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Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit

Pressemitteilung  Zur   Person     Offene Briefe

Geschichte der Initiative Stand 9. Okt. 2006

Frage an Prof. Karl Lauterbach: "Sie wollen - wie 80 % der Bevölkerung - eine Reform der anstehenden Gesundheitsreform. Warum fordern Sie nicht eine Senkung der MWSt. auf alle Arzneimittel? Ersparnis 3 Milliarden Euro? Zählen Sie ruhig mal mit den Fingern nach!

Hier können Sie die in dieser Grafik enthaltenen Grafiken herunterladen!

  

 

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Guinnessrekord Pressemitteilung

   

    

  

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  Plakatvorlage 50cm x70cm 

Plakat kann hier bestellt werden!

 

Milliarden Euro können Krankenkassen sparen, wenn dieses Forderung erfüllt wird. Dieses Plakat sollte an jeder Apotheke aushängen. Der wahre Kostentreiber im Gesundheitswesen ist der Staat. Plakat für DIN A4 Druck kann hier herunter geladen werden

Diese T-Shirt Vorlage macht sich auch als Plakat neben dem Plakat "Runter mit der Mehrwertsteuer für alle Arzneimittel!" gut und erhöht den Aufmerksamkeitswert.

Auf dieser Seite finden Sie demnächst alle Informationen zu der "Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit". Dazu gehören Pressetexte und Bildmaterial, das zur kostenlosen Veröffentlichung freigegeben ist. Im Gegenzug erbitten wir Belegexemplare.

Die Initiative wendet sich an alle Bürger, also auch an Sie!

 
Pressemitteilung     Zur   Person     Offene Briefe

 

Pressemitteilung vom 23. 10. 2006

 

Bürger fordern den ermäßigten Steuersatz für Arzneimittel

Prominenter Musiker unterstützt Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit

 

Wie aktuell es ist, Menschen zu fotografieren, die für eine guten Sache einstehen, beweist jüngst die Kampagne der UN gegen die Armut in der Welt, die nach Auskunft ihres Pressesprechers   Ralf Birkner erst kurzfristig diese Gestalt annahm. Dagegen reicht die Idee des Meidericher Apothekers und Aktionskünstler Rudolf Kley bis ins Jahr 1985 auf einen Wettbewerbsbeitrag zu „Künstler machen Kielgeschichten“ zurück.

 

“Die Bürger nehmen diese Aktion sehr gut an!“ stellt der Apotheker mit Freude fest, der seine Kunden für die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit in seiner Apotheke auffordert: „Lächeln Sie für uns wie Mona Lisa.“ Eigentlich müsste einem das Lachen vergehen, weil die Kassen im nächsten Jahr allein für die Arzneimittelmehrausgaben durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer 800 Millionen Euro zusätzlich auf den Tisch legen müssen. Schon jetzt könnten die Krankenkassen bis zu 3 Milliarden Euro sparen, wenn die Mehrwertsteuer auf den Satz abgesenkt würde, der auch für Lebensmittel und Bücher gilt. "Das Geld bliebe nachhaltig im System und man hätte Luft für eine richtige Reform!"

 

Prominente Unterstützung hat die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit jetzt durch „Lord Leo“ von den LORDS erhalten:  „Eine Tolle Sache, die kann ich nur unterstützen. Hoffentlich ordnen auch alle anderen Betroffenen die Aktion so ein und lassen sich fotografieren!“ "Die Mehrwertsteuer betrifft alle Bürger. Durch eine Absenkung spart jeder Apothekenkunde im nächsten Jahr auf einem Schlag 12 Prozent. Man kann sich leicht ausrechnen, dass  das Geld jahrelang auf der Bank liegen müsste, um diesen Gewinn zu erbringen!" rechnet der Apotheker vor.

 

Forderungen werden aber nur erfüllt, wenn man sie stellt. Deshalb hofft Rudolf Kley - bereits Inhaber eines Guinnessrekords für Malerei- , dass hieraus ein zweiter Guinnessrekord wird. Er glaubt, dass er bestimmt 1 000  Bürger mit dem Plakat fotografieren kann. Mit Unterstützung seiner Kollegen könnten es bundesweit leicht 100 000 werden. „Es gibt kein größeres Protestbild!“ Davon ist der rührige Meidericher Apotheker überzeugt. Eine Ahnung hiervon kann man bereits auf www.loeffelabgeben.de erhalten.

 

THE LORDS

Im September 1964 wurden die Lords im Hamburger Starclub zu Deutschlands „Beatformation Nr.1“ gewählt. Die Gruppe füllte Stadien und tourte u.a. mit den Who und den Kinks und knackte als erste westliche Beatband den „eisernen Vorhang“. In Polen und Jugoslawien gelang ihnen ein Triumphzug ohne gleichen. Zwischen 1965 und 1969 hatten die Lords 11 Singles in der deutschen Hitparade. Zu den Klassiker, die auch heute noch oft gespielt werden, zählt insbesondere „Poor Boy“. Dieses Lied wurde von „LORD LEO“ (Foto) geschrieben, der sich mit seinem Bild auch für die Initiative gegen die Enteignung der Volksgesundheit einsetzt. Die Band ist auch heute noch sehr aktiv. Dieses und noch viel mehr kann man ihrer Internetseite http://www.thelords.de  entnehmen.

 

 

Pressemitteilung vom 21.Sept. 2006

Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit will Arzneimittelpreisen Flügel verleihen

 

„Andere europäische  Länder schaffen es, auf Arzneimittel gar keine Mehrwertsteuer zu erheben oder nur den ermäßigten Steuersatz zu veranschlagen!“ Der Duisburger Apotheker Rudolf Kley, der im Juli die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit in Duisburg gegründet hat, ist sauer. „800 Millionen Arzneimittelmehrausgeben stehen für die Krankenkassen an, wenn die Mehrwertsteuer im nächsten Jahr erhöht wird.“

 

Deshalb will die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit den Arzneimittelpreisen Flügel verleihen, sie leichter machen und fordert: „Runter mit der Mehrwertsteuer!“ Damit diese Forderung auch bei Politkern Gehör findet, soll ein Riesenprotestbild entstehen, auf dem sich tausende Bürger diese Forderung zur Brust nehmen, sich mit dem Plakat der Initiative vor der Brust abbilden lassen.

 

Der Apotheker rechnet vor. „Wenn nur jede 10. Apotheke mitmacht und jede nur 100 ihrer Kunden ablichtet, ergibt das 200 000  Einzelporträts. Das sollte für einen Guinnessrekord reichen.“ Mit Guinnessrekorden kennt sich der Apotheker, der auch als Maler Erfolg hat, aus. 1985 wurde er wie Boris Becker und Keke Rosberg (Ex-Weltmeister Formel 1) in letzter Minute in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen wurde. Der Rekord für die längste abstrakte Bildfolge, deren Einzelbilder ihn in viel öffentliche und private Sammlungen brachte, wurde nie gebrochen.

 

Weitere Informationen unter www.loeffelabgeben.de. Oder einfach „Klammersack“ bei Google  eingeben. „Wir lassen uns nicht mit dem Klammersack pudern!“ hat sich die Initiative nämlich auf ihre Fahne geschrieben.

 

 

Pressemitteilung vom 18. Aug. 2006

Apothekertag 2006. Die hohe Mehrwertsteuer auf Arzneimittel ist der reine Wahnsinn. Bürger sollen jetzt gegen diese Steuer Sturm laufen. Guinnessrekordbild soll diesen Protest einfangen.

