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Grafik "Love-Du-Parade" |
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alleruhr.de
Die Voraussetzungen haben
sich geändert, die Idee bleibt |
(Stand Juni 2010) |

Entwurf eines
Kalenderbildes für 2010. Hier de
ausgewählten Entwürfe.
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--aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell-- |
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"Die Luftpumpen des ursprünglichen Feldes sollten
Gelb sein. Um aufzuzeigen, dass es sich bei dem
Gedenkfeld nicht um eine Weiterführung der
ursprünglichen Idee, sondern um etwas ganz Neues
handelt, schlage ich eine andere Farbe vor. Z.B.
Rot. Das würde an die vielen roten Kerzenlichter
erinnern, aber auch an rote Rosen." Rudolf Kley
20.08.2010
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Gedenkgrafik |
100 Kalender 2011 will Rudolf Kley - nummeriert und
signiert - für das "Gedenkmal" stiften und
jeweils eine signierte Gedenkgrafik dazulegen,
unabhängig davon, welcher Entwurf zum Tragen
kommt |
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Ebenso stiftet Rudolf Kley dem "Bürgerkreis
Gedenken" auf Wunsch 10 Meter = 10 Bilder seines
Guinnessrekordwerkes "1100 Meter
Stattgeschichte" |
Inzwischen liegt die Antwort des Moderators vor,
der ich entnehmen kann, dass mein Schreiben an die
Mitglieder des "Bürgerkreises Gedenken" zur
Diskussion weitergeleitet wurde. Nachdem ich meine
Briefe jetzt hier schon veröffentlicht hatte, habe
ich einen Augenblick darüber nachgedacht, die Links
zu entfernen. Da es aber im Zusammenhang mit der der
Loveparade-Katastrophe und dem Gedenken an diesen
Vorfall auf größtmögliche Transparenz ankommt, kommt
für mich keine nachträgliche Änderung in Betracht.
Schließlich möchte ich auch viele andere Bürger dazu
anregen, ihre Meinung an den Gedenkkreis zu senden.
kommunikation@stadt-duisburg.de Rudolf
Kley 20.08.2010
Mein Schreiben an den
"Bürgerkreis Gedenken", ins Netz gestellt am
19.08.2010, nachdem mir niemand postwendend
geantwortet hat, dass meinem in diesem Schreiben
geäußerten Wunsch entsprochen wird.
Deshalb jetzt auch dieser Link auf das eigentliche
Schreiben an die Mitglieder dieses Arbeitskreises.
Rudolf Kley, 19.08.2010
Zur Diskussion gestellt
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Gedenkfeld für die
Toten! Mit dem zeitlichen Abstand zu
der Tragödie Loveparade wird der Fluss der
Trauernden am Ort des Geschehens
erfahrungsgemäß abreißen. Nicht nur deshalb
sollte man sich Gedanken über den Ort eines
Denkmales in der Stadt machen. Ein solches
zentrales, folgenreiches Ereignis verlangt,
nachdem es schon die Herzen der Menschen besetzt
hat, auch nach einem Ort im Herzen der Stadt. Es
sollte auch den Bürgern dieser Stadt Gelegenheit
geben, ihrer eigenen Trauer ein ganz
persönliches Antlitz zu geben.
Üblicherweise werden von der Bevölkerung
Kerzen aufgestellt, die schnell heruntergebrannt
sind. Es ist leicht nachzulesen, wie ich
versucht habe,
von den Teilnehmern der Loveparade
Luftpumpenspenden für ein Kunstprojekt zu
erhalten, an dem ich seit 24 Jahren arbeite.
Wäre es mir gelungen, könnte ich jetzt darüber
nicht froh sein. Mir fehlt heute noch die Kraft,
an diesem Projekt weiterzumachen. Zu nichtig
erscheint mein künstlerisches Anliegen gegenüber
dem Tod dieser jungen Menschen zu sein.
Aber vielleicht liegt ja darin auch eine
Chance. Mahnmal, Gesundheitsmahnmal sollte
dieses Feld schon einmal sein. Der Geist von van
Gogh sollte aus diesem Feld auferstehen. Jetzt
könnte ein solches Feld dazu dienen, dass uns
diese jungen Menschen, deren Leben so grausam
beendet wurde, immer in unserem Geist bleiben,
nicht vergessen werden. Wie eine Kerze kann
jeder Duisburger, jeder der Duisburg besucht,
seine Luftpumpe zu einem Feld der Liebe z.B. auf
dem Rasen vor dem Stadttheater, dazustellen.
Dieses Feld würde wachsen und leben. Es würde
hier in Duisburg vor aller Welt Zeugnis darüber
ablegen, dass die Erinnerung an die Toten
nachhaltig ist und nichts mit der
Schnelllebigkeit, z.B. der Schnelllebigkeit der
Presse gemein hat. Es könnte auch die Form eines
Kreuzes haben.
