Rudolf Kley - Apotheker, Maler und Aktionskünstler
   

2004 - 2007

Teil I    Teil II   Teil III

 

 

Bereits 1993 hat Rudolf Kley mit einem 2 Kilometer langen Beschwerdebrief aus Patientenunterschriften an Gesundheitsminister Seehofer Aufsehen erregt.
Den Gedanken an ein Gesundheitsmahnmal aus 30 000 Luftpumpen in Münster musste Rudolf Kley allerdings im Jahr 2000 nach Intervention des Polizeipräsidenten und des Büros des Bundespräsidenten Rau aufgeben. Der Polizeipräsident hatte ihn nämlich nach Münster eingeladen und den Platz vor dem Präsidium für die Aufstellung seines gelben Luftpumpenfeldes -in Anlehnung an van Goghs Weizenfeld- zur Verfügung gestellt. Außerdem unterstütze er den Apotheker kräftig beim Luftpumpensammeln. Jede Polizeidienststelle in NRW nahm auf seine Anweisung hin Luftpumpen entgegen.
Auch Bundespräsident Rau wollte anlässlich der Eröffnung des Picasso Museums in Münster seine Luftpumpe zu dem Feld beisteuern, sagte aber alle Termine im September aber wegen seiner Erkrankung ab.
Jetzt sammelt Rudolf Kley Löffel. Äußerungen des Sachverständigenrates veranlassten den Apotheker zur Gründung der Gesundheitsinitiative www.loeffelabgeben.de . „Die Bevölkerung muss vor Kamikaze Gesundheitsprogrammen, vor Politikern und Sachverständigen geschützt werden, die z.B. bei Preisvergleichen keinen Unterschied zwischen Arzneimitteln und Süßigkeiten, insbesondere Schokolade, wahrnehmen.“ Gutachter Eberhard Wille verglich nämlich Arzneimittel mit Schokolade. Nachdem die Preisbindung gefallen sei, habe Schokolade nur noch die Hälfte gekostet. Nach dem Lesen dieser Äußerung machte es Klick bei Kley. „Um diese Weisheit zu „fressen“, braucht man ganz viele Löffel!“
Aus den Löffeln der Bevölkerung will Rudolf Kley zur Bundestagswahl ein pharmazeutischen Amulett formen. Dieses Amulett soll den faulen Zauber angekündigter Gesundheitsreformen beschwören. Auch der böse Geist „Versandhandel“ soll bei dieser Gelegenheit in seine Flasche zurückgetrieben werden, in der er als Schnapsidee geboren wurde. Ein Cocktail aus Mumienstaub, Hexenkraut und in Blei gegossenen Krähenfüsse, garniert mit faden Spinnenbeinchen, ergibt eine Zaubertinte für die Patienten, die möglicherweise auch die Kreuzchen bei der Bundestagswahl am 22. September wandern lässt. Aber wohin?  
Zur Zeit läuft mit der Unterschriftenaktion der Apotheken gegen den Arzneimittelversandhandel die größte Volksbefragung, die jemals in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt wurde. „Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“, heißt es immer. Was aber dem Wähler antworten? Welche „Gesundheitspartei“ können die Gesundheitsberufler empfehlen? Die angekündigten Reformen aller Parteien fallen bei näherer Prüfung durch.
Rudolf Kley hat deshalb bereits in der Deutschen Apothekerzeitung und in der Pharmazeutischen Zeitung - nach dem Motto „Nichts ist utopisch!“ - die Gründung einer neuen Partei „PAGS“, Partei für Arbeit, Gesundheit und Soziales, angeregt: „Fragen Sie Ihre Patienten doch bitte einmal, ob sie eine Partei wählen würden, die sich ganz der Sicherung der Arbeitsplätze, der Gesundheit und Solidarität des deutschen Volkes verschrieben hat und es dafür z.B. anderen Parteien überlässt, anderen Ländern gegenüber die „uneingeschränkte Solidarität“ zu erklären.