Zum Apothekertag 2006(München 21.-24. Sept.)  fordert die von dem Duisburger Apotheker Rudolf Kley im Juli gegründete „Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit“ jetzt für alle Arzneimittel den ermäßigten Steuersatz. Kley: „Der Selbstzahler spart dann  12 %, die Krankenkassen sparen Milliarden Euro und können endlich die Beiträge senken! Warum muss Vater Staat bzw. Mutter Merkel soviel an der Krankheit der Bürger verdienen? Geschickt wird die Kritik immer auf die Apotheker gelenkt. Immer wieder werden bezüglich des Verdienstes Ausnahmen zitiert, während das Gros  der Apotheker um seine Existenz ringen muss! Wie sollen Ketten da bloß Ersparnis bringen? Nur die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel bringt eine spürbare Erleichterung! In Österreich, Großbritannien, Schweden und Irland gibt es gar keine Mehrwertsteuer auf Arzneimittel. Nur Dänemark erhebt wie die BRD die volle Steuer. Alleine die Mehrwertsteuererhöhung auf 19 Prozent bedeutet für die Krankenkassen im kommenden Jahr 800 Millionen Euro Arzneimittelmehrausgaben. Das ist der pure Wahnsinn!“

Rudolf Kley will die Bürger wachrütteln, aber er regt keine Unterschriftensammlung zu diesem Thema an. Zu leicht käme von der anderen Seite der Vorwurf, die betroffenen Bürger, Patienten und Kunden hätten nur aus Gefälligkeit unterschrieben. Nein, der Aktionskünstler will, dass sich die Menschen die Forderung, die auf dem  Plakat der Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit steht, tatsächlich vor die Brust nehmen: „Runter mit der Mehrwertsteuer auf alle Arzneimittel!“ Die Bürger sollen dieses Plakat hochhalten und sich mit dem Plakat porträtieren lassen. Möglichst viele Menschen, die sich angesichts der augenblicklichen Gesundheitspolitik um ihre Gesundheit sorgen, sollen so auf einem Bild vereint werden. Es soll das größte Protestbild aller Zeiten werden. Natürlich ein Guinnessrekord! Im Internet wurde bereits eine Seite für diese Aktion eingerichtet und Muster abgebildet. Sinnigerweise lautet ihre Adresse www.loeffelabgeben.de . Das Plakat kann sich jeder im Internet unter   http://www.deapo.de/Klammersack.htm herunterladen. Dort, wo gerade keine Apotheke in der Nähe ist, können Bürger  zur Selbsthilfe schreiten und sich selbst mit dem Plakat fotografieren oder sich fotografieren lassen. Im Zeitalter der Digitalfotografie sollte dies kein Problem sein. Die Mail bitte an deapo@t-online.de Stichwort "Klammersack" senden. Bei der Art der Abbildung wird die stillschweigende Erlaubnis zur Veröffentlichung - auch im Internet - vorausgesetzt. Herkömmliche Fotos bitte an Rudolf Kley, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg schicken.

Der deutsche Apothekertag hat den bekannten  Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley (59J.) immer zu besonderen Leistungen inspiriert. Schon früh hat er Malerei und Aktionen auch dazu benutzt, seine berufliche Sichtweise einer größeren Öffentlichkeit nahe zu bringen.

So war er z.B. bereits 1980 mit seiner Grafik zum Apothekertag in München auf dem Apothekertag vertreten. 1982 zeigte er im Rahmen einer großen Kunstausstellung auf dem Apothekertag in Düsseldorf die ersten Bilder der längsten abstrakten Bildfolge, mit der er 1985 neben Boris Becker und Keke Rosberg, Ex-Weltmeister Formel 1, ins Guinnessbuch der Rekorde kam. Kurz nach dem Apothekertag 1994 eröffnete der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein von ihm eine Ausstellung „Nur Arzneimittel sind Arzneimittel“, in der Rudolf Kley die Kritik an den Mitteln vorwegnahm, die der Marburger Apotheker Dr. Gregor Huesmann ein Jahr später unter dem Begriff „Scheiß des Monats“ zusammenfasste. 2003 brachte der Apotheker  bundesweit Patienten dazu, ihm ihren Löffel als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform für ein Gesundheitsmahnmal vorsorglich abzugeben. Die  Sammelaktion gipfelte als originelle Kritik an der Standesführung in einem Riesengeklapper mit diesen Löffeln –Apomopp- auf dem Apothekertag 2003 in Köln. Die Gründung einer Gesundheitsschutzpartei hat Rudolf Kley 2004 vorläufig zurückgestellt, nachdem er als Duisburger Oberbürgermeisterkandidat der „Pro-Bürger-Partei“ aus dem Stand heraus einen wirklich guten Achtungserfolg erhielt, indem er mit dem FDP Kandidaten fast gleichzog. Zur Zeit ist er Bezirksvertreter und Pressesprecher der Bürger Union.

 

Pressemitteilung vom 31. Aug. 2006  

Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit: Grönemeyer hat recht!    

Der Mediziner Dietrich Grönemeyer spricht der Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit voll aus dem Herzen. Der Bruder des Musikers Herbert Grönemeyer fordert die Einführung eines Schulfaches Gesundheit. Die am 14. .Juli gegründete Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit hat sich die Forderung nach einer effektiven gesundheitlichen Aufklärung nicht nur sprichwörtlich auf die Fahne geschrieben sondern  gleich wörtlich auf das plakative T–Shirt, mit dem sie Stellung zur Gesundheitsreform bezieht. Dort steht auch die Forderung nach einer Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel. (http://www.deapo.de/images/gesundheitswesen/klammersack.jpg)

Nach Ansicht vieler Fachleute ist einer der sinnvollsten Sparansätze im Gesundheitswesen eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Arzneimittel. Durch eine Senkung der Mehrwertsteuer könnte die Gesetzliche Krankenversicherung um rund 3,5 Milliarden Mark entlastet werden. Es  nicht nachvollziehbar, dass für viele Tierarzneimittel der halbe Mehrwertsteuersatz gilt, bei Medikamenten für Menschen aber der volle Satz erhoben wird. Drastisch hat es der Vorstandschefs der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler formuliert: „Es ist schwer vermittelbar, wenn einerseits der Staat an steigenden Arzneimittelkosten verdient, auf der anderen Seite aber pornografische Schriften nur mit dem ermäßigten Steuersatz belegt werden.“ Auch im Zuge einer EU-Harmonisierung ist eine Senkung der Mehrwertsteuer notwendig. Ein Vergleich mit den europäischen Nachbarn zeigt, dass Arzneimittel fast überall mit einem ermäßigten Steuersatz belastet werden. Der hohe Mehrwertsteuersatz in Deutschland trägt dazu bei, dass die deutschen Verbraucher den Eindruck erhalten, die Arzneimittelpreise in Deutschland seien im internationalen Vergleich überteuert. In Wirklichkeit liegt das Preisniveau in Deutschland im europäischen Mittelfeld.