Viele Luftpumpen zeugen davon, dass jeder,
der eine Luftpumpe dazu gestellt hat, nicht
alleine trauert. Jeder kann auf diese Weise
etwas für seine Trauer tun, ihr eine Form geben,
die von einem Geldschein stark abweicht, der
sonst vielleicht passiv für eine Gedenktafel o.
ä. gespendet würde, die es ja trotzdem geben
könnte. Vielleicht in einer Form, die die neuen
Medien nutzt und uns ein lebendiges Bild der
Toten vermittelt, so dass wir auch die Trauer
der Angehörigen wahrhaftig nachempfinden können.
Sollte an einem solchen Feld Interesse
bestehen, zeige ich gerne ausführlich, wie man
diese Luftpumpe mithilfe eines Plastikbechers
zum Stehen bekommt.
Rudolf Kley
Duisburg, den 4. August 2010
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Ministerpräsidentin Hannelore
Kraft sitzt im gleichen Boot wie OB Sauerland
Im Januar 2010 fordert Hannolore Kraft
unbürokratische Hilfe für die Loveparade "Die
Loveparade ist ein Stück Jugendkultur, die ins
Jahr der Kulturhauptstadt gehört" (xtranews
25-01.2010) Landtagsabgeordneter Sören Link,
SPD: "Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können
von mir aus jeden Tag eine Love Parade in
Duisburg machen, solange da keine städtischen
oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für
aufgebracht werden. Das ist eine super geile
Party!" ( Xtranews 02.ß3. 2010) "Mehr als
2.000 Polizistinnen und Polizisten, rund 2.000
Sanitäter und Ärzte und über 300 Feuerwehrleute
sind am morgigen Samstag für die Love-Parade in
Duisburg im Einsatz." (Pressemitteilung
Innenministerium). Innenminister Ralf Jäger
brüstet sich noch einen Tag vor der
Loveparadekatastrophe: "Alle sind hoch motiviert
und haben sich professionell vorbereitet".
Jetzt soll eine Kommunikationspanne -mangelhafte
und veraltete Ausrüstung der Polizei - die
Katastrophe ausgelöst haben. Völlig schleierhaft
ist allein aufgrund dieser Zitate, warum die
politische Verantwortung nur Duisburgs OB
Sauerland treffen soll. Rücktrittsforderungen
der SPD scheinen deshalb nur politisch motiviert
zu sein und hetzen die Bürger auf. Der
Stadtverwaltung ist bisher kein Fehler
nachgewiesen worden sondern es spricht viel
dafür dafür, dass das Sicherheitskonzept nicht
eingehalten wurde. Das von der SPD entfachte
Machtgerangel wird den Toten, der Trauer der
Angehörigen und der Bürger der Stadt nicht
gerecht.
Politische Verantwortung kann nur übernehmen,
wer persönlich Fehler gemacht hat oder einer
Verwaltung oder Behörde vorsteht, die sich
nachweislich so verhalten hat. Wer unter anderen
Voraussetzungen den Rücktritt fordert, erfindet
aus niedrigen, politischen Beweggründen eine
solche Verantwortlichkeit zum eigenen Vorteil
oder Nutzen
oder will, wenn er der gleichen Partei wie der
Aufgeforderte angehört, nur Schaden von sich
abwenden oder seiner Partei, weil er z.B.
befürchtet, ansonsten selbst in einen Abwärtssog
hinein gezogen zu werden.
Rücktrittsempfehlungen der Landesregierung
sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. Lenken
sie doch von der eigenen Verantwortlichkeit ab
und sollen der SPD in Duisburg Schützenhilfe
leisten, die dem Oberbürgermeister in der
Vergangenheit laut Wahlergebnissen an
Beliebtheit nicht das Wasser reichen konnte.
"Die Bürger Union Duisburg beteiligt sich
nicht an der öffentlichen, menschenunwürdigen
Hetzcampagne gegen Adolf Sauerland. Wir fordern
den Oberbürgermeister auf, nicht zurückzutreten.
Wir werden ein Abwahlverfahren nicht
unterstützen. Vielmehr erwarten wir, dass die
Vorgänge während der Loveparade aufgeklärt und
dem im Rechtsstaat üblichen Verfahren zugeleitet
werden." Die Bürger Union Duisburg verurteilt
die Lynchjustiz der Parteien und Personen, die
den Oberbürgermeister zum Rücktritt treiben
wollen, weil seine Abwahl nach Umfragen doch
sehr unsicher erscheint. Weiter: "Wir wissen
nicht, ob eine gezielte Falschinformation nach
der Katastrophe dazu geführt hat, dass der OB in
ersten Reaktionen auch die Situation fehl
eingeschätzt und damit Sympathien aufs Spiel
gesetzt hat. Wir wissen nur, dass der politische
Gegner von Anfang an versucht, die Situation auf
den Rücken der Toten für sich auszunutzen."
