Rudolf Kley - Apotheker, Maler und Aktionskünstler
   

1986 - 1990

Zum 40. Geburtstag wünschte sich Rudolf Kley deshalb nur Luftpumpen. Hier "bepflanzt" er mit einigen Gästen im Atelier die Transportwanne eines pharmazeutischen Großhandels.

Rudolf Kley erklärt seinen Ausstellungsbesuchern seine Idee, das Weizenfeld von van Gogh aus Luftpumpen zu rekonstruieren

Die Besucher konnten hinter ein Bild treten und van Gogh tatsächli ihr Ohr leihen, das dann zu einer Grafik verarbeitet wurde.

Minister Möllemann eröffnet eine Ausstellung von Alfred Grimm und Rudolf Kley

Der Kulturminister interessiert sich sehr für das Luftpumpenfeld und sagt seine Unterstützung zu

Rudolf Kley bei seiner Aktion "GEHE und leihe Vincent Dein Ohr!"

Universiade in Duisburg. Rudolf Kley bei seiner Aktion gegen die Luftverschmutzung durch giftige Filterstäube

Rudolf Kley tritt der Bürgerinitiative zum Erhalt des Kaiser-Wilhem-Krankenhauses (KWK) in Duisburg-Meiderich bei und protestiert gegen den Bettenabbau mit KWK-Suchbildern (1987)  Immer wieder macht er bei Ausstellungseröffnungen und Aktionen auf sein Luftpumpenprojekt aufmerksam. Alle Medien nehmen sich in der Folge dem Thema Luftpumpen an. So gibt es in der ARD es in der Sendung „Allerhand" ein Porträt der Aktion. Man kann der Aktion im wahrsten Sinne des Wortes „sein Ohr leihen" und erhält es auf einer Grafik zurück. 1989 erscheint sein Kalender "Grafik 1989". 1989 stellt Rudolf Kley auch auf dem FDP-Parteitag in der Duisburger Mercatorhalle seine Werke aus und sammelt auch hier Luftpumpen. Er will das Weizenfeld, in dem sich Vincent van Gogh erschossen hat, aus gelben Luftpumpen rekonstruieren und die Luftpumpe als „Qualitätsmaßstab für Kunst" einführen. Der Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Jürgen Möllemann, leiht der Aktion sein Ohr und verfasst das Geleitwort zu Kleys Kalender 1990 mit dem Titel: „Vincent 1990. Ich male, also lebt van Gogh!" 1990 jährt sich zum einhundersten Mal der Todestag von Vincent van Gogh. Anlässlich der Universiade protestiert Rudolf Kley 1989 vor dem Stadion gegen die Entsorgung hochgiftiger Filterstäube in einem Meidericher Wohngebiet. Mit Luftpumpen und mit sogenannten Filterschutzhauben, die er Besuchern der Universiade aufgesetzt hat. Er fotografiert die Besucher mit den Hauben und benutzt diese Fotos zur Bereitung von Bilduntergründen. Die Bilder stellt er in der DGHS-Akademie Düsseldorf, in den Räumen der „Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben" in Düsseldorf aus. DGHS-Präsident Atrott kauft bezeichnenderweise eines dieser Bilder für die Bundesgeschäftsstelle in Augsburg.
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 
 

 

Besucher mit Filtrstaubmasken

 

 

Prof. Klaus Wietasch überreicht dem Duisburger Oberstadtdirektor Dr. Richard Klein den Kalender von Rudolf Kley für das Jahr 1989