Die Initiative gegen die Enteignung der Volksgesundheit greift die Forderung nach Senkung der MWSt. auf Arzneimittel jetzt auch auf ihren Plakaten auf. Rudolf Kley, Gründer der Initiative im Juli in Duisburg und Apotheker, hofft  natürlich, dass viele Kollegen ihre Schaufenster mit dem Plakat der Initiative schmücken. Das Plakat kann sich jeder im Internet unter http://www.deapo.de/Klammersack.htm  herunterladen. Bei seiner Apotheke ist Rudolf Kley mit gutem Beispiel vorangegangen. Owohl  er über keine Schaufenster verfügt, hat er 12 Plakateauf seiner Front untergebracht..  (s.Foto      http://www.deapo.de/images/gesundheitswesen/Loewen-Apotheke.jpg  Plakat  http://www.deapo.de/images/gesundheitswesen/mehrwertsteuer.jpg ) Bei der allgemeinen Bedeutung des Themas macht sich das Plakat aber auch im Schaufenster anderer Geschäfte oder an anderen geeigneten Stellen gut.

 

 

Pressemitteilung vom 15. August 2006

An diesem Guinnessrekord soll das Gesundheitswesen genesen!

Rudolf Kley will möglichst viele Menschen auf einem Bild vereinen, die sich angesichts der augenblicklichen Gesundheitspolitik um ihre Gesundheit sorgen. Dieses größte Protestbild aller Zeiten soll die Forderung der Initiative nach Absenkung der Mehrwertsteuer auf alle Gesundheitsprodukte, auf Arzneimittel und alle Dienstleistungen im Gesundheitswesen, unterstreichen.

Das Foto links ist ein Beispiel dafür, wie ein Beitrag zum Guinnessrekordversuch aussehen kann

Mit Rekorden kennt sich der Duisburger Apotheker und Aktionskünstler Rudolf Kley aus. 1985 wurde er wie Boris Becker und Keke Rosberg (Ex-Weltmeister Formel 1) in letzter Minute in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen wurde. Der Rekord für die längste abstrakte Bildfolge, deren Einzelbilder ihn in viel öffentliche und private Sammlungen brachte, wurde nie gebrochen.

Mit fast 60 Jahren startet der Apotheker, der im Juli die "Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit" gegründet hat, jetzt im Zusammenhang mit dieser Initiative einen neuen Rekordversuch. Rudolf Kley will möglichst viele Menschen auf einem Bild vereinen, die sich angesichts der augenblicklichen Gesundheitspolitik um ihre Gesundheit sorgen. Dieses größte Protestbild aller Zeiten soll die Forderung der Initiative nach Absenkung der Mehrwertsteuer auf alle Gesundheitsprodukte, auf Arzneimittel und alle Dienstleistungen im Gesundheitswesen, unterstreichen. Selbstzahler sparen dadurch viel Geld aber vor allem die Krankenkassen werden gleich um mehrere Milliarden € entlastet. Diese Forderung steht auch auf dem T-Shirt der Initiative: "Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!" Wie ein erhobener Zeigefinger verbindet eine Wäscheklammer die Portrait-Hälften von Angela Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet ist auch ein Klammersack aus DDR-Zeiten. Die Vorlage für das T-Shirt kann man sich hier herunterladen und im DINA4 Format ausdrucken lassen: http://www.deapo.de/images/gesundheitswesen/klammersack.jpg

Rudolf Kley möchte, dass ihm möglichst viele Bürger ihr Porträtfoto zusenden auf dem auch diese Vorlage zu erkennen ist. Sei es, dass  sich die Betreffenden diese Vorlage sprichwörtlich vor die Brust nehmen -nämlich  in Brusthöhe halten - oder dass sie sich das T-Shirt der Initiative besorgen oder selbst eines drucken lassen. Im Zeitalter der Digitalfotografie sollte dies kein Problem sein. Die Mail bitte an deapo@t-online.de Stichwort "Klammersack" senden mit der Erlaubnis, dieses Foto für den angegebenen Zweck veröffentlichen zu dürfen. Herkömmliche Fotos bitte an Rudolf Kley, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg schicken.

Es ist nicht das erste Mal, dass Rudolf Kley seine Kunst zu Protesten im Gesundheitswesen nutzt.  1988 hat er den Handzettel "Wer jetzt krank wird, kann sich gleich erschießen!" für den Apothekerverband Duisburg/Niederrhein gestaltet, mit dem Norbert Blüm empört in der Tagesschau wedelte. Für Gesundheitsminister Seehofer stellte er 1993 einen  rekordverdächtigen, 2 Kilometer langen Beschwerdebrief  aus Patientenunterschriften zusammen. Vor drei Jahren brachte der Apotheker Patienten dazu, ihm ihren Löffel als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform vorsorglich abzugeben. Die bundesweite Sammelaktion gipfelte in einem Riesengeklapper -Apomopp- auf dem Apothekertag 2003 in Köln. Die Löffel wurden zu einem Kunstwerk verarbeitet. Dieses Patientenmahnmal wurde dem Gesundheitsministerium zu Beginn der neuen Wahlperiode als Leihgabe angeboten. Dort fürchtete man aber die Polemik, die schon in dem Namen der Aktion "Löffelabgeben" steckt. Rudolf Kley antwortete darauf mit einer "Versöhnungsgrafik im Gesundheitswesen". Ihre heilende Ausstrahlung soll bei den Patienten die Pillen ersetzen, die Ärzte jetzt nicht mehr verschreiben. Motto: "Grafik an er Wand, und Du wirst nicht mehr krank!"

Die T-Shirts für die aktuelle Aktion kann man direkt bei mister ad® werbeproduktion (August-Becker-Str. 10, 45711 Datteln, Telefon 0 23 63 /56 79 - 0, Telefax 0 23 63 /56 79 - 29) zum Sonderpreis von  10 € zuzügl. Versandkosten bestellen. E-Mail info@mister-ad.de.  Größenangabe nicht vergessen.

 

Pressemitteilung vom 10. August 2006

Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit:

Ist Saarbrücken das Einfallstor zur Bananenrepublik Deutschland?

Dass es im Deutschen Gesundheitswesen nicht mit rechten Dingen zugeht, weiß Rudolf Kley, Gründer der Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit, schon lange. Das ein vom Minister selbst veranlasster Rechtsbruchs scheinbar Teil einer vorgezogenen Wahlkampfkampagne ist, die ihn bundesweit bekannt machen soll, lässt wenig Hoffnung für die Zukunft aufkommen. Deutsche Gesetze werden nicht über Nacht durch bezahlte Rechtsgutachten außer Kraft gesetzt, auch nicht das deutsche Apothekengesetz. Kley: „Hinter dem Rechtsbruch steckt die volle Absicht! Es gibt weder eine europäische Rechtsvorschrift noch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, die Deutschland ausdrücklich zwingen, Kapitalgesellschaften den Betrieb von Apotheken zu erlauben. Der von Minister Hecken vorgegebene Zwang zum Handeln existiert nicht! Egal wie man zu Apotheken steht, es ist ungeheuerlich, wenn die Spitze einer Landesverwaltung - als Exekutivorgan - den Willen des Bundesgesetzgebers für rechtswidrig erklärt. Man muss sich Fragen, welches Verhältnis dieser Minister zur Demokratie selbst hat, wenn er schon das Prinzip der Gewaltentrennung ignoriert!“

Viele Probleme im Gesundheitswesen lassen sich stattdessen durch eine Senkung der MWSt. auf Arzneimittel und Dienstleistungen lösen. Das bringt den Kassen gleich mehrere Milliarden Euro. Es ist vollkommen widersinnig, wenn der Staat Hauptverdiener an den Kranken ist. Deshalb tritt die Initiative für eine Senkung der MWSt. ein und hofft, dass die Apotheker dies jetzt auch massiv durch das Tragen des T-Shirts der Initiative oder Aushang der Vorlage in ihren Schaufenstern propagieren. Dienstleistungen müssen ordentlich bezahlt werden, damit z.B. keine Ärzteflucht ins Ausland einsetzt oder die ortsnahe Versorgung mit Arzneimitteln gefährdet wird. Rudolf Kley: „Selbst wenn der Apotheker schon heute per Gesetz eingetragener Kaufmann ist, so handelt er doch in eigener Verantwortung und nicht im Auftrag irgendwelcher Aktionäre, die ausschließlich am Wert ihrer Aktien interessiert sind! Die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit möchte, dass dies so bleibt."