Rudolf Kley
Duisburg, 3. August 2010
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Der
Duisburger Rat sollte komplett zurücktreten und
den Weg für die Neuwahlen der Ratsmitglieder und
des Oberbürgermeisters frei machen.
Die Deutschen sind
Weltmeister in der Erfindung von Kollektivschuld
und nehmen dabei auch Menschen in Verantwortung,
die zu dem veranlassenden Vorfall nichts
beigetragen haben, weil sie z.B. zu diesem
Zeitpunkt noch nicht geboren waren.
Bezüglich der Katastrophe
bei der Loveparade ist es etwas anderes. Da hat
der Rat der Stadt Duisburg samt
Oberbürgermeister der Durchführung der
Veranstaltung zugestimmt. Ohne diese Zustimmung
wäre nichts gelaufen. Wenn also jemand,
unabhängig von der Schuldfrage, die politische
Verantwortung übernehmen sollte, dann doch bitte
alle Entscheidungsträger. Dann könnten die
Ratsmitglieder, die jetzt den Kopf des
Oberbürgermeisters fordern und sein Verhalten
verurteilen, endlich mit guten Beispiel
vorangehen. Und wenn es hier überhaupt nicht um
die Schuldfrage geht, dann sollte man ein
ähnliches Vorgehen auch von der Landesregierung
fordern, die ja ebenfalls für die Loveparade
war, unabhängig davon ob die Mitglieder zu
diesem Zeitpunkt bereits im Amt waren oder
nicht.
Die Konsequenz für
Duisburg: der Duisburger Rat sollte komplett
zurücktreten und den Weg für die Neuwahlen der
Ratsmitglieder und des Oberbürgermeisters frei
machen.
Dann hört in der Presse
auch die Hetze gegen die Oberbürgermeister auf.
Einerseits werden von den Journalisten Emotionen
aus der Bevölkerung aufgegriffen und in Duisburg
so zu einer ganz offensichtlich politischen
Waffe verdichtet, dass ich mich für die
Schreiber schäme, wenn ich die Zeitung
aufschlage. Auch dieses Verhalten wird den Toten
nicht gerecht, die hier Mittel zum Zweck werden.
Hier braucht man über eine Schuldfrage nicht
nachzudenken. Das ist Volksverhetzung, die
leicht zu einem Lynchmord, Sturm des Rathauses
oder ähnlichem führt. Haben wir Deutschen denn
gar nichts aus unserer Vergangenheit gelernt?
Merkwürdig finde ich auch,
dass jetzt Dokumente der Presse zugespielt
werden, die vermutlich die seinerzeitigen
Bedenkenträger von Schuld freiwaschen sollen.
Ja, wenn diese Bedenken so stark waren, warum
hat man sich damit nicht vorher an die Presse
gewandt? Weil man um seinen Job, seine Karriere
oder die Pension gefürchtet hat? Eine
Katastrophe hätte so verhindert werden können!
Wie schwer wiegt denn dies und was kreidet man
dem Oberbürgermeister jetzt an niedrigen
Beweggründen an? Diese Frage wird in der Presse
gar nicht behandelt. Weil der Strom der
Informanten z.B. sonst versiegt? Alleine dieser
Hinweis macht vielleicht deutlich, dass es bei
der Aufarbeitung dieser Katastrophe nicht um
Augenwischerei und politische Steuerung der
Emotionen gehen darf. Die Vernunft sollte vor
den sicher gerechtfertigten Emotionen siegen.
Sonst wird es keine Gerechtigkeit geben. In
Duisburg nicht und nirgendwo.
Rudolf Kley
Duisburg, den 30. Juli
2010
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Die Loveparade in Duisburg
hat ein böses Ende genommen.
Wer ist für das Unglück
verantwortlich? Alle, die sich, die Loveparade nach
Duisburg gewünscht haben? Gibt es hier eine
Kollektivschuld? Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Die Presse macht sich für eine Vorverurteilung
stark. Der Oberbürgermeister soll die Verantwortung
übernehmen und gehen.
Ja, wo sind wir denn. Jeder,
der Mitgefühl mit den Toten hat, aber aus ihrem Tod
jetzt – erst recht ohne das Ergebnis der
Untersuchung abzuwarten- politisches Kalkül ziehen
will, vergeht sich an diesen Toten. Das haben diese
Toten und ihre Angehörigen nicht verdient. Nein,
schonungslose Aufklärung ist jetzt angesagt. Wer mit
irgendwelchen Verdächtigungen um sich wirft, sie
möglicherweise zu Tatsachen erklärt oder durch eine
entsprechende Berichterstattung stützt, der sollte
seinen Hut nehmen. Er kommt seiner journalistischen
Sorgfaltspflicht nicht nach und verhetzt das Volk.
Das ist eine Straftat.