“ Bereits im April 1997hat Rudolf Kley eine solche Befragung durchgeführt. Damals hat er in 99% der Fälle ein ganz klares Ja als Antwort gehört und dies von seinen Patienten sogar schriftlich bekommen. Einige Kollegen haben bundesweit mitgemacht, andere zu mindestens auf seine Leserbriefe geantwortet. Tenor insgesamt (wörtliches Zitat): „Gratuliere zu diesem Vorhaben und hoffe, dass Sie ihre Idee in die Realität umsetzen können.“ Damals hat sich der Apotheker das Parteiengesetz besorgt und auch die Unterlagen vom Bundeswahlleiter kommen lassen. Zurückgeschreckt hat er dann aber doch vor der Arbeit: „In der Vergangenheit war es nämlich immer so, dass ich auch gleich zum Vorsitzenden des Vereines gewählt wurde, dessen Gründung ich angeregt hatte. Heute ist die etwas Situation anders. Heute darf jeder von uns vor einer solchen Arbeit nicht zurückschrecken, sonst haben wir nämlich morgen keine mehr! Fragen Sie Ihre Patienten nach ihrer Parteizufriedenheit und setzten Sie die Antwort bitte postwendend um. Lassen Sie uns eine Strategiekommission bilden und die Parteigründung vorbereiten. Laden wir Ärzte und die Vertreter anderer Gesundheitsberufe hierzu ein. Nichts ist utopisch! Vor mir liegt ein Fax von einem Facharzt aus Betzdorf vom 23.April 1997, 17.42 Uhr. Ein ausgefüllter Handzettel „Kennen Sie P.A.G.S?“ vermutlich hat dieser Arzt den Zettel von einem engagierten Kollegen in der Apotheke dort erhalten. Dieser Arzt hat angekreuzt, dass er P.A.G.S. wählen würde und fragt in seinem handschriftlichen Zusatz: „Wie geht es weiter?“ Geben wir ihm und allen Politikern jetzt die Antwort. Gründen wir P.A.G.S., und zwar noch im Mai 2002. PAGenS wir an!“
Die Gesundheitsberufe müssen sich verbünden und die Patienten über die Folgen der Gesundheitsreformen umfassend aufklären. Die Angehörigen der verschiedenen Gesundheitsberufe müssen endlich über den Rand ihres Tellers sehen und sich auch mit dem Problemen des Partners befassen. Sonst werden sie gegeneinander ausgespielt. Die gemeinsame Handlungsbasis ist das Wohl des Patienten, aller Patienten. Das medizinisch Notwendige muss weiter im Zentrum aller Bemühungen stehen. Die Aufteilung in Grundversorgung und Wahlleistungen ist gefährlich.
Ist das medizinisch Notwendige aus dem Beitragsaufkommen in naher Zukunft nicht mehr für alle bezahlbar, müssen andere Geldquellen aufgetan werden. Das Suchen nach oft nur scheinbaren Wirtschaftlichkeitsreserven und das Auspressen des System, bis wirklich alles menschliche heraus ist, hilft in der Sache nicht weiter. Es gehört vielmehr zu den Täuschungsmanövern der Politiker, die sich so von einer Wahl zur nächsten hangeln wollen, anstatt es einmal bei Problemlösungen mit der Weitsicht zu probieren. Es geht eben nicht nur um Arzneimittel, es geht um die Teilnahme am Fortschritt der Medizin. Das geht alle an. Alle, die ihre augenblickliche Betroffenheit darauf zurückführen mögen, dass sie Leistungserbringer im Gesundheitswesen sind, können morgen selbst schon Patient sein. Heute ist es der Versandhandel, morgen der Ferndoktor, der die Patienten per Internet berät und durch das Gesundheitswesen schleust. Nicht nur die Apotheker für sich, die Gesundheitsberufe insgesamt müssen Geschlossenheit zeigen und notfalls wie die Gewerkschaften geschlossen miteinander auf die Straße gehen. Natürlich geht es auch die Apotheker an, wenn Verdi zum Beispiel fordert, dass Fachärzte in Krankenhäusern auch ambulant behandeln dürfen sollen