 Jeder Bürger kann der Initiative ganz formlos beitreten, indem er eigenverantwortlich das T-Shirt der Initiative trägt oder die Vorlage als Plakat aushängt. Die Vorlage kann man aus dem Internet unter http://deapo.de/Klammersack.htm herunterladen oder das T-Shirt direkt bei mister ad® werbeproduktion (August-Becker-Str. 10, 45711 Datteln, Telefon 0 23 63 /56 79 - 0, Telefax 0 23 63 /56 79 – 29) zum Sonderpreis von  10€ zuzügl. Versandkosten bestellen. E- Mail  info@mister-ad.de.

 

Pressemitteilung vom 08. August 2006

Will sich ABDA-Präsident mit dem Klammersack pudern lassen?

Apotheker Rudolf Kley, Gründer der "Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit", wirft dem Präsidenten der ABDA, der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Heinz-Günter Wolf, in einem offenen Brief Untätigkeit vor. In einem an alle Kolleginnen und Kollegen gerichteten Rundschreiben aus Berlin vom 04.08 hatte der Präsident zur Gesundheitsreform 2006 mitgeteilt: "Wir diskutieren, agieren und erarbeiten konstruktive Vorschläge - aber wir blockieren und attackieren nicht!"

Nach Ansicht von Rudolf Kley hat ein solches Verhalten in der Vergangenheit dazu geführt, dass immer dann, wenn wieder einmal gespart werden musste, die Apotheke der Selbstbedienungsladen der Politik war. "Das sollen wir auch jetzt wieder sein und daran wollen Sie ganz offensichtlich nichts ändern. Sie wollen sich also weiter mit dem Klammersack pudern lassen?"

Der Duisburger Apotheker, der über die Stadtgrenzen hinaus auch als Aktionskünstler bekannt ist und zuletzt 2003  durch seine Aktion "Löffelabgeben" als Reaktion auf die  Gesundheitsreform bundesweit Furore machte, spielt damit auf das T-Shirt der Initiative an. "Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!" kann man dort lesen. Wie ein erhobener Zeigefinger verbindet eine Wäscheklammer die Porträthälften von Angela Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet ist auch ein Klammersack aus DDR-Zeiten. Die Initiative, die keineswegs berufsständisch ausgerichtet ist, fordert: "Runter mit dem Steuersatz für alle Gesundheitsprodukte!" Nach Ansicht des Vorstandschefs der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler, könnten dadurch zwischen zwei und drei Milliarden Euro mehr in den Kassen des Gesundheitswesens bleiben. "Es ist schwer vermittelbar, wenn einerseits der Staat an steigenden Arzneimittelkosten verdient, auf der anderen Seite aber pornografische Schriften nur mit dem ermäßigten Steuersatz belegt werden." Nachzulesen in einer Mitteilung des Sozialverbandes VDK im Juni 2006 "Auch Kassen fordern Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente"

Rudolf Kley schlägt der  ABDA vor, sich dieser Forderung vehement anzuschließen und hierzu z.B. ein eigenes T-Shirt herauszugeben, dass die Kollegen auf Veranstaltungen zur Gesundheitsreform tragen. "Wie wollen Sie denn sonst jemanden klar machen, dass Sie die Apotheker hinter sich haben, wenn sie nicht als ein Block ins Auge fallen?"  ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf fordert nämlich im Schlusssatz seines Briefes: "Die aktuellen Herausforderungen können wir nur gemeinsam und geschlossen im Interesse unseres Berufsstandes bewältigen." Nach Kley kommt es jetzt  besonders auf das "Wie" an: "In meinen 30 Jahren Apothekenleitung haben das immer alle Präsidenten bei anstehenden Umbrüchen gesagt. Bisher war das Ergebnis dann immer so, dass wir am Ende gemeinsam alle Baden gegangen sind und von der Politik oft völlig absurde Dinge umgesetzt wurden, die oft auch die Patienten trafen. Deshalb muss jetzt einfach mehr geschehen!"
 

Pressemitteilung vom 27. Juli 2006

Mit dem Inhalt dieser Vorlage für ein T-Shirt kann sich wirklich jeder Bürger identifizieren, nicht nur Apotheker!    Rudolf Kley

 

Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit auf dem Vormarsch!

 Der Erfolg gibt dem Initiator Recht. Der Duisburger Apotheker und Aktionskünstler Rudolf Kley hat am 14.Juli die „Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit“ gegründet. Auf dem ersten Plakat, das auch für T-Shirts konzipiert ist, steht noch der Zusatz „und den Erhalt der traditionsreichen Apotheke in Deutschland“. Er hat an seine Kolleginnen und Kollegen einen offenen Brief geschrieben, der in der pharmazeutischen Fachpresse veröffentlicht wurde und auch unter www.deapo.de/Klammersack.htm nachzulesen ist. Hierin wirbt er um Beitritt zu der Initiative, der sich schon formlos durch das Tragen des T-Shirts ergibt. Schon die erste Reaktion war bemerkenswert. Kollegin Petra Bremer aus Einhausen bietet  ihre Hilfe bei der Organisation von Großveranstaltungen an und schreibt im Schlusssatz „Vielleicht können Sie ja der Jürgen Klinsmann für die Apotheker werden!!!“

Über Presseverteiler im Internet hat Rudolf Kley Privatpersonen und andere Initiativen erreicht. Die zahlreichen Gespräche haben ihn ermutig, eine neutraleres Plakat zu entwerfen, das z.B. auch Angestellte der Krankenkassen bei ihren Protesten tragen könnten. Der Aktionskünstler hofft, dass daraus eine „kultige Uniform“ bei Protestveranstaltungen wird. Die Vorlage kann sich jeder unter der oben erwähnten Adresse aus dem Internet ziehen. Auf einem weißen T-Shirt ergibt sich nach Ansicht des Apothekers ein hervorragender Blickfang. „Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ Wie ein erhobener Zeigefinger verbindet eine Wäscheklammer die Portrait-Hälften von Angela Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet ist auch ein Klammersack aus DDR-Zeiten.