Schon zeichnet sich ab, dass es
keine einfache Antwort geben wird. Wäre dieses
Ereignis so vorhersehbar gewesen, wäre es nicht
passiert. Eine solche Großveranstaltung lässt sich
eben ohne „Restrisiko“ nicht durchführen. Die
Veranstalter haben die Konsequenz daraus gezogen und
die Loveparade eingestellt. Nach so vielen Jahren -
im wahrsten Sinne des Wortes - ein trauriges Ende.
Mein Luftpumpenfeld hätte ich
ursprünglich gerne in die Loveparade integriert und
bin heute froh, dass dies nicht geklappt hat. Was
ist ein solches Event wert, wenn Tod oder Leben
dagegen stehen? Soll ich es überhaupt noch
durchführen? Dies schoss mir als erstes durch den
Kopf. Man wird sehen.
Rudolf Kley
Duisburg, den
26. Juli 2010
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Aus tiefem Mitgefühl und
Betroffenheit heraus ist in Abwandlung meiner
Grafik zur Loveparade diese Grafik entstanden
Wie Schatten |
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legen sich Kreuze
auf die Loveparade. Die Loveparade ist
gestorben. Schlimmer wiegt der Verlust so vieler
Menschen |
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| Kommentar Ich bin kein Freund
von OB Sauerland und werde dies am Ende auch
glaubhaft begründen. Was ich schreibe würde ich
auch schreiben, wenn der OB eine andere Person
wäre oder einer anderen Partei angehören würde..
Ich finde es unerträglich, wie dieses Thema
in der Presse aufbereitet wird. Es läuft eine
Untersuchung. Selbst wenn der Presse jetzt
einige Dokumente zugespielt werden, können sie
diese Untersuchung nicht ersetzen. Es ist
unredlich, hieraus die Begründung für eine
Hetzjagd gegen den OB abzuleiten, die vermutlich
auch politisch begründet ist, anstelle die
Trauernden zur Ruhe kommen zu lassen. Wenn
weiteres Unglück - z.B. ein Mord geschieht, dann
haben es die für diese Hetzkampagne
verantwortlichen Journalisten zu verantworten.
Warum verurteilen dieselben Journalisten nicht
ihre Informanten, die, wenn ihre
Sicherheitsbedenken so gravierend waren, kein
Rückgrad gezeigt haben. Das Unglück wäre
möglicherweise verhindert worden, wenn sie sich
beizeiten an die Presse gewandt hätten! Es wird
hier ganz offensichtlich mit zweierlei Maß
gemessen. Was die betreffenden Mitarbeiter der
Stadt jetzt möglicherweise zu ihrem Vorteil und
Selbstschutz tun, hat die Katastrophe erst
ermöglicht. Sie tragen moralische
Mitverantwortung aus der sie sich jetzt nicht
mit Hilfe von Journalisten stehlen können, die
das zugespielte Material begierig aufgreifen. Im
Gegensatz zu allen anderen Bürgern, die die
Loveparade befürwortet haben, haben sie gewusst,
worauf sie sich einlassen.
Gleichermaßen informiert waren die
Ministerpräsidentin Hannelore Krafft und der
zuständige Minister Ralf Jäger. Auch sie tragen
für diese Katastrophe die politische
Verantwortung. Seltsamerweise werden hier in der
Presse keine Rücktrittsforderungen laut. Gehören
ja auch beide der SPD an. Ein schönes
politisches Süppchen, was da gekocht wird.
Dieses Machtgerangel ist die Triebfeder der
Kommentare und leider nicht der Sachverhalt. Das
ist wirklich ein journalistisches Armutszeugnis
und wird der Tragik der Ereignisse nicht
gerecht. Was würde die Presse schreiben, wenn
Jürgen C. Brandt OB geworden wäre?
Rudolf Kley
Duisburg, den 28. Juli 2010
Anmerkungen.
Es ist mir schon sehr
aufgestoßen, mit welcher Wollust OB Sauerland
den Bagger gefahren und damit den Startschuss
zum Abriss der Mercatorhalle gegeben hat. Ich
gehörte damals zum Kreis der Freunde für den
Erhalt der Mercatorhalle.

Dann habe ich mir ideelle
Unterstützung für mein Luftpumpenfeld gewünscht.
Ähnlich, wie ich es seinerzeit bei meinem
Guinnessrekordbild gemacht habe, wollte ich alle
Revierbürgermeister und Oberbürgermeister als
Unterstützer mit ihren Pressebüros einbeziehen.
