wenn ihre Sicherheitsbedenken so gravierend waren, kein Rückgrad gezeigt haben. Das Unglück wäre möglicherweise verhindert worden, wenn sie sich beizeiten an die Presse gewandt hätten! Es wird hier ganz offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen. Was die betreffenden Mitarbeiter der Stadt jetzt möglicherweise zu ihrem Vorteil und Selbstschutz tun, hat die Katastrophe erst ermöglicht. Sie tragen moralische Mitverantwortung aus der sie sich jetzt nicht mit Hilfe von Journalisten stehlen können, die das zugespielte Material begierig aufgreifen. Im Gegensatz zu allen anderen Bürgern, die die Loveparade befürwortet haben, haben sie gewusst, worauf sie sich einlassen.

Gleichermaßen informiert waren die Ministerpräsidentin Hannelore Krafft und der zuständige Minister Ralf Jäger. Auch sie tragen für diese Katastrophe die politische Verantwortung. Seltsamerweise werden hier in der Presse keine Rücktrittsforderungen laut. Gehören ja auch beide der SPD an. Ein schönes politisches Süppchen, was da gekocht wird. Dieses Machtgerangel ist die Triebfeder der Kommentare und leider nicht der Sachverhalt. Das ist wirklich ein journalistisches Armutszeugnis und wird der Tragik der Ereignisse nicht gerecht. Was würde die Presse schreiben, wenn Jürgen C. Brandt OB geworden wäre?

Rudolf Kley

Duisburg, den 28. Juli 2010

Anmerkungen.

Es ist mir schon sehr aufgestoßen, mit welcher Wollust OB Sauerland den Bagger gefahren und damit den Startschuss zum Abriss der Mercatorhalle gegeben hat. Ich gehörte damals zum Kreis der Freunde für den Erhalt der Mercatorhalle.

Dann habe ich mir ideelle Unterstützung für mein Luftpumpenfeld gewünscht. Ähnlich, wie ich es seinerzeit bei meinem Guinnessrekordbild gemacht habe, wollte ich alle Revierbürgermeister und Oberbürgermeister als Unterstützer mit ihren Pressebüros einbeziehen. Es war klar, dass ich in diesem Fall mit einem Presse- und Fototermin in Duisburg anfangen musste. Es sollte eine bronzenfarbene Luftpumpenstatue übergeben werden. Der OB, der den Sachverhalt kannte, hat mich ein Vierteljahr hingehalten und mich am Ende noch bei einem persönlichen Gespräch Hoffnung diesbezüglich gemacht, aber mich bezüglich des Termins auf die Rückkehr seines Pressesprechers verwiesen, der gerade in Urlaub war. Der teilte mir dann mit, dass der OB Angst habe, im Zusammenhang mit einer Luftpumpe erwähnt zu werden, wo er doch gerade das schwarze Schaf erhalten habe, Dies hat mich dazu gebracht, einen kleinen Film einzustellen.

Der Duisburger Rat sollte komplett zurücktreten und den Weg für die Neuwahlen der Ratsmitglieder und des Oberbürgermeisters frei machen.

 Die Deutschen sind Weltmeister in der Erfindung von Kollektivschuld und nehmen dabei auch Menschen in Verantwortung, die zu dem veranlassenden Vorfall nichts beigetragen haben, weil sie z.B. zu diesem Zeitpunkt noch nicht geboren waren.

 Bezüglich der Katastrophe bei der Loveparade ist es etwas anderes. Da hat der Rat der Stadt Duisburg samt Oberbürgermeister der Durchführung der Veranstaltung zugestimmt. Ohne diese Zustimmung wäre nichts gelaufen. Wenn also jemand, unabhängig von der Schuldfrage, die politische Verantwortung übernehmen sollte, dann doch bitte alle Entscheidungsträger. Dann könnten die Ratsmitglieder, die jetzt den Kopf des Oberbürgermeisters fordern und sein Verhalten verurteilen, endlich mit guten Beispiel vorangehen. Und wenn es hier überhaupt nicht um die Schuldfrage geht, dann sollte man ein ähnliches Vorgehen auch von der Landesregierung fordern, die ja ebenfalls für die Loveparade war, unabhängig davon ob die Mitglieder zu diesem Zeitpunkt bereits im Amt waren oder nicht.

 Die Konsequenz für Duisburg: der Duisburger Rat sollte komplett zurücktreten und den Weg für die Neuwahlen der Ratsmitglieder und des Oberbürgermeisters frei machen.

 Dann hört in der Presse auch die Hetze gegen die Oberbürgermeister auf. Einerseits werden von den Journalisten Emotionen aus der Bevölkerung aufgegriffen und in Duisburg so zu einer ganz offensichtlich politischen Waffe verdichtet, dass ich mich für die Schreiber schäme, wenn ich die Zeitung aufschlage. Auch dieses Verhalten wird den Toten nicht gerecht, die hier Mittel zum Zweck werden. Hier braucht man über eine Schuldfrage nicht nachzudenken. Das ist Volksverhetzung, die leicht zu einem Lynchmord, Sturm des Rathauses oder ähnlichem führt. Haben wir Deutschen denn gar nichts aus unserer Vergangenheit gelernt?

 Merkwürdig finde ich auch, dass jetzt Dokumente der Presse zugespielt werden, die vermutlich die seinerzeitigen Bedenkenträger von Schuld freiwaschen sollen. Ja, wenn diese Bedenken so stark waren, warum hat man sich damit nicht vorher an die Presse gewandt? Weil man um seinen Job, seine Karriere oder die Pension gefürchtet hat? Eine Katastrophe hätte so verhindert werden können! Wie schwer wiegt denn dies und was kreidet man dem Oberbürgermeister jetzt an niedrigen Beweggründen an? Diese Frage wird in der Presse gar nicht behandelt. Weil der Strom der Informanten z.B. sonst versiegt? Alleine dieser Hinweis macht vielleicht deutlich, dass es bei der Aufarbeitung dieser Katastrophe nicht um Augenwischerei und politische Steuerung der Emotionen gehen darf. Die Vernunft sollte vor den sicher gerechtfertigten Emotionen siegen. Sonst wird es keine Gerechtigkeit geben. In Duisburg nicht und nirgendwo.

Rudolf Kley

Duisburg, den 30. Juli 2010

 

"Lena Grafik" zum Geburtstag

 Lena siegt in Oslo und der Duisburger Apotheker, Aktionskünstler und Maler Rudolf Kley freut sich. Hatte er doch zum ersten Mal in seinem Leben bei einer Fernsehshow zum Hörer gegriffen und mit seinem Anruf dazu beigetragen, dass Lena das Finale von „Unser Star für Oslo 2010“ gewann. Ein Grund mehr, um über eine Lena-Grafik nachzudenken.

 Seit mehreren Jahren verarbeitet Rudolf Kley Emotionen am PC zu digitalen Collagen. (Rudolf Kley:"Sie müssen niemanden gefallen, dafür kann sie sich jeder kostenlos aus dem Netz herunterladen.") Bei der Lena-Grafik tat sich zunächst nichts. „Ich arbeite niemals auf Kommando. Die Lust muss mich dazu überwältigen.“ Der 63 Jährige praktiziert dies schon sein Leben lang.