Die Kernaussage ist die Forderung nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf alle Gesundheitsprodukte. „Bisher ist der Staat hinsichtlich der Mehrwertsteuer der große Gewinner an der Kostenexplosion im Gesundheitswesen, erst recht nach deren Anhebung!“ Rudolf Kley steht mit dieser Meinung nicht allein da. Nach Ansicht des Vorstandschefs der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler, könnten dadurch zwischen zwei und drei Milliarden Euro mehr in den Kassen des Gesundheitswesens bleiben. "Es ist schwer vermittelbar, wenn einerseits der Staat an steigenden Arzneimittelkosten verdient, auf der anderen Seite aber pornografische Schriften nur mit dem ermäßigten Steuersatz belegt werden.“ Nachzulesen in einer Mitteilung des Sozialverbandes VDK im Juni 2006 „Auch Kassen fordern Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente“

( http://www.vdk.de/perl/CMS_Page.cgi?ID=de12389&SID=5R4gcqETZBF9RykMUXxMWX8E6RzeK9 )

 Die Auswirkungen des geplanten Gesundheitsfonds auf Versicherte, Beschäftigte und Patienten sind unkalkulierbar. Die Reform löst auf die beabsichtigte Weise nicht die weiter zunehmenden Finanzprobleme, sondern macht aus der sozialen Krankenversicherung ein riesiges Experimentierfeld. Die Gesundheitsreform bedroht nach Expertenmeinung allein bei den Krankenkassen 30 000 Arbeitsplätze. Weniger Leute, weniger Service. Darunter müssen auch Kranke leiden, die sich Rat holen wollen oder auf Genehmigungen etc. warten.

 Die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit plädiert deshalb dafür, dass die funktionierenden Strukturen erhalten bleiben, die Kranke und Einkommensschwächere schützen. Die Initiative hat kein Verständnis dafür, dass die Regierungsparteien ihre Probleme  auf Kosten der Bevölkerung lösen. Inzwischen begehen – so im Saarland geschehen- Politiker schon Rechtsbruch und hebeln zum Schutz der Bevölkerung gemachte Bundesgesetze aus. „Wenn das Schule macht, sind wir bald eine Bananenrepublik!“ Auch das möchte Rudolf Kley gerne verhindern und fordert alle Bürger auf, die Initiative zu unterstützen: „Betroffen ist durch diese Reform jeder und es gibt nur Verlierer!“ Die T-Shirts kann man für 10 Euro auch hier bestellen: mister ad® werbeproduktion (August-Becker-Str. 10, 45711 Datteln, Telefon 0 23 63 /56 79 - 0, Telefax 0 23 63 /56 79 – 29) E-Mail info@mister-ad.de. Jeder Träger eines solchen T-Shirts repräsentiert die Initiative eigenverantwortlich. Wer die Internetseite mit der Vorlage sucht, muss in Google nur Klammersack eingeben. Unter diesem Stichwort ist die Seite der Initiative weltweit schon Nr.1.

 

 

Pressemitteilung vom 26. Juli 2006

„Klammersack“ bei Google weltweit auf Platz eins!!!

 Alles wehrt sich gegen die anstehende Gesundheitsreform: Kassen, Leistungserbringer, Patienten. Wer die „Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit“ finden will, hat jetzt leichtes Spiel. Er muss bei Google nur „Klammersack“ eingeben, und schon ist er auf der Seite ihres Initiators Rudolf Kley, Apotheker von Beruf und auch als Aktionskünstler bekannt, wie jeder Besucher dort leicht nachvollziehen kann.

In der Initiative sieht Rudolf Kley sein bisher bedeutendstes Werk.  „Die DPA hat bereits vor 3 Jahren über meine Aktion „Löffelabgeben berichtet. Patienten gaben daraufhin bundesweit als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform ihren Löffel ab. Daraus entstand ein „Löffeltrockner“  frei nach  Duchamp, ein doppeltes „Ready-made“. Den habe ich Ulla Schmidt anlässlich ihrer Wiederwahl als Leihgabe für ihr Gesundheitsministerium angeboten, als Patientenmahnmahl und Geste der Versöhnung. Getreu dem Motto, gerne würde ich es mit den Indianern halten, und den Löffel begraben. Abgesehen davon, dass man dort schon an dem Namen der Aktion „Löffelabgeben“ Anstoß nahm, lässt die Entwicklung dies jetzt von meiner Seite nicht mehr zu.“

Rudolf Kley hat deshalb ein Plakat entworfen. Auf einem weißen T-Shirt ist es ein hervorragender Blickfang. „Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ Wie ein erhobener Zeigefinger verbindet eine Wäscheklammer Angela Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet ist auch ein Klammersack aus DDR-Zeiten. Der Apotheker hat sich an seine Kollegen gewand: „Wenn das Apothekenpersonal dieses T-Shirt trägt, erzeugt das bei den Apothekenkunden Fragen ohne Ende. Bei den Politikern hoffentlich die Irritation, der dann vielleicht einmal das Denken folgt!“

Rudolf Kley hat Presseverteiler im Internet benutzt und nicht nur Reaktionen von Privatleuten und Patienten erhalten. Auch andere Initiativen haben sich nicht nur zu Wort gemeldet. So hat z.B. Monika Himmelberg von der Initiative „Tips mit Pfiff“ selbst sofort einen entsprechenden Beitrag in das Online-Magazin einer großen Tageszeitung eingestellt.

Rudolf Kley wünscht sich, dass möglichst viele Bürger dieses T-Shirt tragen und es zu einer „kultigen Uniform“ auf Protestveranstaltungen wird. Jeder kann sich  die Vorlage aus dem Internet unter http://deapo.de/Klammersack.htm herunterladen oder das T-Shirt direkt bei mister ad® werbeproduktion (August-Becker-Str. 10, 45711 Datteln, Telefon 0 23 63 /56 79 - 0, Telefax 0 23 63 /56 79 – 29) zum Sonderpreis von  10€ zuzügl. Versandkosten bestellen. E- Mail  info@mister-ad.de. Jeder Träger eines solchen T-Shirts repräsentiert die Initiative eigenverantwortlich.

Während der Initiator der Initiative noch darüber rätselt, auf welchen Tag man den „Tag der Deutschen Wäscheklammer“ am besten legt, sind andere noch bei der Fußballweltmeisterschaft. „Vielleicht können Sie ja der Jürgen Klinsmann für die Apotheker werden!!!“ schreibt Kollegin Petra Bremer aus Einhausen und bietet ihre Hilfe bei der Organisation von Großveranstaltungen an.

verantwortlich Rudolf Kley Tel 0203/442999      Bahnhofstr. 134   47137 Duisburg     

 

Pressemitteilung vom 25. Juli 2006

Initiative gegen die "Enteignung von Volksgesundheit" gegründet.

Seit dem 14. Juli gibt es die Initiative zur Wahrung der Gesundheit. Jeder Bürger kann der "Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit" formlos beitreten. Ihr Initiator, Rudolf Kley, hat auf seinem Plakat noch den Zusatz "und für den Erhalt der traditionsreichen Apotheke in Deutschland" hinzugefügt. Quasi von Berufswegen macht er hiermit auf eine Entwicklung im Gesundheitswesen aufmerksam, unter der am Ende alle Bürger leiden müssen. Jeder Bürger ist durch  die Gesundheitsreform betroffen, die mehr Bürokratie und Bevormundung bei unverändert steigenden Finanzierungslasten für Arbeitgeber und Versicherte bedeutet.