Die Gesellschaft braucht Signale der Hoffnung. Rudolf Kley: "Eine neue Partei - ohne Filz - und unbelastet durch irgendwelche Spendenskandale, die sich mit großem Sachverstand um das höchste Gut des Wählers - seine Gesundheit - kümmert, ist ein solches Signal. Löffel ebnen den Weg dorthin!

 

Frau Dr. Merkel: "Es ging mir im Irak-Konflikt stets um die Durchsetzung der zahlreichen Resolutionen der Vereinten Nationen. Am Ende - nach der Resolution 1441 - war ein Punkt erreicht, an dem der Einsatz militärischer Mittel zu ihrer Durchsetzung leider unvermeidbar geworden war."

Ulla Schmidt als Weihnachtsmann

Mit meinem Beitritt zur "PRO BÜRGER PARTEI" hat dieses Seite nur noch anekdotischen Wert und wird nicht mehr gepflegt. Treten auch Sie dieser neuen Gesundheitsschutzpartei bei. Arbeiten Sie mit, wenn Sie dem Gesundheitsbündnis 2000 angehören und lassen Sie Ihre guten Vorschläge in das Parteiprogramm einfließen."http://www.pro-buerger-partei.de"

 

Pressetermin Freitag, der 13. 08. 2004. Klaus de Jong (links), Spitzenkandidat der Pro-Bürger-Partei  für den Rat der Stadt Duisburg, und Oberbürgermeisterkandidat Rudolf Kley halten das Wahlplakat der Partei in die Kamera. Motto: "Endlich haben Sie die Wahl. Wahl mit Köpfchen!"

 

Rudolf Kley trägt bei einer veranstaltung der P.B.P.sein Gedicht vor:
  "Einsam, öde und dumm,
fragt die SDP warum
der Bürger statt toter Hose,
lieber möchte eine Rose.
Die Pro-Bürger-Partei sagt: „Ei-
wähle uns und Du kriegst zwei -
 - oder drei
von Kley."
 

Die Veranstaltungen waren immer gut besucht

 

 

Die Politisierung. Nach seinem Studium trat Rudolf Kley in die FDP ein, weil er sich Gesundheitspolitik interessierte. Er trat wieder aus, weil der Gesundexperte Dr. Thoma ihm bei einer Podiumsdiskussion einen flotten Spruch reingereicht hatte, der seinem Apothekerverständnis widersprach. Ausfälle durch die Reform von Norbert Blüm sollte er durch den Mehrverkauf von Arzneimitteln wieder wettmachen.  So wie Norbert Blüm aus völlig unerfindlichen Gründen die Rente für sicher hielt, hielt er auch für die Apotheker eine besondere Lösung zur Reduzierung der Ausgaben für Arzneimittel parat. Die Antwort des Apothekerverbandes Duisburg/Niederrhein bestand in einem Aufsehen erregendem Handzettel, an dem auch Rudolf Kley mitgewirkt hatte. Danach legte sich Rudolf Kley nacheinander mit verschiedenen Gesundheitsministern an. Für Seehofer gestaltete er einen 2 Kilometer langen Patientenprotestbrief. Für Andrea Fischer wollte er mit seinen Luftpumpen ordentlich Wind machen und für Ursula Schmidt gaben die Patienten bei ihm in der Apotheke ihren Löffel  ab. Die Gründung einer Gesundheitsschutzpartei verlief im Sande. Zwischendurch ärgerte er sich über das Verhalten von Angela Merkel bezüglich des Irakkrieges.
Die Politverdrossenheit beruht auch zum großen Teil auf der Doppelmoral. "Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen!" Dieser Dinosaurier unter den Sprüchen war noch nie so aktuell wie heute. Noch schlimmer aber ist es, wenn Bilder mit Menschen verwechselt werden, und Menschen anscheinend wie Bilder behandelt werden. Man kann sie ganz zerreißen oder beliebig zurecht zupfen. Kriegsgewalt, kriminelle Gewalt etc. darf in epischer Breite in allen Nachrichten- und Unterhaltungsmedien verbreitet werden. Wenn Kinder nicht geschändet sondern getötet werden, dann nimmt man es einfach so hin. Insbesondere, wenn dahinter das Machtinteresse befreundeter Staaten steht. Wo sind da die christlichen Wertvorstellungen geblieben? Ist das nicht finsterstes Mittelalter? Sind nur noch Narren unter uns oder halten uns die Politiker nur zu Narren? Während anderenorts Menschen verdursten, wird hier über Pfand gestritten. Wir sind wirklich im Tal der menschlichen Würde angekommen.