Es war klar, dass ich in diesem Fall mit einem
Presse- und Fototermin in Duisburg anfangen
musste. Es sollte eine bronzenfarbene
Luftpumpenstatue übergeben werden. Der OB, der
den Sachverhalt kannte, hat mich ein Vierteljahr
hingehalten und mich am Ende noch bei einem
persönlichen Gespräch Hoffnung diesbezüglich
gemacht, aber mich bezüglich des Termins auf die
Rückkehr seines Pressesprechers verwiesen, der
gerade in Urlaub war. Der teilte mir dann mit,
dass der OB Angst habe, im Zusammenhang mit
einer Luftpumpe erwähnt zu werden, wo er doch
gerade das schwarze Schaf erhalten habe, Dies
hat mich dazu gebracht, einen kleinen Film
einzustellen.
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"Lena
Grafik" zum Geburtstag
Lena
siegt in Oslo und der Duisburger Apotheker,
Aktionskünstler und Maler Rudolf Kley freut
sich. Hatte er doch zum ersten Mal in seinem
Leben bei einer Fernsehshow zum Hörer gegriffen
und mit seinem Anruf dazu beigetragen, dass Lena
das Finale von „Unser Star für Oslo 2010“
gewann. Ein Grund mehr, um über eine Lena-Grafik
nachzudenken.
Seit
mehreren Jahren verarbeitet Rudolf Kley
Emotionen am PC zu digitalen Collagen. (Rudolf
Kley:"Sie
müssen niemanden gefallen, dafür kann sie sich
jeder kostenlos aus dem Netz herunterladen.") Bei
der Lena-Grafik tat sich zunächst nichts. „Ich
arbeite niemals auf Kommando. Die Lust muss mich
dazu überwältigen.“ Der 63 Jährige praktiziert
dies schon sein Leben lang.
Gerne gibt er seine Einstellung über Aktionen
weiter. Seinen größten Erfolg hatte der malende
Apotheker mit seinem Plädoyer für die Freiheit
der Malerei, der längsten abstrakten Bildfolge.
1985 rutschte er mit ihr wie Boris Becker mit
seinem ersten Wimbledon-Sieg in letzter Minute
in das Guinnessbuch der Rekorde. Bilder dieser
Folge fanden viele prominente Liebhaber und
gelangten in namhafte Sammlungen. Seit fast
einem Vierteljahrhundert will der
Aktionskünstler dazu den Geist von van Gogh aus
einem gelben Luftpumpenfeld auferstehen lassen
und die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst
einführen. Dabei hasst Rudolf Kley jedes „Gekünzelte“:
„Das muss alles von Innen kommen, für einen
selbst bestimmt sein, niemals nur für die
Leute.“
Genau
dies hat der malende Apotheker auch bei seiner
„Lena-Grafik“ berücksichtigt. Erst als der
Medienrummel sich gesetzt hatte, war er
innerlich zur Umsetzung seiner Vorstellungen
bereit. Und ein weiterer Auslöser musste erst
dazu kommen, bis er sich wirklich an den PC
setzte. In der Fachzeitung las er, dass Rolf
Becker, Verleger und Eigentümer des in
Baierbrunn ansässigen Wort & Bild Verlages,
Geburtstag hatte, neunzig Jahre alt geworden
ist. Und er erinnerte sich an die erste
Begegnung mit Rolf Becker auf dem Apothekertag
1978 und der persönlichen Einladung auf die
Konradshöhe, der er bisher leider nicht folgen
konnte.
Fragmente dieser Einladung werden zum
Kernstück, zum Ausgangspunkt der „Lena Grafik“,
die auch die Gesichtszuge von Rolf Becker trägt.
Durch die Verbindung mit Lena datiert sich die
Grafik selbst, zumal sie auch Zitate an die
Fußballweltmeisterschaft enthält. "Glückwunsch"
kann man lesen und versteht diese Grafik dann
auch als Glückwünsche an den Jubilar und an die
Sängerin, die beide für große Erfolge stehen.
Rudolf Kley: „Ja, ich freue mich über diese
Erfolge. Seit 34 Jahren verteile ich die
Apotheken-Umschau. Ich habe mich sehr darüber
gefreut, dass ich dem an Kunst interessierten
Verleger Rolf Becker damals anscheinend mit
meinem Bild eine Freude gemacht habe. Die CDs
von Lena habe ich mir sofort nach Erscheinen
besorgt. Ich hoffe nur, dass die Grafik diese
innere Anteilnahme transportiert und sich viele
diese Grafik herunterladen und ausdrucken. Sie
ist jetzt schon ein Stück Zeitgeschichte -
vielleicht bald auch mehr.“
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Artikel über Rudolf Kley in der
Apotheken-Umschau (Juli 1989) |
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BÜRGER UNION DUISBURG ist
für Krieger |
| Der Duisburger Redaktionsleiter
beschwert sich darüber, dass
sich die Politik mit ihrer Meinung zu dem geplanten
Möbelzentrum auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände
zurückhält. Postwendend sagt die BÜRGER UNION DUISBURG ihre
Meinung. Jetzt wurde sie endlich teilweise veröffentlicht.