In einer Pressemitteilung an die führenden pharmazeutischen Zeitungen DAZ und PZ, in dem dort am 20. Juli abgedruckten Brief an seine Kolleginnen und Kollegen, möchte der Duisburger Apotheker und Aktionskünstler Rudolf Kley alle davon überzeugen, wie notwendig der Beitritt als Multiplikator zu dieser Initiative ist. „Fachleute wissen, was sie von einer Politik zu halten haben, die damit liebäugelt, die Selbstmedikation durch Selbstbedienung im Supermarkt und die Freigabe weiterer, bisher apothekenpflichtiger und sogar verschreibungspflichtiger Arzneimittelgruppen zu fördern. Wissen es auch die Patienten?“ Die Reaktion aufgrund weitere Veröffentlichungen in den letzten Tagen ist beachtlich. Betroffene, Privatpersonen und Initiativen melden sich jetzt zu Wort.

Rudolf Kley hat zu diesem Thema ein Plakat entworfen. Auf einem weißen T-Shirt ist es ein hervorragender Blickfang. „Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ Wie ein erhobener Zeigefinger verbindet eine Wäscheklammer Angela Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet ist auch ein Klammersack aus DDR-Zeiten. „Wenn das Apothekenpersonal dieses T-Shirt trägt, erzeugt das bei den Apothekenkunden Fragen ohne Ende. Bei den Politikern hoffentlich die Irritation, der dann vielleicht einmal das Denken folgt!“


Rudolf Kley wünscht sich, dass möglichst viele Bürger dieses T-Shirt tragen und es zu einer „kultigen Uniform“ auf Protestveranstaltungen wird. Jeder kann sich  die Vorlage aus dem Internet unter http://deapo.de/Klammersack.htm herunterladen oder das T-Shirt direkt bei mister ad® werbeproduktion (August-Becker-Str. 10, 45711 Datteln, Telefon 0 23 63 /56 79 - 0, Telefax 0 23 63 /56 79 – 29) zum Sonderpreis von  10€ zuzügl. Versandkosten bestellen. E-Mail info@mister-ad.de. Jeder Träger eines solchen T-Shirts repräsentiert die Initiative eigenverantwortlich.

Während der Initiator der Initiative noch darüber rätselt, auf welchen Tag man den „Tag der Deutschen Wäscheklammer“ am besten legt, gibt es im Jahr der Fußballweltmeisterschaft eine besonders bemerkenswerte Reaktion. „Vielleicht können Sie ja der Jürgen Klinsmann für die Apotheker werden!!!“ schreibt Kollegin P.B. aus Einhausen und bietet ihre Hilfe bei der Organisation von Großveranstaltungen an.




Weitere Infos – Gründungsaufruf, Angaben zur Person, der Geschichte dieser Aktion und mehr – und Fotos zur honorarfreien Verwendung hier http://www.deapo.de/Klammersack.htm  

verantwortlich Rudolf Kley Tel 0203/442999      Bahnhofstr. 134   47137 Duisburg     

 

Kleine Geschichte der Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit (Stand 9. Okt. 2006)

Die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit wurde im Juli 2006 von dem Duisburger Apotheker Rudolf Kley aus persönlicher Betroffenheit als Kassenpatient, Arbeitgeber und Pharmazeut heraus gegründet. Dies taucht am Anfang noch im Namen der Initiative auf. Den Zusatz „und für den Erhalt der traditionsreichen Apotheke in Deutschland“ hat der Initiator aber schon wenig später weggelassen, um keine Vorurteile zu bedienen, was die Konzentration auf bestimmte Problembereiche angeht. Gleichwohl sieht er die Gefahr, dass durch die geplante kollektive Zwangsabgabe für Apotheker von 500 Millionen Euro auf dem Land und in einkommensschwächeren Regionen Apotheken von der Schließung bedroht sind, weil dieser Betrag voll auf das Einkommen durchschlägt. Für ihn ist es auch eine Art von „Enteignung von Volksgesundheit“, wenn die Wege zur nächsten Apotheke im Akutfall unzumutbar lang werden und die unabhängige, fachliche Beratung durch wirtschaftliche Not bedrängt wird. Denn dann gibt es den gleichen, wirtschaftlichen Erfolgsdruck, unter dem auch Kettenapotheker stehen. Die Abänderung des Namens spiegelt sich auch auf dem T-Shirt „Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ wieder, vornehmlich in der Präambel. Gleich geblieben ist das Motiv: Wie ein erhobener Zeigefinger verbindet eine Wäscheklammer die Portrait-Hälften von Angela Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet ist auch ein Klammersack aus DDR-Zeiten.

Rudolf Kley hat die Initiative unter http://www.deapo.de/Klammersack.htm ins Internet gebracht und lässt die Pressemitteilungen von verschiedenen Internet Pr-Diensten veröffentlichen. Auf diese Weise sind Kontakte zu anderen Initiativen und Einzelpersonen zustande gekommen. Die Unterstützung findet z.B. dadurch statt, dass diese Personen selbst zu Multiplikatoren werden. Z.B. hat jemand im Internet durch Einstellen bei www.rp-online.de auf die Initiative hingewiesen: „Da ich selbst als "chronische Kranke" immer wieder von Kürzungen der Leistungen und Erhöhungen der Eigenleistungen betroffen bin, hat mich diese Pressemitteilung sofort angesprochen und ich möchte helfen, sie vielen bekannt zu machen.“ Auf die Veröffentlichungen in der Fachpresse hin haben sich Kolleginnen und Kollegen gemeldet, die die Initiative unterstützen. So schrieb z.B. ein Kollege aus dem Oberen Rodachtal: „... ich habe mir erlaubt, einige Plakate und Pressemitteilungen herunter zu laden. Am 15. und 16. 09. 06 werde ich diese an unserer Infowand während der 2. Gewerbeschau des Oberen Rodachtals aushängen. Mal sehen, ob es eine Resonanz gibt. Vermutlich kommt auch unser bayrischer Minister Dr. Schnappauf vorbei.“ Eine Kollegin aus Einhausen  bietet ihre Hilfe bei der Organisation von Großveranstaltungen an und schließt mit den Worten: „Vielleicht können Sie ja der Jürgen Klinsmann für die Apotheker werden!!!“

 Die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit  fordert von Beginn an die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel auf den ermäßigten Steuersatz. Ebenso der Apothekerverband Nordrhein. Dr. Peter Szynka: „Auch im Namen von Herrn Preis(Anm. Verbandsvorsitzender)  möchte ich mich für Ihre E-Mail und den Hinweis auf Ihre Aktion bedanken. Selbstverständlich stimmen wir Ihnen bei Ihrer Kritik in punkto Mehrwertssteuer(-erhöhung) voll und ganz zu. Auch wir protestieren dagegen, wie Sie unserem Antrag für den Deutschen Apothekertag in dieser Woche (siehe Anlage), den wir Ihnen vorab vertraulich zukommen lassen, entnehmen können. Wir begrüßen, dass Sie bei diesem Thema in origineller Form eigeninitiativ geworden sind.“ Dem Antrag wurde auf dem Apothekertag zugestimmt und die Bundesregierung aufgefordert, den Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel auf 7 % zu senken. Die Krankenkasse könnten so Milliarden Euro sparen. Dies steht in Einklang mit der Forderung des ehemaligen Vorstandschefs der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler: „Es ist schwer vermittelbar, wenn einerseits der Staat an steigenden Arzneimittelkosten verdient, auf der anderen Seite aber pornografische Schriften nur mit dem ermäßigten Steuersatz belegt werden.