Im Zuge seiner Aktion "www.loeffelabgeben.de" lernte er Christian Stein kennen, der ihn zur Pro-Bürger-Partei brachte, die in Duisburg wann?? einen Kreisverband gründete. Die willkürliche Verlegung des Meidericher Marktes hatte ihn verärgert und er wollte af jeden Fall in der Lokalpolitik mitmischen. Rudolf Kley schlug vor, auch einen Oberbürgermeisterkandidaten zur Kommunalwahl 2004 aufzustellen und wurde sofort verpflichtet. Er sagte allerdings nur zu, weil gerade sein Hund Hubertus verstorben war. Die Partei war nach der Wahl mit 2 Ratsherren im Rat vertreten und saß dazu noch in 5 Bezirksvertretungen. 

Rudolf Kley erhielt aus dem Stand heraus 95% der Stimmen, die der OB-Kandidat der FDP erhalten hatte., der dazu noch Landtagsabgeordneter war. (FDP 3,51%, P.B.P. 3,33%) Bemerkenswert für die erste Kandidatur ein halbes Jahr nach der Gründung der Kreispartei Duisburg. Mit 7,34 % der Stimmen wurde Rudolf Kley in die Bezirksvertretung Meiderich/Beek (Grüne 7,39, FDP 4,51%) gewählt. In seinem Ratswahlbezirk holte Rudolf Kley 8,92 % der Stimmen und erzielte damit das drittbeste Ergebnis nach SPD und CDU noch vor den Grünen mit 7,64% der Stimmen und der FDP mit 4,65%. Die P.B.P. war damit die erfolgreichste neue Partei in Duisburg..

Seine Oberbürgermeisterkandidatur hatte Rudolf Kley wie folgt begründet: "Warum diese Kandidatur für den "Papierkorb"? Diese Frage müsste man Sinnvollerweise allen Kandidaten  kleiner Parteien stellen. Bei dieser Kommunalwahl kann alles passieren. Durch meine Kandidatur möchte ich zeigen, wie breit das Spektrum unser Mitglieder ist. Der Pro-Bürger-Partei bin ich beigetreten, weil es eine sehr lebendige Partei ist. Da wird nämlich noch diskutiert, da rauft man sich zusammen. Man entwickelt sich ganz offensichtlich mit einem Höllentempo von den Vorurteilen weg, die andere wohl aus Angst vor dem Erfolg dieser Partei aufgebaut haben. Dazu gehört, dass auch Entscheidungen einzelner respektiert werden, die vielleicht mehrheitlich nicht geteilt werden. Das ist eben in der Demokratie so. Auch jeder Politiker verdient eine zweite oder auch dritte Chance. Unsere "Stadtregierung" hat aber aus ganz vielen Chancen einfach zu wenig gemacht. Die Pro-Bürger-Partei ist für alle Bürger da und sie ist damit auch für alle Bürger wählbar. Der Zulauf ist groß. Denn der Name ist Programm. Von Wahlversprechungen halte ich nicht viel, weil sie bekanntlich von keiner Partei nach der Wahl eingehalten werden.  Bei den bestehenden Erfolgsaussichten glaube ich nicht, dass ich mich so kurzfristig über alle Vorgänge in der Stadt informieren und zu allen Problemen Stellung beziehen muss. Ein Schwerpunkt ist sicher die Gestaltung der Innenstadt. Hierfür brauchen wir ein neues "Urbanum", mit oder ohne Mercatorhalle, vielleicht auch einmal von Architekten entworfen, die zumindest einen Koffer in Duisburg haben.