 Gerne gibt er seine Einstellung über Aktionen  weiter. Seinen größten Erfolg hatte der malende Apotheker mit seinem Plädoyer für die Freiheit der Malerei, der längsten abstrakten Bildfolge. 1985 rutschte er mit ihr wie Boris Becker mit seinem ersten Wimbledon-Sieg in letzter Minute in das Guinnessbuch der Rekorde. Bilder dieser Folge fanden viele prominente Liebhaber und gelangten in namhafte Sammlungen. Seit fast einem Vierteljahrhundert will der Aktionskünstler dazu den Geist von van Gogh aus einem gelben Luftpumpenfeld auferstehen lassen und die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einführen. Dabei hasst Rudolf Kley jedes „Gekünzelte“: „Das muss alles von Innen kommen, für einen selbst bestimmt sein, niemals nur für die Leute.“

Genau dies hat der malende Apotheker auch bei seiner „Lena-Grafik“ berücksichtigt. Erst als der Medienrummel sich gesetzt hatte, war er innerlich zur Umsetzung seiner Vorstellungen bereit. Und ein weiterer Auslöser musste erst dazu kommen, bis er sich wirklich an den PC setzte. In der Fachzeitung las er, dass Rolf Becker, Verleger und Eigentümer des in Baierbrunn ansässigen Wort & Bild Verlages, Geburtstag hatte, neunzig Jahre alt geworden ist. Und er erinnerte sich an die erste Begegnung mit Rolf Becker auf dem Apothekertag 1978 und der persönlichen Einladung auf die Konradshöhe, der er bisher leider nicht folgen konnte.

 Fragmente dieser Einladung werden  zum Kernstück, zum Ausgangspunkt der „Lena Grafik“, die auch die Gesichtszuge von Rolf Becker trägt. Durch die Verbindung mit Lena datiert sich die Grafik selbst, zumal sie auch Zitate an die Fußballweltmeisterschaft enthält. "Glückwunsch" kann man lesen und versteht diese Grafik dann auch als Glückwünsche an den Jubilar und an die Sängerin, die beide für große Erfolge stehen. Rudolf Kley: „Ja, ich freue mich über diese Erfolge. Seit 34 Jahren verteile ich die Apotheken-Umschau. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich dem an Kunst interessierten Verleger Rolf Becker  damals anscheinend mit meinem Bild eine Freude gemacht habe. Die CDs von Lena habe ich mir sofort nach Erscheinen besorgt. Ich hoffe nur, dass die Grafik diese innere Anteilnahme transportiert und sich viele diese Grafik herunterladen und ausdrucken. Sie ist jetzt schon ein Stück Zeitgeschichte - vielleicht bald auch mehr.“

 

 

 

 

 

Artikel über Rudolf Kley in der Apotheken-Umschau (Juli 1989)

 
 
 

 

 

 

BÜRGER UNION DUISBURG ist für Krieger

Der Duisburger Redaktionsleiter beschwert sich darüber, dass sich die Politik mit ihrer Meinung zu dem geplanten Möbelzentrum auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände zurückhält. Postwendend sagt die BÜRGER UNION DUISBURG ihre Meinung. Jetzt wurde sie endlich teilweise veröffentlicht. Leider geht die Meldung nicht auf die Parkplatzsituation ein. Essen, Oberhausen, Mülheim - in diesen Einkaufszentren kann man billiger und besser parken. Wäre doch schön, wenn ein Ausgleich dieses Nachteils Eingang in die Gesamtüberlegungen fände und in Zukunft von dem Gelände des Möbelszentrum ein breiter Besucherstrom sich auch in die Duisburger Innenstadt ergießen könnte. Lesen Sie bitte hier...

 

 

 

 
 
   
 

Peter Schlieper, der hartnäckige Einzelkämpfer

Bericht von Thomas Richter   WAZ,       30. April       2010

Peter Schlieper    Will sich als Landtagsabgeordneter um jede Art von "Luftpumpen" kümmern

 

Die Geschichte der „Landtagsgrafik“ für Peter Schlieper.

 Stundenlang an dem Arbeitstisch im Atelier zu stehen, ist die eine Sache. Rudolf Kley hat dies in der Vergangenheit oft genug gemacht, z.B. als er seine Guinnessrekordfolge zum Duisburger Stadtjubiläum gemacht hat. Aber man wird älter, das Malen wird beschwerlicher und dazu kommt, dass der Computerganz andere Möglichkeiten bietet, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Rudolf Kley: „Malen kann ich noch als Rentner, dann muss ich meine Bilder aber auch verkaufen, weil ich ja keine Rente bekomme.“ Der Apotheker und Aktionskünstler, der im nächsten Jahr sein 65. Lebensjahr erreicht, probt schon lange am PC den Aufstand für seine Malerei. „Viele Entwürfe möchte ich gerne in Malerei umsetzen. Nicht 1 zu 1 umsetzen, aber doch als Ausgangspunkt für die Malerei nehmen. Alles andere wäre ja auch langweilig.“

Spannend fand der Initiator der Kulturwerkstatt Meiderich und des Meidericher Kunstmarktes seine jüngsten Entwürfe, bei denen er auch Cliparts eingesetzt hatte. Denn gerne zeigt der Erfinder der „Nameart“ in seinen Werken Wege auf, die jeder gehen kann, um Spaß an der Materie zu finden. Die Cliparts erinnerten ihn an eine Herzensangelegenheit. Als Nokia sich aus Bochum zurückzog, hat er sich über dieses Vorgehen so geärgert, dass der die No-Ki-Aa-Bo-Lie-Family als Comicfiguren erfand, die die Welt retten sollte. „Dabei ist es leider geblieben. Die Arbeit in der Apotheke, die Oberbürgermeisterkandidatur, meine Bemühungen, nach einem Vierteljahrhundert den Geist von van Gogh aus meinem Luftpumpenfeld auferstehen zu lassen, haben mich vor diesem Vorhaben abgehalten, das dauerhaft an die abscheulichen Vorgänge in Bochum erinnern sollte. Diese Figuren habe ich jetzt wenigstens in diese Grafiken eingebaut. Wenn ich für diese Grafiken Öffentlichkeit erzeugen kann, werden sie auf diese Weise immer an das Verhalten von Nokia erinnern.“
Ein Blick in die Zeitung, die voll von Berichten zur der Landtagswahl in NRW ist, hat Rudolf Kley auf die Idee gebracht, darüber auch seine Botschaft transportieren zu wollen. Ausgangspunkt sollten die Duisburger Landtagskandidaten sein. Als erstes entstand die CDU Grafik mit dem Spitzenkandidaten Thomas Malberg. Peter Schlieper fällt nicht nur als Einzelkandidat und Rollstuhlfahrer für die Landtagswahl aus dem Rahmen und verdient deshalb mit seiner Grafik eine Sonderstellung.
Rückblende. 1990 dreht die Redaktion von „Allerhand“ für die ARD einen Beitrag über Rudolf Kleys Luftpumpenfeld u.a. in Duisburg-Stadtmitte. Für einen kurzen Augenblick erscheint Peter Schlieper im Bild, der sich 10 Jahre später vehement für den Erhalt der Mercatorhalle einsetzt und Rudolf  Kley um Unterstützung bittet. Ein Kreuzzug mit Luftpumpen für den Erhalt der Mercatorhalle wird geplant. Die Luftpumpen auf dem rollenden Untersatz kommen vor dem Lifesaver in der Innenstadt zum Stehen. Das nebenstehende Bild zeugt davon. Der Abriss der Mercatorhalle kann nicht verhindert werden. Karstadt muss bald dem Forum weichen. Zur Einweihung des Forums gibt Rudolf Kley eine Grafik heraus.

Video hier!

Auf der Basis dieser Forum-Grafik hat Rudolf Kley seine Grafik für Peter Schlieper gestaltet. Er hofft, dass sie ihm bei der Landtagswahl Glück und auch etwas Öffentlichkeit bringt. Als Einzelkämpfer ist es schwer, gegen den großen Parteiapparat der Konkurrenten anzutreten. Da helfen nur Ideen. Die Grafik kann sich jeder frei aus dem Internet herunterladen. Und sie wird zur Rarität, wenn sie nicht nur die Unterschrift des Künstlers, sondern auch den Namenszug des Kandidaten trägt.

