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Sollten nicht alle politischen Kräfte an einem Strang ziehen, damit der Meidericher Markt dort überleben kann, wo er aus guter Tradition hingehört? Die Konzentration auf die Von-der-Mark-Straße hat dazu geführt, dass alle Nebenzentren und mit ihnen das bürgerschaftliche Leben dort gestorben sind. Städtebaulich ein unverzeihlicher Irrtum. Es bietet sich hier geradezu an, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen!

(KLICK!) Hier geht es demnächst zum Bürgerbegehren! (KLICK!)

             

  Gegründet 08.03.04 :

Bürgerinitiative zur Rückverlegung des Marktes auf den Meidericher Marktplatz

Bitte melden Sie sich telefonisch an, wenn Sie meinen, dass der Markt in Mittelmeiderich auf den Marktplatz in gehört! Oder Schreiben Sie uns. Wir veröffentlichen ihren Beitrag hier und in unserer Informationsschrift "Neues vom Geistermarktplatz Meiderich", die wir bei Bedarf demnächst regelmäßig in Meiderich verteilen werden. Die Bürgerinitiative holt das nach, was nach der Gemeindeordnung versäumt wurde, nämlich den Bürger frühzeitig zu informieren. Anschrift: Bürgerinitiative zur Rückverlegung des Marktes auf den Meidericher Marktplatz z.H. Rudolf Kley, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg Tel 0203/442999

Auf meine Anregung hin hatte der "Meidericher Kurier" das Angebot von Sonderseiten für die Markthändler ins Auge gefasst. Die Markthändler hätten sich dort selbst mit ihren Waren als großer Supermarkt vorstellen können. Die Resonanz der Markthändler war gleich Null. Irritationen, die ganz offensichtlich auf einem Missverständnis beruhten, gab es mit der SMD. Inzwischen gibt es ein Informationsblatt der Bürgerinitiative, dass sich nicht aus Einnahmen für Inserate finanziert, gleichwohl es für den Markt und für die Händler an seinem bisherigen Standort wirbt. Einen Grund hierfür kann man vielleicht zwischen den Zeilen hier lesen.  (hier klicken)
 

Hier ein Bericht der SPD über eine Informationsveranstaltung  am 11.02.2004.

Die SMD strebt eine Verlegung des Meidericher Wochenmarktes an. Sie sieht in dem Umzug die einzige Alternative zur Belebung des Meidericher Wochenmarktes. Wir finden dies fantasielos und glauben, dass der Markt in Mittelmeiderich eine individuelle Lösung verdient hat. Eine Lösung, die die Markhändler zufrieden stellt und sich an den tatsächlichen Interessen der Bevölkerung orientiert und nicht an den vorgeblichen, die anscheinend so manche Politiker im Auge haben. ( Im September 2004 ist Kommunalwahl in NRW )

„Die Meidericher haben mit den Füßen abgestimmt“, so diese Politiker. Dies hat verschiedene Gründe, die wir hier nicht diskutieren wollen. Wir glauben, dass sich die Verhältnisse auf dem Marktplatz durch gezielte Werbemaßnahmen wieder zum Guten wenden lassen, damit die Meidericher mit den Füßen dann anders abstimmen.

Uns erscheint es wichtig zu sein, darzustellen, dass der Marktplatz auch heute noch eine große Angebotsvielfalt hat, in seiner Gesamtheit einem Supermarkt gleicht. Qualität und Preise stimmen.

Wir glauben, dass sich noch ausreichen Parkraum für Kurzparker schaffen lässt, damit das Motto aufgeht „Parken, Kaufen, Wiederkommen!“ (Kann man sich doch wirklich gut merken PKW, den kann man dann nämlich wirklich benutzen!) Wir glauben, dass sich durch das Zusammenrücken der Stände eine Markt-, eine Kaufatmosphäre schaffen lässt, die der Besucher jetzt mit recht vermisst. Wir glauben, dass es sich rumsprechen wird, wenn die Anzahl der Besucher, ihr Umsatz wieder zunimmt und dass dann weitere Markthändler die Lücken füllen, die jetzt beklagt werden.
 

Lesen Sie auch

Wie dieser Markt zu dem wurde, was er jetzt ist.

Kritik an den Plänen der SMD

Stimmen der Markthändler

Stimmen der Bürger

Die Bürgerinitiative

Was Marktplatzbesucher zu der Verlegung des Wochenmarktes sagen
 

weitere Bilder vom Marktplatz hier!

Liegt der Meidericher Marktplatz isoliert? Es stimmt zum Teil. Bahnhofstrasse und Baustraße waren früher wichtige Einkaufszentren in Meiderich. Bis man wohl der Ansicht war, auf eine flächendeckenden Versorgung mit Einzelhandelsgeschäften verzichten zu können. Bei der Marktplatzplanung konnten sich die Kräfte durchsetzen, die daran verdienten, dass sich alles auf die Von-der-Mark-Strasse konzentrierte. Mit der Verlegung des Marktes soll dies jetzt auf die Spitze getrieben werden, statt aus den Fehlern zu lernen. Warum hat man nicht genügend Parkplätze am Markt eingeplant? Natürlich ließen sich im Marktplatzbereich auf städtischen Grund und Boden kurzfristig ca 40 Parkplätze einrichten. Das will nur keiner. Niemand will zugeben, dass die Von-der-Mark-Strasse eigentlich eine tote Straße ist. Kein Leben ist dort außerhalb der Geschäftszeit. Statt vielseitigen Fachgeschäften wechseln sich Apotheken, Bäckereien und irgendwelche Filialen und Billigläden ab. Da schlägt kein Herz, da ist die Einkaufsmeile zu Ende, wo der Marktplatz hin soll. Da brummen höchsten die Motoren der Omnibusse. Und die Menschen gehen unter die Erde zur U-Bahn anstatt in die Geschäfte. Jetzt sind wieder einige Geschäftslokale geschlossen. Da soll lediglich eine totes Ende aufgewertet werden. Das Risiko sollen die Markthändler tragen. Man macht mit der Fehlplanung dort weiter, wo man aufgehört hat und will es so schnell machen, dass man  nicht zurückkann, wenn die Bevölkerung diesen Irrtum bemerkt. Der Werbering spricht nur für die Einkaufsstrasse, nicht für Meiderich, auch wenn es andererseits für Meiderich gut ist, dass es ihn und sein Engagement gibt. Und die Politiker sprechen anscheinend nur für den Werbering. Wann hört dieser überparteiliche Klüngel endlich auf?

 

Welche Alternativen wurden geprüft?

Wie wurden Sie geprüft? In der hier beschriebenen Diskussion kamen Alternativen jedenfalls nicht vor. Vielleicht, weil von vorneherein ein auf ein bestimmtes Ergebnis aus war? Lesen Sie deshalb bitte diese Anmerkungen von Wilfried Hölters! Marktplatz ohne Markt

 

 

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