Und weiter: Mit einer entsprechenden Mehrheit ausgestattet, würde ich meine Politik an folgenden Gedanken ausrichten:Bürger sind kein „Stimmvieh“. Sie sollten nach der Wahl nicht fallen gelassen, sondern um so mehr gehört werden. Die Anzahl der Sprechstunden beim OB würde ich mindestens verdoppeln. Wenn nicht alle Bürger persönlich gehört werden können, sollte das Los entscheiden. Ich würde Politik für alle Duisburger machen. Alle sind für mich gleichberechtigt, ob jung oder alt , unabhängig von ihrer Glaubensrichtung. Ich würde insbesondere darauf achten, dass Minderheiten auf dem Weg zur Gerechtigkeit nicht verloren gehen.Besonders am Herzen liegt mir die Stärkung des „Wir-Gefühls“ und der Nachbarschaft. Wir alle sind eine große Familie! Dies funktioniert nicht ohne Aufgabenverteilung, Ordnung und der Übernahme von Verantwortung. Die Strassen müssen sicher sein. Angesprochen sind hier Verkehr und Kriminalität. Kinder gehören in die Schule. Aber es muss auch sichere Orte zum Spielen und andere Freizeitgestaltung geben., wo ihnen keine Drogen angeboten werden. Wir sind für eine drogenfreie Stadt. Nur so lässt sich die Beschaffungskriminalität bekämpfen. Nicht-Deutsche Drogendealer sind sofort festzusetzen und abzuschieben. Gute Dienste kann hier der von uns geforderte Kommunale Ordnungsdienst leisten, der gleichzeitig vielen geeigneten Arbeitslosen. Arbeit verschafft. Wir müssen die Aussichtslosigkeit bekämpfen, die oft am Anfang einer Drogenkarriere steht und in Gleichgültigkeit mündet, und Zuversicht verbreiten. Wir müssen die Spirale aus Kleinkriminalität und  Gewalt beenden und allen Jugendlichen Ausbildungsplätze verschaffen. Wer ausbildet, darf nicht durch eine überladene Bürokratie bestraft werden, sondern der Betrieb muss dadurch ganz klare Vorteile erhalten. Konsumorientierung macht orientierungslos. Glück hat viele Facetten. Erfolgerlebnisse lassen sich nicht nur in Zahlen ausdrücken. Ehrenamtliche Tätigkeit muss wieder eine ganz andere, auch öffentliche Anerkennung erfahren. Wir wollen den Breitensport fördern und die seelische Befindlichkeit durch Förderung von Kreativkursen etc. heben. Es sind eben nicht nur die materiellen Dinge, die das Leben in einer Stadt lebenswert machen. Mit der Stadt wirklich identifizieren kann sich nur jemand, der auch hier wohnt. Abteilungsleiter  der Stadtverwaltung sollten sich deshalb verpflichten, auch in Duisburg zu wohnen. Die persönliche Betroffenheit fördert dann vielleicht auch die Kreativität bei der Lösung bestimmter Probleme. Die für den Abriss des Parkdeckes der Mercatorhalle Verantwortlichen hätten eine Wohnung mit Blick auf diesen Schandfleck verdient. Mit dem Urbanum-Projekt haben die Verantwortlichen sich ein Armutszeugnis ausgestellt und ein Mahnmal gegen die Wiederwahl geschaffen. Lässt man diese Stadtregierung gewähren,  könnte dies durch das angepeilte Multi Casa noch übertroffen werden. Es ist viel über die Gegensätzlichkeit in den Auffassungen bezüglich des Abrisses der Mercatorhalle zwischen XXXXXXX und mir spekuliert worden. Gemeinsam vertreten wir die Auffassung, dass in der Innenstadt endlich etwas passieren muss, bevor 50 % der Geschäfte auch ohne Multi Casa schließen, das wir beide ablehnen. Anstelle das abgespeckten Urbanums zu verwirklichen, bin ich dafür, die Gedanken neu zu ordnen. Es gibt Alternativen, auch unter Erhalt der Mercatorhalle, wenn sie Ende September noch steht. Alles gehört auf den Prüfstand, alles muss neu sortiert werden. Der Zeitdruck darf nicht dazu führen, dass Verträge abgeschlossen werden, unter denen unsere Enkel noch leiden  müssen. Wir setzen uns für ein friedliches Nebeneinander aller in Duisburg lebenden Kulturen ein. Wir sind für die Integration von Ausländern. Integration darf aber keine Einbahnstrasse sein. Integration ohne Beherrschung der deutschen Sprache ist nicht möglich. Man muss akzeptieren, dass derjenige, der keine Anstrengungen in diese Richtung, macht anscheinend auch nicht hier auf  Dauer  leben möchte. Dann sollte man seine Rückkehr in die Heimat fördern. Kinder müssen bei der Einschulung die deutsche Sprache beherrschen. Der Ausländerbeirat sollte paritätisch besetzt  sein. Zur Zeit ist dies nicht der Fall. Hundesteuer darf kein Selbstzweck sein. Sollte unter dem Strich wirklich nicht mehr als wenige Prozent übrig bleiben, sollte man auf die Hundesteuer ganz verzichten. Hundehaltung darf kein Privileg für Reiche sein. Hunde fördern die Kommunikation unter Menschen, haben eine therapeutische Bedeutung. Kommt ein Hundehalter seinen Pflichten beim Gassi gehen nicht nach und lässt  er z.B. den Hundehaufen da liegen, wo er nicht liegen darf, sollten angemessene Geldstrafen erteilt werden. Auch eine Angelegenheit für den Kommunalen Ordnungsdienst.Der öffentliche Nahverkehr soll zwar Vorrang haben. Besucher aus anderen Städten oder Stadtteilen sollten aber nicht durch Parkraumnot bzw. durch hohe Parkgebühren von dem Besuch der Innenstadt  abgehalten werden, wo doch die Konkurrenz z.B. im Centro O kostenlose Parkplätze anbietet. Hier muss gemeinsam mit dem Einzelhandel Abhilfe geschaffen werden. Es gibt noch viele erwähnenswerte Punkte. Viele Lösungsvorschläge setzen aber detaillierte Informationen der Fachabteilungen der Stadt voraus, die man nur in der Position erhält, die hier zur Wahl ansteht.