 

Hier das Lied (Auf das Feld klicken!)

Weihnachtszeit. Wenn andere untr dem Tannenbaum "Ihr Kinderlein kommet..." singen, wird Rudolf Kley ganz warm ums Herz und er denkt an seine Luftpumpen. Also hat er kurzerhand den Text umgedichtet und singt hier selbst. Vielleicht erbarmt sich ja jemand, und vertont den Text besser.

Hier der Text:
Ihr Luftpumpen kommet, oh kommt doch zu hauf, nach Duisburg herkommet und stellt Euch hier auf
und fühlt Euch verbunden und weckt Eure Kraft, macht Gelb zu der Farbe, die Einigkeit schafft!

Ein Feld voller Pumpen, so gelb wie die Macht auf dem Weizenfeldbild vor tiefblauer Nacht,
das Vincent van Gogh schuf, kurz vor dem Tode, erwacht jetzt und wird untrüglich zur Mode

Vereint durch die Farbe, verbunden im Geist Gestalten Menschen neu, was hier Zukunft heißt
Der Geist von van Gogh nun reckt sich gen Himmel, getragen von gelben Luftpumpenengel

der Glanz der Flügel reflektiert dies Gebiet der Leuchtturm der Künste Aufmerksamkeit zieht.
Die Welt schaut ab jetzt auf diese Region, noch Enkel erzählen Geschichten davon.

Ihr Luftpumpen kommet, oh kommt doch zu hauf nach Duisburg herkommet und stellt Euch hier auf
und fühlt Euch verbunden und weckt Eure Kraft, macht Gelb zu der Farbe, die Einigkeit schafft.

  Aber Hallo, da gibt es ein Lied aus dem Bauch und aus dem Herzen des Ruhrgebiets und es wird einfach nicht im Radio gespielt. Dabei kann man es gut mitsingen Bis auf den einen Patzer beim Einsatz hat es bei mir auf Anhieb geklappt und ich habe es so hier hereingestellt, weil es doch für manche nichts Schöneres gibt, als sich über Fehler der Mitmenschen zu freuen. Sei es drum, dann haben sie sich dieses Lied wenigstens einmal angehört. Bis zum nächsten Lied, Ihr Rudolf Kley
  Und noch ein Gerücht! Bekanntlich soll das Museum Küppersmühle im Duisburger Innenhafen um 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erweitert werden. Architektonisch soll es ein "Hammer" werden, das neue Wahrzeichen für Duisburg. Aber es kommt noch schöner. Angeblich soll in den neuen Räumen das Guinnessrekordwerk "1100 Meter Stattgeschichte", die längste abstrakte Bildfolge, ausgestellt werden. Als Dauerausstellung. Dazu Rudolf Kley: "Ich glaube nur Gerüchten, die ich selbst in die Welt gesetzt habe."

Nach der "Spalttablette Steinmeier" jetzt die Grafik "Thomapyrin", angeregt von der Grafik "Kopfschmerzen" von Gustavo in einer Thomae Kundenzeitschrift. Am Anfang stand im Sinne der von Rudolf Kley erfundenen und praktizierten NAMEART das Wort "Thomapyrin". Am Ende sollte der Schmerz herauskommen, gegen den diese Tablette wirkt. Dies ist nach Ansicht des Künstlers und  verschiedener Betrachter gelungen. Andere erkennen nur das blanke Chaos. Für Rudolf Kley ist die Grafik eine Weiterentwicklung seiner Malerei von 1985

 

Suchen Sie noch ein originelles Geschenk? Darf es ein echter "Kley" sein?

Ein Peptid ist ein Peptid,

Mehr weiß ich nicht. Doch in der Magensäure, geschieht das Ungeheure! Hörner wachsen dem Peptid und es springt wie aus der Düse, in die alte Thymusdrüse. Kurbelt angeblich an das Immunsystem, schreibt dies ins Gebetsbuch von dem, der es dann verkaufen soll. Ist das nicht toll?

Der Goldesel schreit ab jetzt „Peptid“! Das mach ich nicht mit.

Rudolf Kley 17.02.10

 

Für einen guten Freund

Ausgangspunkt waren obige Grafik und dieses Bild.

Die Erinnerung bleibt!

   

 

 

 

 

 

Hier diente das Bild "Liebende" von Rudolf Kley (ca 1980) als Ausgangspunkt des Entwurfes. Der Entwurf ist klarer aber auch nichts sagender

 

Belohnung für Partylifter!

Die Loveparade in Duisburg ist auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Der Stadt entstehen durch diese Veranstaltung Kosten, die sie nicht so ohne weiteres schultern kann.  Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing Gesellschaft, wirbt mit einem flotten Spruch für die Parade „Lift Up – Werd` Partylifter für den Rave“

 Rudolf Kley begrüßt diese Aktion." Hoffentlich gibt es ganz viele Partylifter! Leider gibt es ja keine Spendenbescheinigungen. Das wäre vielleicht auch ein bisschen viel verlangt. Schließlich hilft schon jeder Euro. Motto: "Kleinvieh macht auch Loveparade!"" Deshalb hat Rudolf Kley eine besondere "Spendenbescheinigung ins Netzt gestellt. Eine Grafik -siehe oben, Titel "LOVE-DU-Parade"-, die sich jeder herunterladen kann. Bei Vorlage eines Einzahlungsbeleges signiert Rudolf Kley diese Grafik gerne. Auf dieser Grafik beruht auch der Entwurf für einen Aufkleber. Er ist für Geschäftsleute gedacht, die 100 Euro und mehr spenden. Darüber hinaus eignet er sich der Entwurf auch als Zierde von T-shirts und Tragetaschen.   

Ausgangspunkt für die Grafik "LOVE-DU-Parade" waren Fotos vergangener Loveparaden und der Schriftzug LOVE-DU-Parade. Vorweggenommen wird auch ein Ereignis,dass der Apotheker, Maler und Aktionskünstler dieses Jahr unbedingt über die Bühne bringen will. Der Geist von Vincent van Gogh soll aus einem gelben Luftpumpenfeld auferstehen. Links oben sieht man diese Aktion auf der Grafik angedeutet. Der "Lifesaver" weist auf Duisburg hin. Van Gogh schwebt in einem Flaschenkasten über dem angedeutet Luftpumpenfeld und der Loveparade. (Der Flaschenkasten ist nicht zufällig ausgewählt.) Wer zu seinem Euro auch noch eine Luftpumpe locker machen kann, ist herzlich auch zu dieser Aktion eingeladen. Mehr Infos unter www.deapo.de bzw.  www.luftpumpenfeld.de . Die Luftpumpen können in der Löwen-Apotheke, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg abgegeben werden.

Die Drei von der „Spaltstelle“ und ein Joker? 

Da klingelt es vielleicht bei den älteren Mitbürgern. Muss es nicht heißen: „Die Drei von der Tankstelle?“ Das war doch dieser Film mit Heinz Rühmann, Willy Fritsch und, und, und.  – Ganz sicher ein Fall für „Ja, aber“!

„Spaltstelle“ ist auch richtig!  Für den Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley geht nämlich im Augenblick ein ganz toller „Film“ in der öffentlichen Meinungsmache ab, den man kaum noch überbieten kann.