Leider geht die Meldung nicht auf die
Parkplatzsituation ein. Essen, Oberhausen, Mülheim -
in diesen Einkaufszentren kann man billiger und
besser parken. Wäre doch schön, wenn ein Ausgleich
dieses Nachteils Eingang in die Gesamtüberlegungen
fände und in Zukunft von dem Gelände des
Möbelszentrum ein breiter Besucherstrom sich auch in
die Duisburger Innenstadt ergießen könnte. Lesen Sie
bitte hier... |
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Rudolf Kley mit seinem Deutsch-Drahthaar Hubertus 1993. Der
Hund starb nach 14 1/2 Jahren. Sein Tod 2004 war der Grund
für die erste Oberbürgermeisterkandidatur von Rudolf Kley.
Sie entsprach seiner politischen Überzeugung und er
konnte sich durch das "Hineinknien" in die neue Aufgabe von
dem Verlust ablenken. Doch vergessen kann er Hubertus nicht.
Er vermisst ihn noch heute sehr. Langsam erst gewinnt sein
Nachfolger Sammy an Boden.
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„Andererseits würden
wir nicht auf die Idee kommen, das Verständnis für Kunst an
einer Luftpumpe zu erproben“
mehr... |
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viagra für die Kunst |
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Die neuen
Grafiken
Stundenlang an dem
Arbeitstisch im Atelier zu stehen, ist die eine Sache. Rudolf
Kley hat dies in der Vergangenheit oft genug gemacht, z.B. als
er seine Guinnessrekordfolge zum Duisburger Stadtjubiläum
gemacht hat. Aber man wird älter, das Malen wird beschwerlicher
und dazu kommt, dass der Computerganz andere Möglichkeiten
bietet, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Rudolf
Kley: „Malen kann ich noch als Rentner, dann muss ich meine
Bilder aber auch verkaufen, weil ich ja keine Rente bekomme.“ Der Apotheker und Aktionskünstler, der im nächsten Jahr sein
65. Lebensjahr erreicht, probt schon lange am PC den Aufstand
für seine Malerei. „Viele Entwürfe möchte ich gerne in Malerei
umsetzen. Nicht 1 zu 1 umsetzen, aber doch als Ausgangspunkt für
die Malerei nehmen. Alles andere wäre ja auch langweilig.“ |
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Spannend fand der
Initiator der Kulturwerkstatt Meiderich und des Meidericher
Kunstmarktes seine jüngsten Entwürfe, bei denen er auch Cliparts
eingesetzt hatte. Denn gerne zeigt der Erfinder der „Nameart“ in
seinen Werken Wege auf, die jeder gehen kann, um Spaß an der
Materie zu finden. Die Cliparts erinnerten ihn an eine
Herzensangelegenheit. Als Nokia sich aus Bochum zurückzog, hat
er sich über dieses Vorgehen so geärgert, dass der die
No-Ki-Aa-Bo-Lie-Family als Comicfiguren erfand, die die Welt
retten sollte. „Dabei ist es leider geblieben. Die Arbeit in der
Apotheke, die Oberbürgermeisterkandidatur, meine Bemühungen,
nach einem Vierteljahrhundert den Geist von van Gogh aus meinem
Luftpumpenfeld auferstehen zu lassen, haben mich vor diesem
Vorhaben abgehalten, das dauerhaft an die abscheulichen Vorgänge
in Bochum erinnern sollte. Diese Figuren habe ich jetzt
wenigstens in diese Grafiken eingebaut. Wenn ich für diese
Grafiken Öffentlichkeit erzeugen kann, werden sie auf diese
Weise immer an das Verhalten von Nokia erinnern.“ |
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Ein Blick in die
Zeitung, die voll von Berichten zur der Landtagswahl in NRW ist,
hat Rudolf Kley auf die Idee gebracht, darüber auch seine
Botschaft transportieren zu wollen. Ausgangspunkt sollten die
Duisburger Landtagskandidaten sein. Als erstes entstand die CDU
Grafik mit dem Spitzenkandidaten Thomas Malberg. Peter Schlieper
fällt nicht nur als Einzelkandidat und Rollstuhlfahrer für die
Landtagswahl aus dem Rahmen und verdient deshalb mit seiner
Grafik eine Sonderstellung. |
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Rückblende. 1990
dreht die Redaktion von „Allerhand“ für die ARD einen Beitrag
über Rudolf Kleys Luftpumpenfeld u.a. in Duisburg-Stadtmitte.
Für einen kurzen Augenblick erscheint Peter Schlieper im Bild,
der sich 10 Jahre später vehement für den Erhalt der
Mercatorhalle einsetzt und Rudolf Kley um Unterstützung bittet.