Am 7. September 2004 gibt Rudolf Kley die 1. Duisburger Erklärung anlässlich der Ausstellung von Teilen der "1100 Meter Stattgeschichte" in dem Einkaufszentrum Galeria-Duisburg ab.

 

Nach der Wahl begrüßt Rudolf Kley die Besucher seiner Wahlkampfseite www.pro-kley.de mit den folgenden Worten:

Herzlich Willkommen!

Wissen Sie, wofür LEG die Abkürzung ist? Ist ganz einfach: Lasst Euch Garschen*!

* ist "mercatorplatt" und heißt soviel wie "verarschen". Trifft irgendwie den Kern der Sache. Jedenfalls werden Duisburger Bürger für die Abrissparty der Mercatorhalle noch viel Geld bezahlen.

Das Jahr 2005 hat mit "Garschen" begonnen. Kein gutes Zeichen. Warten wir ab, wie es endet. Als Vertreter der Bürger Union 2004 setze ich mich dafür ein, dass es für Sie besser wird. Sprechen Sie mich an und sagen Sie mir bitte, wo Sie der Schuh drückt. Vielleicht kann ich Ihnen ja helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Kley

Hier Bilder von der Abrissparty der Mercatorhalle! Oberbürgermeister Sauerland hat sich selbst als Baggerführer betätigt. Hörensagen nach soll er sich dabei in den Finger geschnitten haben.

Mein Kommentar zum Abriss der Mercatorhalle:
„Dieser böse und hirnlose Streich liegt nicht nur unter dem geistigen Horizont jedes Schildbürgers*, sondern auch unterhalb seiner Gürtellinie. Die Verantwortlichen verdienen deshalb einen anderen Namen. Für mich heißen sie jetzt „GARSCHER“. Im Vergleich zu den „Garschern“ ist es eine Ehre, ein Schildbürger zu sein!“

*
Schildbürger sind Bürger , die in ihrem Denken und Handeln große Ähnlichkeiten mit den Bürgern von Schilda aufweisen, die u.a. ein Rathaus ohne Fenster bauten und deshalb das Licht in Säcken hereintragen wollten.

Die Mercatorhalle mit einem Bestandswert von 71 000 000 DM wurde für ein Projekt geopfert, das den Duisburger Bürgern jährlich mindestens 5 000 000 € kostet. Wer so rechnet, geht zwangsläufig pleite und verdient die GARSCHER- Medaille!

 

 

Hier ein Alternativvorschlag von Architekt Johannes Stumpf. Die Diskussion im Forum seinerzeit lässt sich hier nachlesen

 

 

 

Rudolf Kley: "Wie der 11. September. Die Welt ist sich einig. Der Irak-Angriffskrieg war vermeidbar und damit überflüssig. Abertausende irakischer Zivilisten und Kinder mussten völlig unnötig in diesem Krieg sterben oder gehen elendig  an seinen Folgen zugrunde. Von den Angreifern wird uranhaltige Munition verschossen, die nach der Genfer Konvention ebenso wie das Giftgas geächtet ist, das bisher nicht gefunden wurde. Bereits nach dem ersten Golfkrieg hat die Zahl der krebskranken irakischen Kinder rapide zugenommen.