Erst hetzt Walter Steinmeier die Krankenkassen auf, gegen einen Schiedsspruch zu klagen, bei dem ein unabhängiges Gremium festgestellt hatte, dass der hohe Zwangsrabatt der Krankenkassen nicht gerechtfertigt ist.  Der war zuletzt am 1. April 2007 um 10 % erhöht worden, obwohl die Apotheker zuvor auf den ihnen zustehenden Betrag von 500 Millionen  Euro verzichtet hatten. (Die Krankenkassen hatten eine Klausel bei der Umstellung auf die packungsbezogene  Vergütung 2005 durchgesetzt, die sie vor Mehrverordnungen schützen sollte. Da aber weniger Packungen verordnet wurden, entstand den Apotheken ein Verlust von 500 Millionen Euro, der nach den Buchstaben des Gesetzes hätte ausgeglichen werden müssen.)

Wie man sieht, wird eine solches Entgegenkommen nicht honoriert. Karl Lauterbach, SPD, und Gerd Glaeske, Gesundheitökonom, sehen dagegen Milliarden € Einsparpotentiale bei den Apotheken, mit denen angeblich sogar die Zusatzbeiträge der Krankenkassen verhindert werden könnten.

Also hat Rudolf Kley, als Exkanzlerkandidat Steinmeier aus dem Vollen schöpfte, nämlich einfach einen um vielen Millionen schwereren Millionenvorteil für die Apotheker erfand, um sie zu diskreditieren, schon eine Grafik „Spalttablette Steinmeier“ ins Netz gestellt. Seine Interpretation der Grafik: "Es wird leider bei der Bearbeitung der Probleme im Gesundheitswesen viel Hirn freigesetzt. Hirn, das anscheinend zur Lösung der anstehenden Fragen nicht gebraucht wird. Da reichen offensichtlich frisierte Milchmädchenrechnungen, die die Stimmung anheizen sollen, vollkommen aus.“

Nachdem die Professoren Lauterbach und Glaeske in die gleiche Kerbe "hacken" wie Walter Steinmeier, hat der Apotheker auch sie als Tablette mit Spalt porträtiert. Da Rudolf Kley immer noch die Hoffnung hat, dass  Gesundheitsminister Philipp Rösler aufgrund seiner Ausbildung sachgerechte Lösungen anstrebt, hat der „Gesundheitskünstler“ ihn als Joker dazugestellt. Die Grafiken kann man sich unter www.deapo.de ansehen und bei Gefallen herunterladen. Rudolf Kley signiert alle Grafiken, die ihm vorgelegt werden.

Übrigens konnten die Patienten 2003 schon als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform ihren Löffel bei Rudolf Kley abgeben. Das Medien - Echo war bundesweit. Rudolf Kley bekam sogar silberne Kaffeelöffel zugeschickt: „Man kann eben nichts mitnehmen!“

 

 

 

 

„Hände weg von der Hundesteuer!“

"Hände weg von der Hundesteuer!" fordert Hundebesitzer Rudolf Kley, Bezirksvertreter der Bürger Union für Meiderich/Beeck und 1991 Initiator der Interessengemeinschaft Duisburger Hundesteuerzahler eV., die dann 1992 gegründet wurde. (1000 Mitglieder bei der Gründung) Die Stadt Duisburg will eine Erhöhung der Hundesteuer beschließen lassen. In anderen Städten sieht es ähnlich aus.

Rudolf Kley: „Hundehaltung hat immer auch soziale und  therapeutische Komponenten! Damit hat sich die Interessengemeinschaft seinerzeit ausführlich auseinandergesetzt und bundesweit über Zeitungsartikel, Rundfunk- und Fernsehbeiträge auf die Situation der Hunderhalter und ihrer Hunde nicht nur  in Duisburg aufmerksam gemacht.“

Und weiter: „Eine Erhöhung der Hundesteuer trifft insbesondere wieder die Schwachen in unserer Gesellschaft und ist unsozial. Weil Du arm bist, darfst Du Dir keinen Hund halten? Oder wenn Du schon einen Hund hast, musst Du entweder am Hundefutter sparen oder ihn einschläfern lassen!“ formuliert Rudolf Kley etwas überspitzt und schlägt vor: „Wenn überhaupt eine Erhöhung, dann sollte sie einkommensabhängig sein. Allerdings zweifel ich daran, dass sich dies praktisch durchführen lässt.“

Sollten die Zeichen allerdings auf Sturm stehen, dann ist Rudolf Kley gerne bereit, das zu vollenden, was er 1994 begonnen hat. Damals hatte seine Absicht, alle Hunde per „persönlicher“ Urkunde zu Kunstwerken zu erklären, bundesweit schmunzeln und auch Spekulationen- „Sind die Hundehaufen dann ebenfalls Kunstwerke?“- ausgelöst und ihm sogar den Stern der Woche von Stern-TV eingebracht. Wichtiger aber: „Kunstwerke sind hundesteuerfrei. Da kann man auch keine Steuer mehr für Hunde erhöhen.“ Der Beweis? Rudolf Kley meldete den abgebildeten "Kunsthund" bei der Stadt Duisburg an. Die wollte für dieses Kunstwerk keine Hndesteuer erheben.

Der Apotheker, Maler (Guinnessrekord 1985 für die längste abstrakte Bildfolge) und Aktionskünstler sammelt seit 24 Jahren Luftpumpen, um den Geist von Vincent van Gogh aus einem gelben Luftpumpenfeld auferstehen zu lassen. Dies soll sein Beitrag zur Kulturhauptstadt Ruhr.2010 sein. Da Duisburg der Hafen der Kulturhaupstadt sein will, kann Rudolf Kley sich gut vorstellen, die Urkunden im Innenhafen auszugeben- Zu diesem Zweck können sich alle Hundehalter versammeln. Allerdings ohne Hund, dafür aber mit einem besonderem Erkennungszeichen. Natürlich eine Luftpumpe, möglichst noch gelb gestrichen! „Bei geschätzten 20 000 Hundehaltern in Duisburg ergibt dies auch schon ein Feld, wenn die Pumpen mit ausgestrektem Arm hochgehalten werden. Natürlich sind auch Hundehalter aus anderen Städten herzlich willkommen.“ Einerseits hofft der Hundefreund Kley, dass eine solche Kunst-Demonstration nicht erforderlich ist, andererseits fände sie sicher mehr öffentliche Aufmerksamkeit, als der geplante Erweiterungsbau der Küppersmühle am gleichen Ort.

 

Landschaftspark inspirierte zur inoffiziellen Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres in Duisburg - Meiderich am Samstag, den 09.01.2010

 Ralf Winkels und Günter Zieling haben ein sehr lesenswertes Buch über den Landschaftspark Duisburg –Nord „Vom Eisenkochtopf zum Erlebnispark“ geschrieben, das mit starken Bildern überzeugt.

 Dieses Buch hat dem Meidericher Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley nicht nur Bildideen für Collagen geliefert sondern auch eine neue Idee, wie er sein Luftpumpenprojekt abschließen könnte. Bekanntlich will der  auf pharmazeutischen Pfaden wandelnde Beuysverschnitt und Weltverbesserer aus Meiderich den Geist von van Gogh aus einem Feld gelber Luftpumpen auferstehen lassen. (s.a. www.luftpumpenfeld.de )

 An diesem Luftpumpenfeld arbeitet Rudolf Kley  schon seit 24 Jahren. Der bundesweit bekannte „Apothekenpicasso und Pinselbeschwörer“, der mit der längsten abstrakten Bildfolge „1100 Meter Stattgeschichte“ Eingang ins Guinnessbuch der Rekorde fand, will die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einführen. Der Geist von van Gogh soll im übertragenen Sinn auferstehen. Als Qualitätsmaßstab zählt für den  „Bilderflüsterer“ nur die Authentizität, die nach seiner Ansicht Vincent van Gogh bzw. seine Legende perfekt verkörpert. Der Apotheker erprobt das Verständnis für Kunst an Luftpumpen weil er damit einen Kunstsachverständigen widerlegen will. Der hatte in seinem Buch behauptet, dass niemand auf diese Idee käme.