 Rudolf Kley, der durch seine künstlerisch angehauchten Aktionen im Gesundheitsbereich auch bundesweit schon von sich Reden gemacht hat, glaubt nicht, dass die Worte von Fachleuten die Regierung beeindrucken. „Für Politiker ist es völlig uninteressant, ob sie von einer bestimmten Berufsgruppe oder einer Handvoll Fachleuten nicht HanlhHwieder gewählt werden. Anders ist es, wenn sich viele, viele Wähler zu Wort melden! Man kann auf die Strasse gehen oder Montagsdemonstrationen veranstalten. Genauso wirksam und nachhaltig - weil besonders originell- ist es aber, wenn man Wähler fotografiert, die sich die Forderung „Runter mit der Mehrwertsteuer auf alle Arzneimittel“ tatsächlich zur Brust nehmen, sich mit dem Plakat vor der Brust abbilden lassen. Da ist der Guinnessrekord vorprogrammiert.“ Der Apotheker hat rechtzeitig zum Apothekertag damit begonnen, seine Kunden mit dem Plakat mit der Digitalkamera zu fotografieren. Aus mehreren Fotos sucht er immer das Foto aus, auf denen der Kunde am besten getroffen ist. Wie viele Kunden er bisher so fotografiert hat, kann er deshalb nicht genau sagen. Jedenfalls ist eine 512 MB Karte schon voll und er hat sich jetzt mehrere Giga-Byte Karten geholt. Zur Zeit kommt er mit der Bearbeitung der Fotos nicht nach, weil er sich auch noch um die Pressearbeit kümmern muss. Durch Veröffentlichungen in der Tagespresse will er einerseits erreichen, dass seine Berufskollegen mitmachen und mit den Fotos ihrer Kunden zu dem Riesenprotestbild beitragen, auf der anderen Seite will der Apotheker mit seiner Kamera auch auf die Straße gehen: „Dann habe ich nicht die Gelegenheit, den Passanten wie in der Apotheke alles sehr ausführlich auseinanderzulegen. Da bin ich einfach davon abhängig, dass der Bürger vorinformiert ist und die Gelegenheit, seinen Protest so außergewöhnlich  zu formulieren, sofort beim Schopfe packt! Die Bilder kann er dann unter www.loeffelabgeben.de einsehen. Für den Druck des Riesenprotestbildes werden noch Sponsoren  und Ausstellungsräume gesucht.“ Nach Rudolf Kleys Definition von Kunst als eine Art gesunder kreativer Lebenshaltung, die traditionsgemäß am ehesten erkannt wird, wenn sie sich im bildnerischen Sektor niederschlägt oder entfaltet, ist auch das Ergebnis dieser Aktion ein Kunstwerk. „Mach Du es!“ hat Josef Beuys ihn 1981 öffentlich aufgefordert, als es darum ging, dem erweiterten Kunstbegriff einen Eigennamen zu geben. Vielleicht kommt Rudolf Kley diesem Ziel mit dieser Aktion einen Schritt näher.

 

 
 
 

Zur Person

 Seit 1951 lebt Rudolf Kley, geb. 1946 in Wolfenbüttel, in Duisburg Meiderich. 1976 übernahm er dort die Leitung der Löwen-Apotheke. Seine Liebe gehört von Jugend an der Malerei. Ihr therapeutischer Aspekt interessiert den Apotheker besonders. Er gründet 1977 in Meiderich die Galerie 77 und ein Jahr später die Kulturwerkstatt Meiderich und einen alljährlich stattfindenden Kunstmarkt.  Der Freizeitmaler will seinen Mitbürgern Berührungsängste mit der Kunst nehmen und sie zu eigenem schöpferischen Handeln animieren. Mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ macht Rudolf Kley 1981 bundesweit Furore und lernt dabei Josef Beuys und Wolf Vostell kennen. 1985 kommt er mit der längsten abstrakten Bildfolge ins Guinnessbuch der Rekorde und mit ihren Einzelbildern in viele öffentliche und private Kunstsammlungen. Seit seinem 40. Geburtstag sammelt er Luftpumpen, um die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen.Es gibt ja sonst keinen verbindlichen Qualitätsmaßstab außer der Authentizität. Er färbt die Luftpumpen gelb, um aus ihnen das Weizenfeld zu rekonstruieren, in dem sich van Gogh erschossen hat. Die Aktion zieht sich bis heute hin. Trotz großer Resonanz in den Medien ist bisher nur einen Teil der benötigten 30000 Luftpumpen zusammengekommen. Seine Ankündigung, dieses Feld auch als Gesundheitsmahnmal zu interpretieren, führte im August 2000 zu Irritationen im Hause des Bundespräsidenten und hielt Johannes Rau davon ab, dem Apotheker seine alte Verlagsbuchhändlerfahrradluftpumpe zu stiften.

Rudolf Kley hat seine Kunst immer auch zu Protesten gegen kränkelnde Gesundheitsreformen eingesetzt.  1988 hat er den Handzettel „Wer jetzt krank wird, kann sich gleich erschießen!“ mitgestaltet, mit dem Norbert Blüm empört in der Tagesschau wedelte. Und auch Gesundheitsminister Seehofer kriegte  sein Fett weg. Sehrwahrscheinlich rätselt man heute noch bei der Post darüber, wie man ihm den 2 Kilometer langen Beschwerdebrief aus Patientenunterschriften von 1993 wohl am besten zustellt. Vor drei Jahren brachte der Apotheker  Patienten dazu, ihm ihren Löffel als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform vorsorglich abzugeben. Die bundesweite Sammelaktion gipfelte in einem Riesengeklapper –Apomopp- auf dem Apothekertag 2003 in Köln. Die Löffel wurden zu einem Kunstwerk verarbeitet. Dieses Patientenmahnmal wurde dem Gesundheitsministerium zu Beginn der neuen Wahlperiode als Leihgabe angeboten. Dort  fürchtete man aber die Polemik, die schon in dem Namen der Aktion „Löffelabgeben“ steckt. Rudolf Kley antwortete darauf mit einer „Versöhnungsgrafik im Gesundheitswesen“, die bei den Patienten die Pillen ersetzen soll, die die Ärzte wegen der Bonus/Malus Regelung nicht mehr verschreiben. Motto: „Grafik an er Wand, und Du wirst nicht mehr krank!“ Das muss einfach helfen. Werden die Patienten doch nach Ansicht des Aktionskünstlers durch die Reformen wie „eingebildete Kranke“ behandelt. Der niedrige Krankenstand bei Arbeitnehmern wird anscheinend als Beweis hierfür gehalten..

Offener Brief an den Präsidenten der ABDA, Heinz-Günter Wolf vom 7. August 2006

Sehr geehrter Herr Kollege Wolf

 Vielen Dank für Ihr „Beunruhigungsschreiben“ vom 4. August. Sie wollen also einen tollwütigen Hund, der mit Wollust wie ein Berserker mit dem Abbruchhammer die 765 Jahre alte Einrichtung „Deutsche Apotheke“ zerschlägt, mit leisen Worten davon überzeugen, dass er besser Laubsägearbeiten mache sollte? Auf keinen Fall wollen Sie blockieren oder attackieren?! -  Glauben Sie nicht auch, dass Sie sich die Qualität Ihrer Argumente besser in die Haare schmieren sollten? So kann man sie dann vielleicht glänzen sehen. Hören will sie ganz offenbar niemand, siehe Saarland. Worauf Sie also Ihren Optimismus bauen, ist mir und mit Sicherheit der Mehrheit meiner Kolleginnen und Kollegen völlig schleierhaft.