Die Anschläge am 11. September haben 3095 Tote gefordert. Diese Zahl ist nur ein Bruchteil der Anzahl Kinder und unschuldiger Zivilisten, die an diesem, von den Amerikanern angezettelten Krieg sterben. Zählt das Leben von Amerikanern mehr als das irakischer Kinder? Unter "Terrorismus" will die EU künftig alle Delikte "eines Individuums oder einer Gruppe" verstehen, die "gegen einen oder mehrere Staaten, ihre Institutionen oder die Bevölkerung gerichtet sind", sofern sie "einen oder mehrere Staaten, ihre Institutionen oder die Bevölkerung einzuschüchtern" oder "die politischen, ökonomischen oder sozialen Strukturen dieser Staaten ernsthaft zu verändern oder zu zerstören suchen." Ersetzt man in dieser  Definition „Individuum“ durch „Staat“ , fällt dieser Krieg unter „Staatsterrorismus“. Misst man die Qualität von Terrorismus an der Anzahl der Opfer, liegen die Amerikaner mit diesem Krieg ganz vorne. Wer Präsident Busch hierzu herzlich gratulieren bzw. die eigene Meinung sagen möchte, kann die Karte "Wir befreien das Öl von den Irakern"  benutzen und damit vielleicht seine persönliche Ohnmacht besiegen.

Nebenbei gesagt: solche Kriege, die vielen unschuldigen Opfer durch amerikanische Hand, dieses selbstherrliche Verhalten der USA, das nur das Recht des Stärkeren kennt, schmälern leider das Mitgefühl mit den Opfern des 11. Septembers, geben dem Terrorismus weltweit neue Nahrung, und fördern das Wettrüsten. Noch nie handelte eine amerikanische Führung in einer so wichtigen Frage so kurzsichtig oder bösartig, wenn diese Wirkungen so beabsichtigt waren. Wehren wir uns jetzt gegen die Propaganda, die Flut der schönen Worte und scheinheiligen Bilder,  mit der Amerika diesen unberechtigten Angriffskrieg zudecken möchte. Schützen wir uns durch Abwahl vor unseren Politikern, die in das gleiche Horn stoßen wollen!"

Pressemitteilung vom 2.August 2002

Das Gesundheitswesen ist schachmatt!  Damit die nächste Partie nicht in die Hose geht, schickt der Meidericher Apotheker und Maler Rudolf Kley jetzt Hähne ins Rennen. Die Hähne sollen die gegnerischen Bauern aufmischen und den König schlagen. Ob der wieder Seehofer heißen wird? Für Gesundheitsminister Seehofer hatte der Aktionskünstler bereits 1993 einen 2 km langen Beschwerdebrief aus Patientenunterschriften zusammengestellt. Wenig entzückt wedelte zuvor (1988) schon Norbert Blüm in der Tagesschau mit dem von Kley entworfenen Handzettel „Wer jetzt krank wird, kann sich gleich erschießen!" herum. Der Apotheker belässt es aber nicht bei der Kritik. Besser machen soll es bereits 2006 die Gesundheitsschutzpartei „PAGS" (Partei für Arbeit, Gesundheit und Soziales, siehe auch „www.pags-partei.de")

Die alten Meidericher waren am ganzen Niederrhein als Streithähne bekannt. Daran erinnert noch heute die Hahnskulptur auf der Von-der-Mark-Straße in Duisburg-Meiderich. Dieser Hahn hat bei einer Serie von Grafiken Pate gestanden, die Rudolf Kley jetzt - wo er geht und steht- gegen Löffel eintauscht. „Niemand muss deshalb in meine Apotheke kommen! Ich habe immer einen Hahn in meiner Tasche!"

Ein „Löffelamulett" soll den faulen Zauber angekündigter Gesundheitsreformen und alle bösen Geister im Gesundheitswesen zur Bundestagswahl 2002 beschwören. Die Krankenkassen fordern z.B. auf dem Apothekensektor die Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes, Versandhandel und prozentuale Zuzahlung der Patienten bei Arzneimitteln, um nur einige dieser Geister beim Namen zu nennen. Mit 7,7 Millionen Unterschriften hat die Bevölkerung gerade „NEIN DANKE!" zu dem Versandhandel gesagt, da setzen die Kassen noch eins drauf, statt durch Rationalisierung in der Verwaltung, Öffnung des Versicherungsmarktes in Richtung EU und sparsamere Haushaltung bei Gebäuden und Gehältern zu glänzen.