 Ein ersten Gespräch mit Ralf Winkels, der die alleinige Verantwortung und Leitung über das Parkmanagement des Landschaftparks hat, fand am Mittwoch statt. Eine Entscheidung, ob diese Aktion so durchgeführt werden kann oder nicht, ist nicht gefallen.

 Unabhängig davon stellt Rudolf Kley die erste Collage auf seine Homepage www.deapo.de und eröffnet für sich und alle anderen, denen diese Grafik gefällt, das Kulturhauptstadtjahr in Meiderich. Die Grafik findet man hier: www.deapo.de. Wer eine Signatur oder einen größeren Ausdruck wünscht, kann sich Unterschrift und die erforderliche größere Datei bei Rudolf Kley in Meiderich kostenlos abholen. Das Kulturhauptstadtjahr ist damit für Rudolf Kley in Duisburg Meiderich eröffnet, ganz unabhängig von dem Wetter. Rudolf Kley: „Im Internet herrschen immer Sonnenschein und Zimmertemperatur auf Tastendruck und den Sitzplatz muss man auch nicht erst vom Schnee befreien.“ Der Apotheker rät, den Ton nicht abzuschalten: „Während in Essen die Hymne von Herbert Grönemeyer noch erst erklingen muss, befindet sich unser Kulturhauptstadtlied „Liebe, liebe Lin, wo gehst Du hin?“ bereits seit 2 Jahren im Netz!“

 

Bildtitel: "Spalttablette Steinmeier"

Spruch des Jahres 2009

 Trau keinem Stein, den ein Meier wirft!

 Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die von einer unabhängigen Schiedsstelle  für das Jahr 2009 festgesetzte erstmalige Kürzung des Apothekenabschlages – eine Art „Zwangsrabatt“ – sehr heftig kritisiert.

 Dieser Apothekenabschlag wurde mit der packungsbezogenen, preisunabhängigen Fixvergütung 2005 eingeführt. Damals wurde auch geregelt, dass Vergütungen der Apotheken, die sich aus einer abweichenden Zahl der Packungen ergeben ausgeglichen werden müssen. Durch Reduzierung der Packungszahl entstand seinerzeit den Apotheken ein Verlust von 500 Millionen Euro, der natürlich nicht ausgeglichen wurde. Stattdessen wurde der Apothekenabschlag ab 1. April 2007 um über 10% erhöht.

 Bei anderen Leistungserbringern im Gesundheitswesen sind jährliche Anpassungsregelungen vorgeschrieben. Ab dem 1. Januar 2009 gilt dies auch für Apotheken. Dabei werden auch gestiegene Personal und Sachkosten berücksichtigt, so wie es Krankenkassen in der Vergangenheit z.B. auch durch die Erhöhung der Versichertenbeiträge getan haben. Es geht also keinesfalls um das Verteilen irgendwelcher Geschenke oder um einen Bonus, wie es Frank-Walter Steinmeier populistisch umschreibt.

 Der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley hat vor nicht allzu langer Zeit Patientenlöffel gesammelt und bundesweit auf die negativen Folgen der Gesundheitsreformen für die Patienten aufmerksam gemacht. Jetzt will er als Künstler verhindern, dass durch solche „Volksverhetzung“ die Arzneiversorgung in irgendeiner Form Schaden nimmt.

 Bei den „hirnrissigen“ Argumenten des Oppositionsführers bekommt Rudolf Kley ganz heftige Kopfschmerzen, zumal anscheinend Frank-Walter Steinmeier mit einer gewissen Wollust Hotelbesitzer und Apothekenleiter in ein Bett steckt.

 Rudolf Kley hat deshalb den „Kanzlerkandidaten ade“ auf einer Grafik als besondere „Spalttablette“ dargestellt. Der Spalt ist da, wo sich normalerweise der Kopf das Denken erlaubt. Auf der Grafik bekommt das Gehirn quasi Flügel. „Das ist Homöopathie!“ sagt der Apotheker, „Je weniger drin ist, je verdünnter es ist, um so stärker ist doch angeblich die Wirkung. Allerdings kommt bei mir zuhause keine Homöopathie auf den Tisch!“ Die Grafik kann man sich unter www.deapo.de kostenlos herunterladen.

 Die Anpassung des „Apothekenzwangsrabattes“ an die Krankenkassen ist längst überfällig und eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel erst recht. Wie viel Mehrarbeit in den Apotheken aufgrund der Rabattverträge der Krankenkassen mit Arzneimittelherstellern angefallen ist, weiß anscheinend jeder Patient besser als der Exminister. Vielleicht weil er privatversichert ist?

 Walter Steinmeier hat den nach dem Schiedsspruch zu zahlenden Betrag wohl bewusst zu hoch angesetzt hat, wie der Deutsche Apothekerverein in einer Erklärung richtig stellt: „...das macht netto rund 250 Millionen Euro aus. Steinmeier schafft es mit seiner Rechnung auf sagenhafte 850 Millionen Euro“. Rudolf Kley ist gerne bereit, den angeblichen Mehrbetrag in eine Protestaktion der „Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit“ gegen die hohe Mehrwertsteuer auf Arzneimittel zu stecken. Da geht es dann jährlich um bis zu 3 Milliarden Euro, wenn der Satz auf den verminderten Steuersatz abgesenkt wird. Das kommt dann allen Patienten und Verbrauchern zugute.

 

Herbert Grönemeyer hat eine Hymne für das Ruhrgebiet komponiert. Doch das Ruhrgebiet hat schon ein "Hauptstadtlied"!

Mag ja sein, dass das Ruhrgebiet - RUHR.2010 - eine Hymne braucht und so ein berühmter Mann wie Herbert Grönemeyer das richtige Aushängeschild ist. Aber ein "Hauptstadtlied" hat das Ruhrgebiet seit 2008, uraufgeführt ín den Gruga-Messehallen auf der "Fahrad 2008". Leider wurde es bisher von den Radiosendern noch nicht gespielt. Jetzt ist die Zeit  reif für dieses Lied "Liebe, liebe Lin!", denn das Kulturhauptstadtjahr nähert sich mit Riesenschritten.

Dieses Lied verdeutlicht, was vielleicht im Ruhrgebiet anders ist. Hier kann die "Plattenküche" das Wohnzimmer sein. So eine Kultur - ohne Auftrag - kommt von Herzen, da ist kein geplanter Showeffekt dabei. Gerade das macht sie unverwechselbar. Dieses Lied kann man sich schon heute unter www.deapo.de anhören. Vielleicht ermutigt dieses Lied andere "Ruhrgebietler", ebenfalls ein Lied zu schreiben und zu komponieren. (Dieses Bild dürfenSie kostenlos veröffentlichen, den Text finden Sie hier)

Warum gab es denn zu diesem Thema keinen Wettbewerb? In anderen Bereichen mussten sich künstlerische Projekte auch einer Jury stellen. Inwieweit gehen so Identität und Authentizität dieser Region verloren? Alles nur Show und abgekartetes Spiel?