 Was Sie und Ihre Vorgänger versäumt haben, lässt sich auf einen Nenner bringen. Es ist Ihnen nicht gelungen, den Berufsstand zu einer geschlossenen Front zu formieren. Einer Front, der man auch wirklich abnimmt,  dass sie ihre  Interessen, die sich in der Regel mit den Patienteninteressen decken, wenn es denn sein muss, auch „kriegerisch“ vorträgt. (Viel zu oft war da vermutlich das Parteibuch im Weg.) Wie so etwas geht, machen uns die Ärzte und jüngst die Kollegen in Italien vor. Stattdessen sind wir immer dann, wenn wieder einmal gespart werden muss, der Selbstbedienungsladen der Politik. Das sollen wir auch jetzt wieder sein und daran wollen Sie ganz offensichtlich nichts ändern. Sie wollen sich also weiter mit dem Klammersack pudern lassen?

 Warum greift die ABDA nicht wenigstens meine Grundidee auf. Schafft selbst ein ausdruckstarkes T-Shirt, das kostenlos – Geld für Öffentlichkeitsarbeit ist doch da! - bei ihr abgerufen werden kann und bittet die Kolleginnen und Kollegen aus dem oben erwähnten Grund, z.B. bei der Informationsveranstaltung am 19. Aug. in Düsseldorf uniformiert zu erscheinen. Ein Thema für das T-Shirt wäre z. B. „Runter mit der MWSt. für alle Gesundheitsprodukte!“ Da haben wir Kassen und Patienten hinter uns!

Wie wollen Sie denn sonst jemanden klar machen, dass Sie die Apotheker hinter sich haben, wenn sie nicht als ein Block ins Auge fallen?  Reaktionen auf meinen letzten offenen Brief beweisen, wie sehr es im Kessel brodelt, der für viele von uns von Kannibalen angeheizt wird. Wollen Sie warten, bis er explodiert?

Gerne ziehe ich dann meinen auf die traditionsreiche Apotheke in Deutschland bezogenen Entwurf „Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ zurück. Die Initiative heißt ohnehin nur noch Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit. Und die Aussage habe ich inzwischen so formuliert, dass sich jeder Bürger mit ihr identifizieren kann. Geben Sie bei Google „Klammersack“ ein, und Sie finden die Initiative an erster Stelle. Dort finden Sie auch  die beiliegende Version für das T-Shirt. Der „Klammersack“ kommt übrigens bei den Kunden sehr gut an!

 Mit freundlichen Grüßen

 Rudolf Kley

 

Offener Brief an alle Apothekerinnen und Apotheker vom 20. Juli 2006

Notwehr. Ab jetzt wird (mit Wäscheklammern) zurück geschossen!

Wollen Sie länger hilflose Marionette sein oder mit zu den Strippenziehern gehören? Dann ziehen Sie bitte jetzt an der Reißleine. Es ist die absolut letzte Gelegenheit. Wir alle sind schon zu tief gefallen. Spannen Sie mit mir eine „Gesundheitsleine“ quer durch die Republik bis nach Berlin. Einzelheiten später.

 Eine von Politikern eingesetzte Kommission kommt zu dem Urteil, dass die Ausweitung der Selbstmedikation durch Selbstbedienung im Supermarkt der Gesundheit der Patienten nützt und nicht der Volksgesundheit schadet. Fachleute wissen, was sie von einer Politik zu halten haben, die solchen Empfehlungen folgt. Wissen es auch die Patienten? Umfassende Aufklärung ist angesagt. Am Ende werden sonst Bürger und Leistungserbringer ganz gewaltig mit dem Klammersack gepudert.

 Politiker versuchen ihre Wähler am laufenden Band zu instrumentalisieren. Sie stimmen über die Höhe ihres Gehaltes selbst ab. Das können Apotheker nicht. Niemand, der sich jetzt in einem vielleicht noch nie da gewesenen Umfang für die Interessen der Patienten einsetzt, die ganz naturgemäß auch seine Interessen sind, muss sich vor solchen Vorwürfen fürchten oder sich dadurch sein Handeln von Leuten bestimmen lassen, die selbst im Glashaus sitzen.

 Unterschriftenaktionen alleine bringen nicht viel. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Sie sind schnell vergessen. Gefragt sind Aktionen, deren Wirksamkeit sich von den Politikern nicht vorhersagen lässt. Die Unberechenbarkeit eines Berufsstandes und das der Wähler. Wenn unser Stand jetzt mit einer Stimme sprechen soll, dann muss die Basis ihm  aber erst einmal gewaltig die Stimmbänder ölen. Flüstern und Absprachen unter der Hand darf es nicht länger geben. Totale Offenheit entwaffnet auch unsere journalistischen Gegner, da sie keinen Raum für Spekulationen lässt. Bekennen wir uns laut zu unseren fachlichen und wirtschaftlichen Interessen. Natürlich haben wir auch die.

 Treten Sie der Initiative –  weder Partei, noch Verein – gegen die Enteignung von Volksgesundheit und für den Erhalt der traditionsreichen Apotheke in Deutschland formlos bei. Das Anziehen des abgebildeten T-Shirts reicht z.B. 765 Jahre Apothekerberuf sind noch lange nicht genug!

 Wichtig ist die Außenwirkung. Laden Sie sich im Internet unter www.deapo.de/klammersack das Plakat „Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ herunter und benutzen Sie es auch als Vorlage für den Druck von T-Shirts. Apotheker müssen nicht auf die Straße gehen, um auf die Probleme aufmerksam zu machen. Statten Sie Ihr Personal mit diesen T-Shirts aus. Das einheitliche Erscheinungsbild erzeugt bei Apothekenkunden Fragen ohne Ende und bei den Politikern  die Irritation, der dann vielleicht einmal das Denken folgt. Es ist erst der Anfang. Mehr wird nicht verraten!

 Lassen Sie sich von niemanden erzählen, dass dies schlimme Folgen haben kann, weil es u.a. die Gesprächsbereitschaft bei Politikern empfindlich stört oder uns ins Abseits rückt. Blicken Sie einmal zurück und dann wieder nach vorne. Kann es noch schlimmer kommen? Können wir überhaupt etwas verkehrt machen? Bringt uns das Kaffeetrinken mit Politikern und ihre gute Laune irgendwie weiter? Das überlassen wir lieber den Lobbyisten. Wir sind Apotheker. Leider haben sich alle bisherigen Sparmaßnahmen auf das Arzneimittel und Konzepte konzentriert, wie man die Apothekenlandschaft wohl am besten ausdünnen kann. Wir haben also nichts zu verlieren, sondern alles zu gewinnen. Jedenfalls die Bürger und die Mehrheit unseres Berufsstandes, deren Apotheke wirklich Inhaber geführt ist, deren letzter Urlaub vielleicht wie bei mir schon 7 Jahre zurückliegt. Möchte da ein Journalist gerne mit mir tauschen? Nehmen wir uns doch bitte einmal alle bei der Hand, bevor die Politiker uns auch noch die abhacken, weil sie irrtümlich annehmen, dass sie nur zum Geldzählen da ist.

 Zustimmungsbekundungen und Anregungen bitte an Fax 0203/443631. Anschrift Löwen-Apotheke, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg.

 Rudolf Kley

 

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