7,7 Millionen Unterschriften. Damit allein ist es nach Ansicht des Apothekers nicht getan. Schon vor der Ankündigung der Unterschriftenaktion hatte Rudolf Kley angefangen, Löffel zu sammeln. Die Patienten sollen aufgrund solcher und anderer haarsträubender Vorschläge ihren Löffel nicht vorzeitig abgeben müssen. Jetzt kommt langsam der Endspurt. Der Tausch signierter Hahn (inklusive Rahmen, siehe Foto) gegen Löffel (er darf ruhig aus Silber sein) soll dem „Medizin-Mann" die für das Amulett notwendige Anzahl Löffel sichern. Wenn es hilft, ist der ehemalige Tanzsportler sogar bereit, für die Beschwörungszeremonie einen „Affentanz" einzustudieren oder einen echten Schamanen anzuheuern. Zu Lebzeiten hätte er Josef Beuys gefragt. Mehr unter „www.loeffelabgeben.de".

Heute Verzicht auf Achtungserfolg, morgen Regierungspartei?

Die Entscheidung ist gefallen. Die Partei für Arbeit, Gesundheit und Soziales – PAGS - tritt noch nicht zur Bundestagswahl 2002 an.

 „Die Resonanz bei den Ärzten ist gut“, so Initiator Rudolf Kley. „Durch den Verzicht auf einen Achtungserfolg jetzt werden die Erfolgsaussichten für die Bundestagswahl 2006 größer. Jede Apotheke, jede Praxis hat die große Chance, nach der Wahl ihren Patienten 4 Jahre lang klar zu machen, wer was wie im Gesundheitswesen besser machen kann. Unlauter ist das nicht, schließlich haben in der Vergangenheit auch  Pfarrer Partei ergriffen.“

Einige Forderungen lassen sich kurz zusammenfassen: Keine Rosinenpickerei im Gesundheitswesen, kein Arzneimittelversandhandel. Die neue Krankenhausfinanzierung ist ein Experiment mit ungewissen Ausgang und muss in der beabsichtigten Form zurückgenommen werden. Eine Ausbeutung von Ärzten und nichtärztlichem Personal in Klinik und Ambulanz kann nicht länger toleriert werden! Das Geld der Versicherten muss für ihre medizinische Versorgung ausgegeben werden und darf nicht wie bisher für die Finanzierung zahlreicher versicherungsfremder Leistungen missbraucht werden! Arzt- und Facharztpraxen müssen existenzfähig bleiben. Das Wahlprogramm der PAGS wird umfassende Lösungen aufzeigen.

Anmerkungen.

Von der angestrebten Umstellung auf ein DRG-basiertes Fallpauschalensystem gehen erhebliche Risiken für die bedarfsgerechte stationäre Versorgung der Patienten aus. Durch die Profitorientierung der Krankenhäuser geht deren soziale Schutzfunktion verloren. Kleine Krankenhäuser, besonders in ländlichen Regionen sind nicht überlebensfähig. Die wohnortnahe Versorgung der Menschen wird zerstört. In den Krankenhäusern müssen im ärztlichen Bereich kurzfristig zusätzliche 15.000 neue Stellen geschaffen und eine humane Arbeitzeitregelung eingeführt werden. Der drohende Ärztemangel muss verhindert werden, insbesondere in Ost-Deutschland. Die Beiträge zur Krankenversicherung dürfen nicht in Form eines "Verschiebebahnhofs" zur Sanierung anderer Sozialkassen, insbesondere der Rentenkasse und der Arbeitslosen-Versicherung, und für andere, versicherungsfremde Leistungen missbräuchlich verwendet werden. (z.B. Mutterschaft, Schwangerschaft, Sterbegeld, beitragsfreie Versicherung bei Erziehungszeiten)

Nur so und durch andere Formen der Finanzierung unseres Gesundheitswesens lassen sich in Deutschland englischen Verhältnisse verhindern! (Anspielung auf dramatischen Versorgungsengpässe in staatlichen Gesundheitssystemen wie in England. Menschen sterben, weil sie keinen Operationstermin bekommen.) 

Kontaktanschrift Rudolf Kley, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg, Tel 0203/442999, Fax 0203/443631, 

E-Mail info@loeffelabgeben.de  www.pags-partei.de

 

 
 
 
 
   
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