Die Frage nach der Authentizität stellt sich bei Lou Portuondo, die "Liebe, liebe Lin" komponiert und gesungen hat, nicht. Das ist das Ruhrgebiet, was sie sangeskräftig im Sound des pulsierenden Herzens dieser Metropole vorstellt. "Lin" ist Hoffnungsträger für das Ruhrgebiet. Ein Lied, das sicher große Chancen hat, in der Hitparade der Herzen der Menschen aufzutauchen, die hier leben und wohnen. Ein Lied mit großem Wiedererkennungseffekt, wenn man es nur endlich mal über den Äther herauslässt. Aber da sind es eben wieder diese merkantilen Gründe. Die Kunden zahlen viel Geld für die Werbespots im Radio und man will bei den Sendern kein Risiko eingehen. Bei den Hits schaltet niemand ab. Aber was waren Hits denn, bevor sie das erste Mal gespielt wurden?

 

Duisburg, 03.10.2009

LOVEPARADE 2010: Die Luftpumpe als Symbol der Liebe und der kreativen Fruchtbarkeit. Die Kulturhaupstadt ganz im Zeichen der Luftpumpe.

Die Loveparade polarisiert und stellt die Toleranz auf die Probe. Schließlich wird sie von Müllbergen begleitet und auch der „musikalische Lärm“ ist nicht jedermanns Sache. Ganz abgesehen von dem Lebensentwurf, den manche Teilnehmern oft mit nackter Haut vortragen. Dazu der offensichtliche Verzehr an Alkohol und Drogen.

Eines aber tut die Loveparade unbestritten: Die Loveparade bewegt Millionen. Duisburg hat mit der Ausrichtung der Loveparade 2010 die einmalige Chance, sich weltweit live zu präsentieren. Wer in Australien, Südamerika oder Afrika kennt schon Duisburg?

Szenenwechsel. In Duisburg bastelt der Meidericher Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley seit über 22 Jahren an einem Luftpumpenfeld herum, einem Feld, das am Ende aus 30 000 gelben Luftpumpen bestehen soll. Es mangelt ihm aber noch an vielen Luftpumpen. Wo das Feld am Ende stehen soll, steht auch noch nicht fest. Klar ist lediglich der Ausgangspunkt. So kam Rudolf Kley zur Luftpumpe. Ein Kunstdidaktiker hatte verkündet, dass niemand auf die Idee käme, am Beispiel einer Luftpumpe Kunst zu erproben. Das will der Apotheker immer noch widerlegen. Zu dem Luftpumpenfeld hat ihn das Weizenfeld von Vincent van Gogh inspiriert, angeblich sein letztes Bild. Viele Aktionen gibt es inzwischen um dieses Feld herum. Alle dienten dem Zweck, an die notwendige Anzahl Luftpumpen zu kommen. Der Endspurt – das Feld soll im Kulturhauptstadtjahr stehen -hat sich durch den zeitlichen Aufwand für seine Oberbürgermeisterkandidatur verzögert. Gut so, denkt der Apotheker jetzt, nach dem neusten Stand der Vorbereitungen für die Loveparade. 1981 hat Rudolf Kley mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ 1981 den Rahmen seiner Kunst abgesteckt hat. Seit 1986, einem Jahr nach dem er mit seiner längsten abstrakten Bildfolge einen Guinnessrekord aufgestellt hatte und mit Bildern dieser Folge auch in öffentliche Sammlungen gelangte, will er, die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einführen. Er will darauf hinweisen, dass es nicht einen einzigen Qualitätsmaßstab für Kunst gibt. „Vielleicht macht dies ja die Loveparade in Duisburg möglich!“ hofft er. Wenn viele Besucher aus Lust und Tollerei eine gelb gestrichene Luftpumpe mitbringen, und Teil einer besonderen „Luftpumpenparade“ werden, wird das Luftpumpenfeld die gewünschten Ausmaße erreichen und der Geist von van Gogh endlich auferstehen, da ist sich Kley ganz sicher. „Dann fliegt der Korken aus der Flasche, die diesen Geist gefangen hält und Authentizität steigt zum Himmel auf. Diese beschriebene Authentizität bei Vincent van Gogh hat mich immer beflügelt, auch wenn ein Teil von ihr vielleicht nur Dichtung ist!“

 

„Ich werde dieses Medizinprodukt niemals verkaufen!“

Es klingt wie ein Krimi. Pharma Industrie verhindert, dass ein wirksames Mittel gegen Neurodermitis auf den Markt kommt und Millionen Menschen allein in Deutschland Linderung verschafft.

Für den Duisburger Apotheker Rudolf Kley mutet es dagegen wie ein Krimi an, wie hier die Arzneimittelzulassung unterlaufen wird und ein angeblich wirksames Arzneimittel – so wird es jedenfalls in dem Fernsehbericht „Heilung unerwünscht“ und Presseberichten (2) dargestellt - lediglich als Medizinprodukt jetzt den Herstellern und „Erfindern“ viel Geld einbringen soll, die in dem Film als Opfer der Pharma-Industrie dargestellt werden. Ein Werbefilm par excellence zum richtigen Zeitpunkt. Allerdings soll ja gerade die Arzneimittelzulassung eine Risikoabschätzung anhand von Fakten erlauben. Vermutungen reichen hier nicht aus. Lange und großflächige Anwendung bringen ihre eigene Problematik mit, weiß der Apotheker. Medizinprodukte erreichen ihre bestimmungsgemäße Hauptwirkung im oder am menschlichen Körper nicht durch pharmakologische oder immunologische wirksame Zusätze und beeinflussen auch nicht den Stoffwechsel. Wie also soll dieses Medizinprodukt wirken?

 In dem Film ging es nicht um den Wirkungsmechanismus. Es wurde der Anschein erweckt, als ob diese Salbe ein wirksames Arzneimittel sei. Schließlich wandte man sich auch an Arzneimittelhersteller und nicht an die Produzenten von Kosmetika. Immer wieder ging es um viel Geld. Der Wert des "Patentes" - was genau schützenswert ist wurde nicht gesagt -wurde mit einem dreistelligen Millionenbetrag angegeben und die Not der Patienten und ihr hartes Schicksal diente dazu, dies zu untermauern. „Eine scheußliche Kulisse in einem absurdem Theater“ findet der Apotheker. Im Fernsehbeitrag kommt ein Professor zu Wort, der die Salbe ursprünglich als „Hühnerkacke“ abgetan hat. Seine Meinung hat er nach einer Studie an einer Handvoll Patienten -48 Patienten sind für 10 Prozent der Bevölkerung sicher nicht repräsentativ – geändert. Die Studie lief acht Wochen. Noch im Film sagt der Professor, dass diese Studie nicht doppelblind durchgeführt werden konnte. In der 2004 veröffentlichen Studie steht das Gegenteil. „The Study was conduced as a multicentre ( Bochum and Potsdam, Germany),placebo-controlled, double-blind, prospective, randomized phase III clinical trial with intraindividual left/right compartson” . Was also ist Richtig? Wie verträglich ist die Salbe bei jahrelanger Anwendung und wenn man sie in dieser Zeit großflächig aufträgt?

 Richtig ist: Es geht um eine riesige Zielgruppe. Richtig ist: es geht um viel Geld. Richtig ist: der Film ist ein ausgezeichneter Werbefilm für die Salbe, die gerade jetzt - was für ein Zufall - als Medizinprodukt in den Handel kommen soll. Richtig ist vermutlich: dass so eine Studie sicher nicht für die Arzneimittelzulassung ausreicht, sonst wäre dies mit Sicherheit schon längst geschehen.