Ein Kreuzzug mit Luftpumpen für den Erhalt der Mercatorhalle
wird geplant. Die Luftpumpen auf dem rollenden Untersatz kommen
vor dem Lifesaver in der Innenstadt zum Stehen. Das
nebenstehende Bild zeugt davon. Der Abriss der Mercatorhalle
kann nicht verhindert werden. Karstadt muss bald dem Forum
weichen. Zur Einweihung des Forums gibt Rudolf Kley eine Grafik
heraus. |
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Auf der Basis dieser
Forum-Grafik hat Rudolf Kley seine Grafik für Peter Schlieper
gestaltet. Er hoffte, dass sie ihm bei der Landtagswahl Glück und
auch etwas Öffentlichkeit bringt. Als Einzelkämpfer ist es
schwer, gegen den großen Parteiapparat der Konkurrenten
anzutreten. Da helfen nur Ideen. Die Grafik kann sich jeder frei
aus dem Internet herunterladen. Und sie wird zur Rarität, wenn
sie nicht nur die Unterschrift des Künstlers, sondern auch den
Namenszug des Kandidaten trägt. |
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Informationen zu
der “Forum-Grafik“ hier |
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aktuelle Meldung
vom 15. Sept. 2008
Grafik zur Eröffnung des Forums in Duisburg
am 18. September. „Marktplatzes der Sinne“ beflügelt den
Duisburger „Luftpumpenkünstler“ Rudolf Kley bereits heute.
Der
Duisburger Apotheker und Aktionskünstler Rudolf Kley fiebert
Ruhr.2010 entgegen. Dann endlich, nach 24 Jahren will er sein
Projekt „Luftpumpenfeld“ vollenden und den Geist Vincents van
Goghs aus diesem Feld, aus mindestens 30 000 Luftpumpen
auferstehen lassen. Bisher muss er ohne offizielle Unterstützung
auskommen. Deshalb hofft er weiter auf die Hilfestellung der
Bevölkerung, die ihm in der Vergangenheit bereits mehrere
tausend Luftpumpen für diese Aktion zur Verfügung gestellt hat.
Immer wieder macht Rudolf Kley durch Aktionen „rund um die
Luftpumpe“ auf sein Projekt aufmerksam. Presse Funk und
Fernsehen haben in der Vergangenheit bereits ausführlich über
dieses Projekt berichtet, so dass sich der Kunst- und
Kulturmacher aus Meiderich immer wieder etwas neues einfallen
lassen muss. Beispiele dafür
sind seine Beteiligung kürzlich an der Fahrradmesse in der
Essener Grugahalle, dem Text für das Kulturhauptstadtlied
„Liebe, liebe Lin...“ –in dem eine Luftpumpe besungen wird - und
jetzt seine Grafik zur Eröffnung des Forums in Duisburg. Jeder
kann sich diese Grafik kostenfrei aus dem Internet unter
www.luftpumpenfeld.de
herunterladen. Unter Tel
0203/442999 erfährt man dann, wo man das Werk anlässlich der
Einweihung dieses als „Marktplatzes für alle Sinne“ konzipierten
Einkaufszentrum von Rudolf Kley signieren lassen kann. Die
signierte Auflage anlässlich dieses Duisburger
Jahrhundertereignisses ist weltweit auf 500 Exemplare
begrenzt. Titel „Die goldene Leiter mit dem Luftpumpenreiter“
Was kann
man auf dem Bild erkennen und was hat sich der Künstler dabei
gedacht?
Nur schwer
zu erkennen ist das alte Horten Gebäude, das später von Karstadt
umgebaut wurde. Daraufgesetzt wurde nicht nur bildlich das
Forum, dessen Markenzeichen, die goldene Leiter, weit in den
Himmel ragt. Auf der Spitze dieser Leiter, quasi im 7.
Luftpumpenhimmel, hat sich Rudolf Kley selbst mit seinen ersten,
vor 22 Jahren eingepflanzten Luftpumpen hingestellt. „Ich will
der Erste, sein der auf dieser Leiter ganz oben steht. Diese
Leiter wird sicher viele Extremsportler anlocken!“ Rudolf Kley
hat die Leiter gleich um etliche Meter waagerecht verlängert,
wobei die Leiter am Ende zum Träger seines Luftpumpenfeldes
wird. Davor der „Luftpumpenreiter“, der den „luftpumpenüberzogenen“
in Planung befindlichen Museumsanbau der Küppersmühle sozusagen
als Klotz am Bein hat. Die umschlungenen Luftpumpen kommen aus
einem Plakatentwurf von Rudolf Kley für die von der Stadt
Duisburg abgesagte BUGA 2011. Aus diesem Entwurf stammt auch das
„blumige DU“ in der linken Ecke. Und das passt ganz gut. „Die
Stadt blüht auf“, wirbt die Multi Development Germany GmbH
jetzt, die das Einkaufszentrum entwickelt hat. Man kann Auge,
Ohr und Herzen erkennen, schließlich soll das Einkaufsforum ja
Marktplatz der Sinne sein. Rechts unten stützen frisch „eingetopfte“
Luftpumpen die Grafik, eine zarter Hinweis darauf, dass diese
Grafik - bei aller Liebe für das neue Forum – hauptsächlich das
Luftpumpenprojekt von Rudolf Kley unterstützen soll.