Dem Apotheker Rudolf Kley ist nicht bekannt, das sich die Pharma Industrie grundsätzlich gegen das Verdienen von Geld sträubt. Offen blieben in dem Fernsehfilm die tatsächlichen Beweggründe, die die Pharmaindustrie davon abgehalten haben, einen Deal mit dem Erfinder der Salbe einzugehen. Mangelhafter Wirksamkeitsnachweis? Fehlender Beweis der Unbedenklichkeit bei Daueranwendung? Die Salbe oder eine ähnliche Salbe lässt sich jederzeit von Hautärzten verordnen, also bei Bedarf in der Apotheke herstellen? Was lässt sich also schützen? Wofür sollen Millionen bezahlt werden? Angeblich will die Pharmaindustrie ihr Milliardengeschäft mit Kortisonsalben nicht gefährden. Eine bösartige Unterstellung, die durch nichts belegt wird. Rudolf Kley: "Wenn ich mit meinen Bildern zu einer Galerie gehe und der Galerist mich auf dem Kunstmarkt nicht vertreten will, behaupte ich auch nicht, dass der Galerist es deshalb nicht tut, weil er um den Umsatz mit seinen Stammkünstlern fürchtet!"

 
  Rudolf Kley: "Ich werde dieses Medizinprodukt niemals verkaufen!"

 

Aus Frust darüber, dass die Leichtgläubigkeit der Patienten auf  das Übelste ausgebeutet wird, hatte der Apotheker und Maler Rudolf Kley anlässlich einer Ausstellung seiner Bilder unter dem Titel „Nur Arzneimittel sind Arzneimittel“ behauptet: „5 Minuten Bildbetrachtung dieser Werke ersetzten die Tagesdosis bestimmter „Superpillen". (Der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Rudolf Mattenklotz, eröffnete die Ausstellung  im Oktober 1994 in der Galerie 77 in Duisburg 1 2 ) Jetzt hat Rudolf Kley unter www.deapo.de seine Grafik „B12“ ins Netz gestellt, die jeder kostenlos aus dem Internet herunterladen kann und behauptet: „ Der Anblick dieser Grafik während der Behandlung mit einer beliebigen, verträglichen Pflegecreme potenziert deren Wirkung.“ Einen wissenschaftlichen Beweis dafür hält er nicht für notwendig, denn: „Der Placeboeffekt hat viele Gesichter!“ Rudolf Kley muss es wissen. Seit 1996 erklärt er auch Menschen per Urkunde zu Placebo.

 

 

 

 

 

 

 

 
Sie wollen Ihr t-shirt selbst gestalten?

Rudolf Kley hat da eine Idee...

"Politik ohne Lüge" war das Motto der Homepage von Frau Dr. Angela Merkel im Irak-Krieg.

 

Wie steht Frau Dr. Merkel zu dieser Zeitungsmeldung (RP, 30 Sept. 2009 A7)?

Israel erkennt UN-Bericht über Gaza Krieg nicht an

GENF (RP) Israel und die USA weisen die Ergebnisse der UN-Untersuchung zum Gaza-Krieg scharf zurück. Laut Bericht haben sowohl Israel als auch Palästinenser Kriegsverbrechen begangen. Israel hatte die Zusammenarbeit mit dem UN Experten Richard Goldstone abgelehnt. Sollte sich eine der Kriegsparteien weiterhin verweigern, möchte Glodstone den Fall vor den internationalen Strafgerichtshof verhandeln lassen.

Mein Kommentar? Eher fließt Wasser bergauf, als dass aus dieser Verurteilung irgendetwas wird.

Rudolf Kley 30. Sept.2009

 

 

     

Jubiläum

10 Jahre GEHE in Düsseldorf

Anlässlich dieses Ereignisses hat  Rudolf Kley diese Grafik gestaltet

 

Elemente dieser Grafik wurden Grafiken entnommen, die Sie hier finden.

Seit der Eröffnung der GEHE Niederlassung in Duisburg fühlt sich Rudolf Kley GEHE besonders verbunden. Diese Bilder belegen dies:

 

Eröffnung 1980

1988

 

Michael Jackson ist tot!

Diese Nachricht schlug wie ein Blitz ein. Auch bei Rudolf Kley. "Von diesem Sänger und Tänzer ging eine Faszination aus. Nicht immer positiv aber stets wurde man irgendwie berührt. Auch jetzt noch durch seinen Tod!" Sofern es seine Zeit zulässt, verwandelt Rudolf Kley seine Emotionen und Gedanken in Bilder und verleiht ihnen damit nachhaltig Gestalt. So auch bei diesem Bild anlässlich des Todes. Für den "King of  Pop" natürlich in einer speziellen Pop-Art. Jeder kann sich diese Grafik aus dem Internet unter www.deapo.de kostenlos herunterladen. Vorgelegte Exemplare, signiert Rudolf Kley gerne. Beim Stadtfest in Duisburg am Wochenende kann man ihn am Stand der Bürger Union Duisburg - Freie Wähler NRW auch hierauf ansprechen.

 

 
In Gedenken an Hermann Dehnen          

*19. Mai 1925   + 27. Juni 2009

Hermann Dehnen war Vorsitzender des Bürgervereins Meiderich  

 

 

 

Pressemitteilung

 

 

 

 

Kette adieu!

Zwischen Dr. Fritz Oesterle, seines Zeichens Vorstandschef der CelesioAG, zu der auch die Pharmagroßhandel GEHE gehört, der Doc Morris gekauft hat, und Josef Hecken, der als Gesundheitsminister des Saarlandes dafür verantwortlich war, dass sich Doc Morris unter Bruch Deutschen Apothekerechtes im Saarland niederlassen durfte, gab es anscheinend über die Metro, bei der Haniel größter Einzelaktionär ist , einen besonders heißen Draht, wie eine Zeitung mutmaßte (ÖAZ aktuell 14/2007). (bei der Celesio AG hält Haniel über 55%)

Nach seiner Tätigkeit als Leiter des Ministerbüros bei Arbeitsminister Blüm war Josef Hecken 1998 auf den Stuhl des Abteilungsleiter für personalpolitische Grundsatzfragen beim Metro-Konzern gewechselt und hatte dort Erfahrungen gesammelt, wie ein Konzern wie die Metro, zu dem beispielsweise Media Markt, Saturn, Real und Galeria Kaufhof gehören, funktioniert.

Seine von Dr. Oesterle genährten Gedankenspiele hätten die Deutsche Apothekenlandschaft kurzerhand umgepflügt, Ein total unschöner Gedanke, wie der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley meinte. Gegen diese „Teufeleien“ schuf er sich besondere Amulette, Grafiken, die er per Internet auch seinen Kollegen zum Herunterladen zur Verfügung stellte. http://www.deapo.de/oesterle.htm

 Anscheinend hat dies ja geholfen, wie das aktuelle Urteil der Richter am Europäischen Gerichtshof beweist. Aus Freude darüber hat er aus diesen Amuletten eine neue Grafik gestaltet. Titel „Kette adieu!“

 

Pressemitteilung vom 07.01.2009

Grafik drückt Betroffenheit über den Tod von Adolf Merckle aus.

 Kunst hält Momente fest, die bewegen und bewegt selbst. Obwohl es keinerlei persönliche Beziehungen zu dem schwäbische Unternehmer Adolf Merckle gibt, ist sein Freitod für den Duisburger Apotheker und Maler Rudolf Kley Anlass gewesen, um einen Moment inne zu halten und seiner Betroffenheit Ausdruck zu verleihen. Entstanden ist eine Grafik. Dabei griff der Apotheker u.a. auf seine Jubiläumsgrafik von 2006 zurück, die er der Firma Ratio in seinem Jubiläumsjahr anlässlich 30 jähriger Zusammenarbeit gewidmet hatte. Ob diese Grafik auch die eigene Betroffenheit widerspiegelt, mag jeder Betrachter für sich selbst entscheiden. Rudolf Kley geht jedenfalls davon aus, das der Tod von Adolf Merckle viele Menschen berührt, die vorher noch nicht einmal etwas von seiner Existenz wussten.

 Bei Interesse kann man sich diese Grafik unter www.deapo.de herunterladen. Informationen zu Rudolf Kley findet man u.a. unter http://www.pharma-art.de/html/kley.html ( Hier findet der Internetbesucher das virtuelle Museum einer Apothekerin aus Haselünne.)

Pressemitteilung vom 22.01.2009

Die Kanzlerin kommt nach Duisburg. Oder – auch eine Zeichnung kann ein Kommentar sein!

"Manchmal kommt alles wieder hoch. Ich meine die „Freude“ über den Irak-Krieg. (Anführungsstriche deshalb, weil es immer welche gibt, die einen besonders gründlich falsch verstehen wollen.) Na ja. Da habe ich mal eben meine Gedanken in eine Zeichnung gepackt, als ich gelesen habe, dass die Kanzlerin zum Jubiläum der Kindernothilfe kommt. Weil immer alles so schnell vergessen wird. (Das sieht man auch am Beispiel Nokia.)

 Wie war das noch? Präsident Bush soll schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit mit der Planung des Irak-Krieges begonnen haben, nicht erst nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 (Originalton) Frau Dr. Merkel: "Es ging mir im Irak-Konflikt stets um die Durchsetzung der zahlreichen Resolutionen der Vereinten Nationen. Am Ende - nach der Resolution 1441 - war ein Punkt erreicht, an dem der Einsatz militärischer Mittel zu ihrer Durchsetzung leider unvermeidbar geworden war." Auf Ihrer Homepage warb Angela Merkel 2005 für eine Politik ohne Lüge. Ihre Botschaft damals: Nur eine glaubwürdige Politik ohne Lüge hat Zukunft!

 Ja, was wählen wir denn dann nur dieses Jahr?", Rudolf Kley.

 

Pressemitteilung vom 27. 01. 2009

Hundehalter können auf Rhein- und Ruhrwiesen nicht verzichten. Ein gedeihliches Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme muss angestrebt werden

 

Das habe ich am Samstag im Lokalteil gelesen und bringt mich auf die Palme: „Vor einigen Jahren gab es schon einmal den Versuch, mit Hilfe einer Karte die Freilaufgebiete für Hunde zu verzeichnen. Insgesamt sind es 17 Flächen, nahezu in jedem Bezirk mindestens eine.“

 

Die Interessengemeinschaft der Hundesteuerzahler Duisburg e.V.(IHD) hat seinerzeit mit einer Kommission alle erwähnten Hundeauslaufplätze aufgesucht, bewertet und das Ergebnis festgehalten. ( Hundepost (Sonderausgabe) Nr. 3 /1995 ) Allerdings wurden gerade der Vorschlag der IHD, einen Lageplan der Hundeauslaufplätze auf dem Informationsblatt der Stadt anzugeben, nicht angenommen. Umgerechnet wurden ca 0,00025% der Stadtfläche als Hundefläche ausgewiesen, abgesehen von den vielen Kilometer Straße, die der zuständige Rechtsdezernent Jürgen C. Brandt nach eigenen Aussagen (Fernsehinterview) als besonders geeignet hielt.

 

Die Plätze waren zum Teil schlecht oder gar nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Kinder ältere Menschen und sozialschwache Mitbürger fielen als Benutzergruppen heraus. Die Plätze waren in der Regel von Straßen umgeben, für freilaufende Hunde und Verkehrsteilnehmer somit ein Risiko. Ansonsten konnte man ihre Grenzen keinen Schildern entnehmen. Die Stadt hatte selbst Spielwiesen für Hunde neben Kinderspielplätzen eingerichtet, was Rückschlüsse auf besonders großen Sachverstand zuließ. Der  städtische Tierschutzverein als Berater hatte total versagt.

 

Dieser Sachverhalt hat nur deshalb nicht zur Katastrophe geführt, weil die Stadt mit Augenmaß oder aus Personalmangel oder einer Kombination hieraus beide Augen zudrückte. Hunde konnten beim Freilauf  Sozialverhalten lernen und eine ungestörte Entwicklung nehmen. Zum Nutzen aller Bürger. Stehen die Rhein- und Ruhrwiesen für diesen Zweck nicht mehr zur Verfügung, sind die Folgen auch diesbezüglich unabsehbar.

 

Rudolf Kley

 

 

(Zur Interessengemeinschaft der Hundesteuerzahler Duisburg e.V.  Der Verein wurde im Februar 1992 als Reaktion auf ein Runschreiben der Stadt Duisburg 1991 gegründet. Der zuständige Rechtsdezernent JürgenC. Brandt drohte Hundehaltern, die z.B. ihre Hunde in Parks frei laufen oder ihr Geschäft an der falschen Stelle verrichten ließen, Geldstrafen bis 1000 DM an. Der gemeinnützige Verein verfolgte den Zweck, „optimale Rahmenbedingungen für eine artgerechte Hundehaltung in Duisburg und ein verträgliches Miteinander der Hundehalter und Nichthundehalter zu schaffen.“ Die Vereinsarbeit schlief nach Jahren ein, weil es keine besonderen Konflikte mehr mit der Stadt gab. Bei der Gründung schlossen sich ca 1000 Hundehalter inklusive ihrer Familienangehörigen zusammen. Die Ausstrahlung des Vereins war u.a. durch zahlreiche Zeitungs-, Rundfunk - und Fernsehbeiträge überregional. Dies ließ sich auch an den Kontakten zu anderen Organisationen ablesen, die über Düsseldorf, Köln und Emmerich hinaus reichten. Vorsitzender während der Tätig des Vereins war der Initiator der Gründung, Rudolf Kley, bekannt als Apotheker und Aktionskünstler. Sein Vorschlag, Hunde zu hundesteuerfreien Kunstwerken zu erklären, brachte dem Verein zusätzliches Medieninteresse und ihm persönlich u.a. den Stern von Stern TV ein)

 

Infos zu der Interessengemeinschaft der Hundesteuerzahler finden sich z.B.
hier
 
http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND5.JPG


http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND6.JPG


http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND7.JPG


http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND3.JPG

 

http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND2.JPG

 

http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND1.JPG

 

 

 

 

Pressemitteilung vom 30. 01. 2009

 

Toilettenhäuschen für alle Besucher der Rhein- und Ruhrwiesen?

(Auf den Wiesen könnten auch Hundekotbehälter aufgestellt werden) Soviel Aufregung nur für den guten Umgangston miteinander? Wer soll die angesprochenen Hundekotbehälter hinstellen, leeren und warten?

Schon die Interessengemeinschaft der Hundesteuerzahler Duisburg e.V. hatte seinerzeit - um 1994 herum - Behälter für den Hundekot gefordert. Allerdings für die Innenstadt. "Kein Geld!" hieß es damals, als die Stadt noch nicht unter Zwangshaushalt stand. Dort erschienen sie sinnvoller als jetzt dort, wo jedes Schaf, jeder Hase, jeder Rabenvogel etc. hinscheißt und manchmal auch der Mensch seine Notdurft verrichtet. Schafskot kann übrigens ein Risiko für den Menschen sein (Q-Fieber, meldepflichtig). und wird mit dem Wind meilenweit auch ins Wohngebiet hinein getragen.

Dies ist kein Gesprächergebnis, das sich die ca 80 000 Hundehalter inklusive ihre Familien im Wahljahr wünschen. Dies hat mit Sicherheit Konsequenzen. Leider hat man nicht auf eine kleine Partei gehört bzw. ihre Vorschläge in den Medien diskutiert, dann hätte man sich dieses Gespräch sparen können. In unser Haushaltslage etwas paradox: warum einfach, wenn es auch kostspielig geht.

Rudolf Kley