Hier der
direkte Link zur druckfähigen Grafik:
http://www.luftpumpenfeld.de/images/der%20Sinne.jpg
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aktuelle Meldung vom
29. Sept. 2008
Duisburg
ist eine „Künstlerstadt“. Grafik weist auf Neuerscheinung hin.
Etwa zeitgleich mit
der Eröffnung des Einkaufzentrum „Forum Duisburg“ ist das Buch
„Seit Lehmbruck – Duisburger Künstlerportraits“ im
Mercatorverlag erschienen.
Der Duisburger
Apotheker und Aktionskünstler Rudolf Kley lobt dieses Werk
besonders, obwohl es nicht alle Facetten der Duisburger
Kunstszene wiederspiegelt. Eine Ergänzung und Fortschreibung
hält er deshalb für wünschenswert. Das Buch fordert selbst eine
zukünftigere Würdigung der 266 nur im Anhang namentlich
erwähnten Künstler. „Ganz wichtig ist mir aber schon heute die
Quintessenz: Duisburg ist eine Künstlerstadt.“ Rudolf Kley, der
1985 mit seiner Malerei einen Guinnessrekord aufstellte und
zuvor mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ bundesweit Furore
machte, will das Bewusstsein für die „Künstlerstadt Duisburg“ in
der Bevölkerung wecken: „Kunst
und Kultur tragen zur Identifikation der Bürgerinnen und Bürger
mit ihrer Stadt bei und verleihen Duisburg ein kreatives Image.
Kunst und Kultur sind ganz wichtige Standortfaktoren!“
Schon
vor 30 Jahren hat Rudolf Kley mit der Gründung der
Kulturwerkstatt Meiderich und dem Meidericher Kunstmarkt auch
Zeichen in diese Richtung gesetzt. Jetzt hat er zur Eröffnung
des „Forum Duisburg“ eine besondere Grafik ins Netz gestellt
hat, die sich jeder kostenfrei zum Ausdruck herunterladen kann.
„Das passt ganz gut, wurde das
Einkaufszentrum doch als „Marktplatzes für alle Sinne“
konzipiert.“ Rudolf Kley: „Jetzt kommt ein weiterer Sinn hinzu!“
Der Künstler spielt auf die Variante dieser Grafik an. „Wer mir
gegenüber den Kauf dieses Buches über Duisburger Künstler
belegt, bekommt von mir die signierte Variante der Grafik
gratis. Die Auflage ist begrenzt. Man kann sich die Grafik im
Internet unter www.luftpumpenfeld.de ansehen.“ In die neue
Grafik wurden Elemente des Titelbildes des Buches eingearbeitet.
So kann man im Vordergrund Lehmbrucks Kniende erkennen, mit
einem Schurz der an das Logo einer großen Duisburger
Buchhandlung erinnert.
Bekannt
geworden ist Rudolf Kley auch durch sein Luftpumpenprojekt, das
er anlässlich Ruhr.2010 endlich vollenden will. Nach 24 Jahren
soll der Geist von Vincent van Gogh aus diesem Feld aus
mindestens 30 000 Luftpumpen auferstehen. Rudolf Kley macht
durch Aktionen „rund um die Luftpumpe“ auf dieses Projekt
aufmerksam. Auch diese Grafik dient dazu. Denn der „Kunst- und
Kulturmacher“ aus Meiderich muss sich immer wieder etwas neues
einfallen lassen, um die Öffentlichkeit zu erreichen. Bisher
muss er ohne offizielle Unterstützung auskommen. Deshalb hofft
er weiter auf die Hilfestellung der
Bevölkerung, die ihm in der Vergangenheit bereits mehrere
tausend Luftpumpen für seine Aktion zur Verfügung gestellt hat.
Auf der Grafik erkennt man das Wahrzeichen des Einkaufzentrums,
die überdimensionierte, goldene Leiter. Auf der Spitze dieser
Leiter, quasi im 7. Luftpumpenhimmel, hat sich Rudolf Kley
selbst mit seinen ersten, vor 22 Jahren eingepflanzten
Luftpumpen hingestellt. Rudolf Kley hat die Leiter gleich um
etliche Meter waagerecht verlängert, wobei die Leiter am Ende
zum Träger seines Luftpumpenfeldes wird. Rechts unten stützen
frisch „eingetopfte“ Luftpumpen die Grafik, eine zarter Hinweis
darauf, dass diese Grafik - bei aller Liebe für das neue Forum –
hauptsächlich dem Luftpumpenprojekt dienen soll.
Hier der direkte Link
zur druckfähigen Grafik:
http://www.luftpumpenfeld.de/images/Wilhelm%20Lehmbruck.jpg
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